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So kannst du dir ganz in Ruhe anschauen was wir dir diesmal schönes servieren. Aktuell geht’s dem Universum gut. Ständig passiert irgendwas Spannendes.
Aber irgendwann wird das Licht ausgehen. Dann wird alles für immer einschlafen. Aber was ist das allerletzte was je passieren wird, und wann ist das?
Es gibt etwas Allerletztes - und du hast wahrscheinlich noch nie davon gehört. Reisen wir mal ans Ende des Universums und schauen es uns an. Nach seiner chaotischen Geburt war das Universum ein warmes schlafendes Baby, voller Wolken aus heißem Wasserstoff und Helium.
Die Entstehung dreht sich um diese Gase, und wo sie am Ende landen. Wenig später entstand die erste Generation Sterne. Sie waren gewaltig und ihr Leben extrem.
Sie erschufen neue Elemente und setzten sie frei, sobald sie explodierten. Zahllose Sterne entstanden, raffinierten die Gase im Universum und wälzten Materie um. Jede Generation gab der nächsten den Großteil ihrer Gase und neue Elemente weiter.
Aber sie geben nicht alles Gas zurück. Mit jeder neuen Generation Sterne, gibt es immer mehr Rote Zwerge. Sie verbrennen langsam und leben Billionen Jahre.
Wenn sie sterben, geben sie ihr Gas nicht zurück, sondern werden zu weißen Zwergen. Damit schließen sie das Gas für immer ein. Andere Überreste von toten Sternen schließen Gas ebenfalls für immer ein: Neutronensterne und schwarze Löcher.
Das ist schlecht, weil es dadurch weniger Material für neue Sterne gibt. Das Universum wird noch für Milliarden Jahre ein großartiges Zuhause bleiben. Aber das meiste Gas ist bereits aufgebraucht oder eingeschlossen.
Über 90 % der Sterne, die es jemals geben wird, sind bereits geboren. Bevor das allerletzte passiert, muss erst mal alles andere passieren. Die nächsten hundert Milliarden Jahre werden toll, eine gute Zeit, die Galaxie zu erforschen - aber nach und nach werden große und sonnenähnliche Sterne aussterben.
Dann wird es fast nur noch langsam sterbende, rote Zwerge geben. Das Ende von Allem - aber nicht ganz In ein paar Billionen Jahren wird das Gas ausgehen. 88 % der Masse jeder Galaxie besteht dann aus weißen Zwergen, 2 % aus Neutronensternen und schwarzen Löchern, und 10 % aus Gasriesen und erbärmlichen braunen Zwergen.
Weisse Zwerge sind die Überreste alter Sterne, kaum größer als die Erde, aber im Durchschnitt halb so massereich wie die Sonne. Damit sind sie die drittdichtesten Objekte des Universums, nach Neutronensternen und schwarzen Löchern. Etwa eine Million Mal dichter als unsere Sonne heute.
Da sie einmal aktive Sterne waren, kann ihre Oberfläche bis zu 150 000 °C heiss werden. Weisse Zwerge sind blasse, heiße, dichte Kugeln, die nichts mehr tun. Aber irgendwann sterben sogar weisse Zwerge, weil sie langsam an Wärme verlieren.
Das dauert mindestens 10 Billionen Jahre, mehr als 700 mal so lang, wie das Universum alt ist. Während sie abkühlen, wird das Universum um sie herum immer dunkler, weil immer mehr weisse Zwerge ausbrennen und so zu einer toten Hülle werden: Den schwarzen Zwergen. Todeskugeln, so kalt wie das All selbst, unsichtbar vor dem schwarzen Hintergrund.
Über Billionen und Billionen Jahre wird jedes Objekt in jeder Galaxie entweder in die Leere geschleudert, oder seine Umlaufbahn zerfällt und es stürzt ins zentrale schwarze Loch und wird zerstört. In etwa einer Trillion Jahre haben sich alle Galaxien verflüchtigt. Jedes Objekt ist dann auf sich gestellt, im Zentrum seines eigenen, beobachtbaren Universums, rundherum nichts als Leere, unterwegs auf einer Reise durchs schwarze Nichts.
Trotzdem wird noch etwas passieren. Schwarze Löcher sterben. Langsam.
Sie geben so lange Hawking-Strahlung ab, bis sie so klein sind, dass sie mit einem letzten Lichtblitz sterben. Es wird etwa eine Googol Jahre dauern, 10 hoch 100 Jahre, bis das letzte supermassereiche schwarze Loch stirbt. Eine völlig verrückte Zahl, für die es gar keinen Vergleich gibt.
Vielleicht hätten hier noch Lebewesen überleben können, aber das ist äußerst unrealistisch. Nach einer so unglaublich langen Zeit sind wir vom Ende immer noch weit entfernt. Es folgt die Zeit der schwarzen Zwerge.
In der toten Hülle von Sternen geht nämlich ziemlich verrückte Physik ab. Die verrückte Physik Schwarzer Zwerge Ein schwarzer Zwerg ist so groß wie die Erde, massereich wie ein Stern, aber fast so kalt wie der absolute Nullpunkt. Sterne überleben dank der extremen Hitze in ihrem Kern - aber warum kollabieren schwarze Zwerge dann nicht zu einem schwarzen Loch?
Im Inneren von schwarzen Zwergen wird Materie Millionen Mal dichter zusammengedrückt als alles, was wir auf der Erde kennen. Der Drck ist so groß, dass sich Elektronen nicht mit Kernen zu Atomen verbinden können. Stattdessen spielt die Materie verrückt: Vom Gewicht zusammengedrückt, bilden die Kerne ein steifes Gitter und die Elektronen dazwischen ein Plasma.
Und genau diese Elektronen halten den Stern zusammen. Das ist sehr vereinfacht, aber stell dir Materie als U-Bahn und Elektronen als Passagiere vor. Gibt es freie Plätze, verteilen sich die Passagiere, weil ihnen Freiraum wichtig ist.
Schwarze Zwerge sind aber sehr dicht. Als würde man immer mehr Passagiere in die Bahn pferchen. Die Schwerkraft drückt nach innen und will den Stern einstürzen lassen.
Die Passagiere rücken zwangsweise eng zusammen ,was sie hassen. Also versuchen unsere Elektronen, sich mit aller Kraft gegen die Schwerkraft zu stemmen. So halten die Elektronen in diesem schrecklich überfüllten Zug, dem schwarzen Zwerg, den Stern aufrecht.
Auch wenn alles im Universum längst zerfallen ist, drücken sich diese winzigen Teilchen noch voneinander weg, bis ans Ende der Zeit. Würden sie jedenfalls - wenn da nicht die Quantenmechanik wäre. Stark vereinfacht: Wenn Teilchen sich nahe genug kommen, können sie manchmal aufeinander springen und verschmelzen.
Dieses sogenannte Quantentunneln passiert ständig in Sternen, weil sie so heiß sind. Es ist einer der Hauptgründe, warum Sterne Elemente zu neuen Elementen verschmelzen können. Das passiert auch bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt.
Nur uuunglaublich langsam. Nun zum letzten interessanten Ereignis, das jemals in unserem Universum passieren wird. In diesem schwarzen Zwerg, passiert etwas Fantastisches: .
. . Nichts, für Billionen Jahre.
Gar nichts. Kannst du dir das vorstellen? Aber dann!
Eine Fusionsreaktion: Das Quantentunneln lässt zwei Kohlenstoffkerne zu Magnesium fusionieren. Es vergehen 100 Billionen Jahre - da, schon wieder! Dann wieder nichts für Fantastillionen Jahre.
Oh! Zwei Sauerstoffkerne fusionieren zu Silicium. Über Äonen fusionieren die Kerne im gefrorenen schwarzen Stern und bilden neue, schwerere Kerne.
Bei denen dauert es noch länger, aber mit genug Zeit fusionieren auch sie. Erinnerst du dich noch an die wahnsinnig lange Zeit, die ein supermassereiches schwarzes Loch benötigt, um sich zu verflüchtigen? Im Vergleich zu dem hier war das nur ein Augenblick.
Über eine Zeitspanne, die so absurd lang ist, dass es kein Wort dafür gibt, fusionieren Kerne immer weiter zu schwereren Elementen. Bis Siliciumkerne fusionieren und Nickel-56 bilden. Nickel-56 ist radioaktiv und damit instabil.
Und wenn es irgendwann zerfällt und zu Eisen wird, emittiert es zwei Positrone . . .
Antimaterie-Elektrone. Diese beiden Positrone finden zwei Elektrone und vernichten sie und sich selbst. Das ist ein Problem.
Weißt du noch, wie die zusammengequetschten Elektronen mit genug Gegendruck den Stern zusammenzuhalten? Wird ein Elektron zerstört, erhält auch eins weniger den Stern aufrecht. Das gibt den Verbliebenen aber nicht den Raum, um sich am Hintern zu kratzen - die Schwerkraft drückt einfach noch stärker die Wände zusammen.
Für den massereichsten schwarzen Zwerg ist das eine Katastrophe. Stück für Stück wird er zu einer Kugel aus Eisen, und immer mehr Elektronen werden ausgelöscht. Für mindestens 10 hoch 1000 Jahren - also fast für immer,- ist im ganzen Universum keine Veränderung zu sehen.
Und dann, endlich, passiert das letzte Ereignis überhaupt. Der schwarze Zwerg hat ein Elektron zu viel verloren. Er kann seine immense Masse nicht mehr halten und kollabiert unkontrolliert - eine Supernova.
Er implodiert, explodiert dann hell wie eine Galaxie und erhellt das leere Universum nochmal. Ein wunderschöner Moment, den niemand erleben wird. Dann ist es vorbei, so schnell, wie es begonnen hat.
Dunkelheit und Leere. Das war das Allerletzte, was je passieren wird. Jetzt ist das Universum vielleicht wirklich tot.
Aber lass’ dich davon nicht runterziehen. Das liegt so weit in der Zukunft, dass "für immer" als Beschreibung nicht taugt. Heute ist das Universum für uns der beste Ort überhaupt.
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