Hallo und herzlich willkommen zu Move, dem New Mobility Podcast von Auto, Motor und Sport. Mein Name ist Luca Leicht und heute sitzt hier auf unserem Sofa im Studio in Stuttgart neben mir Patrick Lang. Hallo. Ja, nicht im Homeoffice dieses Mal. Über Geschmack, das wisst ihr alle sehr, sehr gut. Da lässt sich ja bekanntlich ganz trefflich streiten und über Design sowieso. Ähm, jetzt ist die Frage, wie bringt man denn diese Art von Streitkultur den Leuten dann bei? Über die Jahre haben sie ja in der Automobilbranche so ein paar Schulen etabliert jetzt nur um ein paar zu
nennen dazu zählt beispielweise das Royal College of College of Arts in London, das Art Center in Pedina oder eben auch aus dem glorreichen Forzheim die Hochschule und ähm die hat auch schon ziemlich große Namen hervorgebracht. Wer zu nennen Thomas Ingenlad, da wären Mitja Borard, da wären Mark Lichte und noch einige mehr. Ähm ein paar davon hatten wir auch schon bei uns im Podcast hier. Und äh jetzt die Frage, wie macht man denn oder wie wird man guter Designer und vielleicht noch spannender, wie macht man denn aus so Leuten, die gerne an Autos zeichnen, gute Designer?
Und um genau das zu klären, haben wir heute was ganz besonderes. Wir haben nämlich hier einen Professor sitzen von der Hochschudie Forz Kurt, der den Studiengang Transportation Design leitet und deswegen kurz schön, dass du da bist, die Zeit genommen hast und es ist Gott sei Dank nicht ganz so weit her hattest wie aus London oder gar aus Persina. Ja, vielen Dank. Ich freue mich auch heute hier sein zu dürfen. Eine tolle Sache und äh danke für die Einladung. Gut, du selber warst ja glaube ich in London und hast da gelernt, nicht in Forzeim, aber kannst
du für unsere Zuschauer und Zuhörer selber noch mal kurz erklären, wer bist du? Was hast du bisher gemacht? so ein kleinen Elevator Pitch, das wir ich kennenlernen. Also Gott beier ähm ich bin jetzt im Mai ungefähr seit 3 Jahren an der Hochschule in Forzheim, wurde vor 3 Jahren also an die Hochschule als Professor ähm berufen ähm und habe bis jetzt eine echt tolle spannende Zeit und leite als Fachbereitsleiter den Bachelor und den Mastercurs in Transportation Design. Ähm, bevor ich nach Forzahim kam, wie schon wie du schon gesagt hast, ich habe nicht in Forzahim studiert. Ich
war ähm als Opel Stipendiat am Roy College of Art, schon sehr lange her. Äh und seitdem ähm nach dem nach meinen Abschluss als Masterabschluss habe ich dann bei Opel angefangen. Ähm habe erst gedacht für 5 Jahren aus den 5 Jahren wurden über 20 Jahre. Uch. Ja, ich habe ein ganzes Leben eigentlich bei Opel in dem Sinne verbracht. bin dort also ausgebildet worden. Ähm habe insgesamt der 13 war ungefähr 13 bis 14 Jahre Chefdesigner für den für die Interiors zuständig und äh die letzten drei Jahre zu meinen Interior Verantwortung kam dann noch das komplette Calan Trim
ähm die Entwickler und gleichzeitig auch die Sitzdesignentwicklung als als Ganzes. Mhm. Und danach, wie gesagt, habe ich mich entschieden, in die Lehre zu gehen. Habe vorher schon einige Lehr Lehraufträge gemacht und habe festgestellt, ich finde das toll. Es macht Spaß, äh junge Menschen Heranzuziehen und dementsprechend auszubilden und äh habe dann entschieden, dass ich in diese Richtung professionell gehe und kam die Gelegenheit nach Vorzein zu gehen, habe ich also genannt am Schopf gepackt und habe die Möglichkeit genutzt und und es hat geklappt. Mhm. ist es ähm schwer so eine Designschule zu übernehmen, wenn man davor für
ein Konzern oder für ein Unternehmen des dann auf einmal Leuten hauptberuflich beibringt, wie man designt und dann auch für unterschiedlichste Marken. Man ist wahrscheinlich schon auch bisschen geprägt und hat irgendwie so eine Opelbrille auf vielleicht dann früher auch eine GM Brille und da muss man sich auf einmal auch auf chinesische Player auf also auf was ganz Neues, was ganz anderes einlassen. Ist das schwierig oder geht das dann relativ leicht von der Hand? Ich finde, ich fand immer toll für mich persönlich äh Herausforderungen zu suchen, äh neue Dinge anzugehen. Ähm und deswegen kam gerade diese die
Lehre an der Hochschule war für mich eine neue Herausforderung. Es ist natürlich äh eine andere Welt, aber auf der anderen Seite ist es einfach super wichtig, wenn man an die Hochschule geht, mit einem großen Erfahrungsschatz zu kommen. Mhm. Ähm auch mit vielen großen Netzwerk und dergleiche. Und und das war natürlich wichtig, die Erfahrung, die ich in den ganzen Jahren gesammelt habe, ähm den Studenten und Studentinnen der Zukunft, die neue Generation beizubringen. Und deswegen ist es einfach, glaube ich, sehr, sehr wichtig, ähm so eine Erfahrung gesammelt zu haben und dementsprechend auch die Lehrer zu exekutieren. Mhm.
Und bei aller Vielfalt, die das der Bereich des Designs jetzt mit sich bringt heute, ja, Du hast gerade schon chinesische Player genannt als also als also quasi noch relativ junges äh Feld, was da auch beackert werden muss. Kann man in dieser ganzen Gemengelage sowas wie eine Handschrift der Pfzheimer Hochschule etablieren oder erkennen? Gibt's die? Also, da würde ich gerne ein bisschen ausholen zu ähm zu unserer was unsere Ausbildung angeht in Forzein. Wir haben so eine Art von Philosophie äh eine Kombination von analogen und digitalen äh also traditionelle Techniken mit modernen ähm zukünftigen Techniken haben wir
kombiniert. Ähm und das prägt äh unsere Studenten diese Ausbildung und das merkt man definitiv an allen ähm äh Studenten, die später ins professionelle Leben einsteigen, kann man das gut erkennen. Das heißt ähm wir halten immer noch ähm an Kleodellieren fest in Fortsheim. Wir machen sogar Tape Sessions, die in der Industrie eigentlich gar nicht mehr gemacht werden. Ganz einfach. Doch wir glauben definitiv, das ist ein Handwerk, was unwahrscheinlich hilft in späteren in der digitalen Welt. Wenn ich ganz einfach, wenn ich kein guter Kleemmodelleur bin, werde ich auch kein Top äh digitaler Modelle. Man lernt an diesen
ähm sag mal, manuellen Materialien so viel ähm über Form, über Proportionen, wie ein Modell aufgebaut wird. Und das sind das sind eine Ausbildung, die einfach wichtig ist später ähm im im wenn man im beruflichen Leben ansteigt. Und ich glaube und auch ein wichtiger Punkt für uns doch ist immer noch das Zeichnen. Ähm auch Skizzen ähm auf Papier ganz einfach Banal. Äh natürlich auch digital, das kommt hinzu, aber das ist die schnellste und effizienteste Art und Weise die Idee, die ich im Kopf habe aufs Blattpapier zu bringen. Das kann ich überall machen. Das kann ich im
Kaffee machen, das kann ich zu Hause machen, vom Fernseher und dergleichen. Und das ist super wichtig und das trainieren wir bei uns wirklich viel. Wir haben sehr viel Ausbildung, was das zeichner angeht. Ähm, das ist so diese analoge Geschichte, wo wir glauben einfach, es ist unwahrscheinlich wichtig und das kommt auf einmal auch das Tapen, wenn ich ins in Berufleben einsteige, auch wenn ich komplett digital ausgebildet wurde, dann steht dort auf der Platte ein Full Size Clay und dann kommt der Claymodelur, sagt zu mir, so jetzt kleb mir doch mal ein Tape aufs Kle, es ist
schon schwierig genug, das Tape auf dem Kle kleben zu bekommen, geschweige die Linie zu setzen. Und deswegen glaube ich einfach, das wird immer noch so sein und deswegen bilden wir das halt aus, dass unsere Studenten Studenten später, wenn sie in ins Studio kommen, zumindest Kontakt damit gehabt haben. Das sind so wichtige Aus und das merkt man unseren Studentinnen und Studentinnen auch an, wenn sie später in Berufsleben gehen. Ich kann mich immer daran entsinnen bei Opel, wenn wir Portfolios bekommen haben, gerade von Fortsheimen, das war für uns so ein bisschen wie ein Nobiner. Wir wussten genau,
sie verstehen ihr Handwerk perfekt. Mhm. Und da kommt jetzt nicht nur allein die ästhetische die ästhetische Ausbild dazu, sondern wir bilden auch Aerodynamik, Konstruktionslehre, ne? Das kommt alles hinzu. Und was bei uns auch wichtig ist, auch gerade was auch bei der Ästhetik hilft, ist die künstlerische Ausbildung, die aner Hohschulen gar nicht existieren. Bei uns gehen sie in den ganzen Semester immer auch haben sie Kunstfächer, Skulptur, ähm malen, ähm auch die digitale Welt wird dort angerissen. Ähm so das ist einfach den Rucksack, den wir unseren Studenten füllen, was einfach super wichtig ist, diese Werkzeuge zu haben,
wenn sie einsteigen. Dann kommt natürlich die andere Welt hinzu, die digitale Welt. Technologien wie Blender, Alis, May, all das wird bei uns auch unterrichtet. ähm Gravity Sketching. Jetzt kommt natürlich die AI Geschichte noch dazu und so weiter. Also, sie bekommen eine unwah eine klare fundamentierte Ausbildung bei uns und äh und das sieht man später auch in der Industrie. Ähm sie wissen genau, was sie tun, lernen sehr viel über Proportionen, sie lernen sehr viel über die Ästhetik, sie lernen also im Endeffekt eigentlich alles, was sie benötigen. Und ich glaube, das reflektiert eigentlich auch ähm später, wenn
sie in Berufs einsteigen. Und da gibt es sehr viele gute Beispielen. Du hast schon einige genannt, ähm die momentan auch wirklich ganz oben in Positionen sitzen und es gibt nur, glaube fast keine Firma, wo kein Forzheimer Student oder Studentin sich befindet und das spricht einfach für die Ausbildung, für die Qualität und deswegen sage ich mal ganz einfach als Professor von von der Hochschule voren, wir gehören zu dem besten der Welt. Das war ein guter Pitch, würde ich sagen. Kann kannst du mir einmal kurz erläutern? Taping. Danke. Lag mir nämlich auch so mit ich glaube ich
verstehe so aber wissen ist besser als glauben. Also was passiert da? Was ist der Sinn und Zweck dahinter? Ja, genau. Also die Idee ist also was Klee ist Betan. Das ist ein Material, was im Ofen reingeschoben wird. Es wird dann weich, Ist wie Schokolade, schmeckt nur nicht wie Schokolade. Und wird dann wird dann im Prinzip auf ein Gerüst aufgebaut und man macht vorher, bevor man dieses dieses Kleodell aufbaut, also jetzt in unserem Fall, wir bauen ja ein Z3 ein Z4, also kleinere Modelle, wird ein sogenannter Tape eine eine Seitenansicht dargestellt, eine Seitenansicht, eine eine Planiew,
eine Topview und eine Front und eine Hackview. Mhm. Das zeigt gibt dem Studenten und Studentinnen halt ganz klar, so soll das Modell von der Größe erstmal aufgebaut werden, dass die Proportion ungefähr stimmen. Das Modell ist noch lange nicht fertig. Es steht erstmal ganz grob da und zeigt ungefähr die Proportionen, so wie diese Seitenansicht es dargestellt hat. Und dann geht's natürlich ins sogenannte eingemachte. Dann fängt man halt an, die Skizze, die ja vorher gemacht worden ist, zu interpretieren. Man lernt natürlich während des Aufbaus im Klee, dass manche die die Skizze ist natürlich auf 2D, auf Papier
und Papier wissen wir ja ist willig, aber trotzdem das Gefühl der Skizze muss im Klee wieder sich wiederspiegeln. Die Proportion müssen stimmen. Die haben sich etwas verschoben, aber die müssen im Effekt genau das reflektieren, was die Skizze inffekt ausgesagt hat, weil die Skizze ist im Endeffekt ausgesucht worden. Mhm. Egal von wem, vom Top Leadership oder jetzt in meinem in unserem Fall vom Professor. Ähm und aber um die dementsprechend die Proportionen und Flächen zu definieren, gibt es halt das sogenannte als ein Art wie Klebeband. Es ist ein schwarzes Klebeband. Es gibt es In verschiedenen Stärken 3
mm, 6 mm, 10 mm und mit das wird im Prinzip aufs Kle aufgetragen, wo man die Linie haben möchte und zu an diesem Tin arbeitet man sukzessive die Fläche herunter bis sie bis sich eine Linie ergibt und das arbeitet man im Prinzip grundsätzlich in dem ganzen Modell von Anfang bis zum Ende durch und dann ist die einfachste Art und Weise auch Flächen zu verändern, Proportionen zu verschieben. Ansonsten arbeitet man ja im freiem Raum und das ist, wir nennen das halt das sogenannte Tapen. Okay. Okay. Man steuert quasi mit dem Tape den Prozess des Modellierens Modellierens.
Ganz genau. Ja, verstehe. Man, wenn man z.B. ein ähm ein Gipsmodell macht und dann nimmt man halt vielleicht einen Stift oder sowas, wobei das TE definiert ganz klar klare Grenze, das harte harte Kante hat einfach. Okay, verstehe. Und das Tee hilft manchmal auch, wenn man ein Kle hat, ist ja ein eine braune Farbe. Mhm. Ähm manchmal ähm schwer zu erkennen, wenn man ein wenn man eine Fläche einen Schnitt generieren möchte, wie die Seitenwandung aussehen soll, dann kann man auch in so einen geschnitt mit diesem Tape drauf legen und dann von an der Seite betrachten und
dann sieht man, hier muss ich mal muss ich mit der Fläche rein, dort muss ich mit der Fläche raus und so arbeitet man sich in sukzessive durch das Kleodell. Okay, ich glaube, ich habe es ich glaube auch grob im Rest. Verstehe. Es macht mega Spaß. Okay, das ist toll und es wird ähm in der Industrie baut man vielleicht etwas immer weniger so Game Modelle macht man weniger. Aber wenn das Wenn das Spaß macht, gut funktioniert, warum skipt Warum skippt man das? Weil es geht um Effizienz. M also es macht zu viel Spaß vielleicht. Ja. Ja.
Es geht immer grundsätzlich immer um Effizienz. Wie kommt man am schnellsten an ein Ergebnis daran? Ich weiß noch ganz genau, wie ich angefangen habe, das weiß schon lange her. Ähm wenn wir ein da haben Modelleure ein achtspeichiert mit der Hand. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie lange sowas dauert. Das dauert vielleicht mehrere Tage äh fast eine Woche, bis das Modell steht. Mhm. Heute im in der digitalen Welt mit Blender oder mit mit AIS mache ich an einem Tag fünf Räder, sechs Räder. Krass. Es geht um Effizienz, was auch Spaß, was auch wichtig ist. Genau das
gleiche auch im Modell wird natürlich auch viel mit Scantechnologie gearbeitet, mit Frästechnologien. Ähm man man fräst ein Modell, man modifiziert es. Entweder macht man es per Hand, äh oder man sieht die Fehler und geht sofort ins in die digitale Welt, modifiziert dann und frässt dann wieder, man scannt es und bringt sie da rein. Es ist wichtig, ähm weil einfach es geht, es muss alles schneller gehen, die Zyklen werden immer kürzer und kürzer und dann muss man Wege finden, effizient heranzugehen und da hilft die digitale Welt definitiv. Mhm. Verstehe. Ähm, du hast ja gerade eben Patri
Pitch genannt für die für den Schüang Forzah für alle die es nicht wissen, Born and Raced in Forzim. hier. Ich, also ich, ich komme daher. Ähm und ich komme aus Neben aus daneben, aber so so ist das. Ähm deswegen finde ich es ganz schön, dass du da irgendwie die Lanze fürbrichst und wenn ihr übrigens das auch spannt findet, Forze gilt als die hässlichste Stadt der Welt und es gibt ein Podcast äh agli Forsam glaube ich Oder sowas, ich lege euch das nicht schon ist sind wirklich lustig. Ähm, was ich aber warum st ich jetzt nicht
ganz zu, aber okay. Gut, ist vielleicht die der Grund dafür, dass es die Wiege von so viel schönen Dingen auch genau lohnt sich dann ähm ja, so richtig schön ist an vielen Stellen nicht, aber worauf ich hinaus will ist ähm wir sehen ja immer mehr Designstudios überall. Die Hersteller haben Designstudios, es gibt immer mehr Hersteller vor allem aus Asien. Ähm und trotzdem kommen die Leute dann irgendwie aus Hochschulen aus und wie du sagst aus Forze ist das denn sinnvoll, dass die dann alle trotzdem aus diesen kleinen Nestern kommen, weil so viele dieser Design Hochschulen gibt's
ja gar Design Akademien gibt's ja gar nicht. Ähm und dann verteilen die sich. Wäre es nicht schöner, wenn es wieder so wie früher wä? Es gibt den Farina, den keine Ahnung so so ein paar große Studios und Italesign und dann und dann dürfen die das überall hin verstreuen. Jetzt kocht da jeder in seinem Saft. Macht das ist das sinnvoll so gerade wie du das siehst, also auch aus deiner lehrenden Sicht heraus? Ja, ich meine äh jede jede Firma oder jede Brand hat ja eine eigene Designphilosophie. Mm. Und was auch wichtig ist, ich glaube, deswegen sind
auch viele Firmen auch halt auch erfolgreich, weil sie eine Designphilosophie haben und und werden nicht so vergleichbar. Das ist ja das ist ja entscheidend. Ähm und wenn man äh nicht mehr weiß, zu welcher Marke gehört irgendwas, ist es auch schwierig für den Kunden einfach zu sagen, in diese Richtung möchte ich gerne gehen. Und deswegen denke ich mal ist schon es schon wichtig, dass jede Firma auch ein Eigenes Studio hat, wo auch das Design sukzessive weiterentwickelt wird. Ähm und diese Designphilosophie reflektiert natürlich auch gleichzeitig auf auf die auf die Marke an sich und das ist ja
auch entscheidend. Ähm und natürlich, wenn wenn man eine Studie hat, die sich im Prinzip mit allen Marken befassen, ich glaube, da kriegt man auch nicht die klare Differenzierung hin. Irgendwie überschneidet sich das dann halt natürlich ganz klar. Äh weil natürlich viele Dinge, die mag man und das wiederholt sich natürlich dann auch äh und dann reflektiert geht das automatisch von Design zu Design mit kleinen Variationen. Aber ich denke, es ist wichtig, dass jede Marke eine eigene Identität hat. Ähm und gerade was das Design angeht, wenn man wenn man ehrlich ist, wenn man sich die Fahrzeuge heute
Autos heutzutage anschaut, es gibt keine schlechten Autos mehr. Alle sind technologisch gesehen wirklich ein wirklich einen hohen Standard und der einzelverkaufs Unterschied macht das Design. Es war schon immer so, aber ich glaube das Design ist jetzt noch viel wichtiger geworden, um da ganz klar zu differenzieren, um einen Kunden auch zu binden. Der schau dir allein Konzerne wie der Lantes an, ne? Der der Opel Corser, den gibt's als Peugeot, den gibt's als Luncher, den gibt's als das geht nur um Design. Technisch ist ja das gleiche und natürlich dann kommt, wenn man natürlich so Plattform Sharing hat,
was ja schon immer gewesen ist und heute natürlich gerade in so ein so ein großen Konzern wie Stellantes, ähm ist es halt wichtig, dass dass man ganz klar erkennt, es ist ein es muss ein Opel sein, es muss ein Peugeot sein, es muss ein Citron sein und das ist und da spielt Design natürlich eine ganz klare große Rolle, wenn die auch einmal sagen, Ja, was ist es ein Peugeot oder ist es ein Opel sowas? Ich glaube, dann hat man keinen guten Job gemacht. Das verstehe ich. Aber was mich da interessiert, ich habe mich jetzt der
Vorbereitung für die Folge heute auch ein bisschen noch mal mit den Marken irgendwie und mein Eindruck war dann ähm, dass wir tatsächlich vor allem das Gefühl so ein bisschen europäisches Ding ist, wenn ich mir Hyundai angucke als Beispiel so ein sowas wie wir bei Audi kennt mit dem Single Frame mit diesem Markengesicht, das gibt's da nicht. Schau dir irgendwie ein Hyundai Insta an, ein Ionic 6, ein Santa Fe, ein Staria, ein das das ist komplett anders jedes Mal. Ja, in der Mitte prank das Oval, aber und trotzdem verstehe ich es als Jund, aber dieses dieses
Marken wiedererkennen sehe ich null in den in den in den Elementen in den Details oder fehlt mir da das Auge für? Es heißt nicht immer, ich würde mal so sagen, nicht unbedingt das Zimmer funktioniert. Ich w du darfst ehrlich sein auch es ist schon manchmal schwierig manche Fahrzeuge, wenn man sich so anschaut, manche Brands, da weiß man schon gar nicht mehr, ist es welche welche äh ist es ein S mal, wie soll ich das beschreiben? Ähm als Kunde, der im Prinzip kein Expert ist, weiß manchmal gar nicht äh was für ein Auto ist es denn
jetzt z.B. von irgendeiner einer Brand ohne einem Brandname zu nennen. Ähm die weil sich einfach gar nicht mehr zu differenzieren. Die sind so nah beieinander. Das eine ist kleiner, das eine größer, das we ich mal anders weichen w das anders we mehr sportliche. Ähm das ist natürlich auch schwierig. Ich finde schon, dass man eine klare schon eine Differenzierung haben soll, aber es gibt halt Designelemente ähm, die ähm in jeder Fahrzeug von dieser Marke wiederkehren sollen. Äh das kann eine Grafik sein in der Leuchte, wenn man sich die Leuchten heutzutage anschaut. Ähm ich fahre im Dunkeln
und habe ein Fahrzeug hinter mir, ich sehe nur die Leuchten, da weiß ich ganz genau, welche Marke es ist. Alle in der Haube in diese Linie haben, weiß ich mal nicht, ob es ein Mercedes ist ein VW ist es ein irgendwas, weil es halt auch da beliebig wird und auch alle sehen irgendwie von hinten aus wie ein Seat, ein Kubran. Also das ist alles auch sehr seit es die durchgehenden roten Heckleuchten gibt. Also ich finde auch da es ist war es beim ersten Mal cool und jetzt ist es überall. Da da gebe ich dir recht.
Ist manchmal schwierig, manchmal vermischt sich das halt auch. Ähm, es gibt natürlich auch ähm Trends, die sich komischerweise auch überall wiederfinden in der Art und Weise, was ja auch von Logik ist. Aber dann sollte sollte die Marke natürlich schauen, wie differenzere ich mich, wenn wenn natürlich jetzt, wenn an den Leuchten z.B. ich nicht mehr erkennen kann, ist es jetzt ein Audi, ist es ein BMW, ist es ein VW, dann ist es schwierig. Mhm. Gerade auch für den Kunden, selbst für uns Profis, ist es problematisch ähm hinzubekommen. Äh das sollte natürlich nicht sein. Mhm. Und daran
da da sind wir auch bei uns an der hochstunde forzeit wirklich klar dran. Es geht inffekt auch bei uns nicht unbedingt nur ums Styling. Styling ist super wichtig. Es geht einfach auch um mehr. Ähm es geht auch um das Konzeptionelle. Ähm wie sieht denn eigentlich die Zukunft des Automobils aus? Und das sind natürlich eine eine wichtige Aufgabe und die Ästhetik spielt natürlich immer im Endeffekt eine ganz große Rolle. Mhm. Ähm das ist im Prinzip, womit sie sich dann später bewerben. Aber auf der anderen Seite die Kreativität und das konzeptionelle Denken, was wir bei un unseren
Studenten einfach beibringen und auch herausfordern, ist halt auch super wichtig, weil gerade jetzt in der jetzigen Zeit äh wissen wir nicht unbedingt, wo die Reise hingeht. Die Industrie guckt noch, schaut noch so besonders die europäische äh ist da im Kampf miteinander und und das ist so auch unsere Aufgabe als Hochschule zu schauen, wo die Reise hingehen können. Wir haben natürlich auch keine keine Kristallkugel, wo wir reinschauen, aber das Tolle ist halt beim bei unseren Studentinnen und Studenten ist einfach, ich sage mal, die haben eine eine positive Naivität. Mm. Ähm, weil bei Ihnen im Kopf geht
einfach alles. Das Papier ist weiß und damit fangen sie an. Einer wie ich, der 20 Jahre in Industrie gearbeitet hat, ähm hat natürlich alle Gesetzmäßigkeit im Kopf und weiß genau ähm leider, was nicht funktioniert. Mhm. Mhm. Und das schränkt uns Profis halt in dem Sinne ein, weil wir halt einfach schon die große Erfahrung haben. Wir wissen einfach zu viel und das ist das ist so toll an den Studenten Studentinnen einfach, die gehen einer bestimmten positiven Naivität ran und probieren einfach alles aus und dadurch kommt auch was Neues heraus und das sollen die sollen die natürlich
dann mit dieser Erfahrung, die sie gemacht haben oder was sie erlernt haben in die Industrie zu gehen, um natürlich um solche Dinge zu vermeiden in der Zukunft. Mhm. Wenn wenn du jetzt sagst, es geht nicht nur um Ästhetik. Ähm, das würde ich unterschreiben. Ich glaube ganz grundsätzlich kann man sagen, schöne Autos am Ende wird's immer geben. Ja, also was sich ändert, ist das, was wir als schön bezeichnen würden wahrscheinlich, was man gemeinhin Trend nennt. Ich finde aber immer auch gutes Design, das muss ja nicht nur schön sein, es muss ja auch funktionieren im Sinne von
bei einem Nissan Micra suche ich eine halbe Stunde, bis ich finde, wo der Türgriff für die hintere Tür ist. Ist das was man leer kann? Also eine gewisse Funktionalität. Ich meine, man kennt das ja in von Leitsystemen jetzt ganz basal gesagt. Ja, du das Design für Notausgangsschild, das muss funktionieren. Ist das was, was auf den Automobilbereich zutrifft? Auch das ist uns auch sehr wichtig. Ähm natürlich die ähm wir als Designer, es muss gut aussehen im Endeffekt, das ist ganz klar. Aber es geht nicht nur allein um das Styling, es geht wirklich auch um die Funktionalität,
es geht um die Ergonomik Ergonomie. Es geht darum, wie das Auto, das Fahrzeug genutzt wird. Für welche welche Gruppen von zukünftigen Kunden wird es an sein. Ist es eine Familie, ist es ein Single Haushalt oder ist es jemand, der es für die Freizeit nutzt, jemand der lange Reisen fährt und und das muss natürlich in so einem Fahrzeug äh reflektieren und das das ist es ist ein Paket einfach. Ähm, man kann nicht sagen, es ist ein schönes Auto. Schönes Auto hört sich ein bisschen stylingmäßig an, ne? Es sieht toll aus, aber man kann es nicht nutzen.
Und das ist so, was wir auch unsere Studenten, Studenten eigentlich lernen lehren, ähm, dass sie auch darauf achten, deswegen ist das Konzeptionelle auch so wichtig. erstmal das Konzept an erster Stelle, damit fangen wir erstmal an, dass sie ein Konzept erstellen zu einem bestimmten Thema und aus dem Konzept ähm entwickelt sich dann ein Design. Mhm. Und das wird dann dementsprechend am Ende, nachdem wir es entschieden haben, äh exekutiert. Und das spielt natürlich, wie sitze ich in ein Fahrzeug oder wenn ich wenn ich die äh Türen öffne von einem Fahrzeug, was möchte ich denn als Designer, was
der Kunde als erstes erkennt oder sehen soll? Das sind Dinge, die ich beeinflussen kann. Das bringen wir unseren Studenten Studenten natürlich bei und sagen ganz klar, es äh wir sind wir machen nicht nur Styling auch definitiv auch, aber wir achten wirklich auch darauf, dass die Funktionalität gewährleistet ist. Es bringt nichts, wenn ich z.B. ein ein Greenhouse habe, wo ich gerade wie so ein Slot rausschauen kann. Es sieht cool aus, wenn man sich die Skizzen anschaut, aber ist es wirklich so sinnvoll? Z.B. bei manchen Fahrzeugen? Ja. Aber bei wenn ich ein Familienfahrzeuge habe, wo ich auf
eine längere Reise gehe, möchte ich vielleicht viel mehr Licht haben. Das heißt, ich brauche mehr Transparenz z.B. Aber genau solche konzeptionellen Fahrzeuge muss ich ganz offen sagen, die vermisse ich ein bisschen und wer die eine Frage, wie kommt's denn zu demem Türgriff in besagte Mikra? Aber was ich nämlich vermisse, ist so ein konstitionelles Fahrzeug wie ein Skoda Roomster Beispielsweise. Hat glaube ich Peter Woda gemacht auch aus Forzahim. Ja, hat mir auch im Podcast Peter, wir müssen uns bald mal wieder sprechen. Das wiederholen wir ähm an der Stelle. Aber ähm aber solche Autos, die ja wirklich
irgendwie aus der aus dem Wunsch herausgedacht sind, eine Frage zu beantworten, die sehe ich halt irgendwie gefühlt immer weniger. Und wenn ich jetzt vielleicht stellt keiner mehr Fragen, ja, aber ich glaube, es ändert sich. Aber warum? Weil ja, ich weil einfach ähm sind die Zeit der puren Schönheit vorbei, weil was ich sagen will ist, wenn ich ein A8 sehe, ein A6, ein A4 und die alle in schwarz, alle im gleichen Trim irgendwie so sind, alle Slein, wenn ich wenn es jetzt draußen nicht bestes Wetter ist, dann und die nicht nebeneinander stehen, ich einfach sagen kann,
der ist so übertrieben groß, es muss R8 sein, schwer, dann finde ich das nicht nur einfach und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum, weil das ja dann auch von dem Konzept, der A4 kann ja gar nicht so funktionieren oder der A8 auch nicht, weil der auch Platz ist, wo er gar nicht hin muss. Ich meine Grund, wenn wenn ich ein ein Fahrzeug entwickel für vier Personen oder für sieben Personen, ähm sollte man das natürlich außen in einer Art und Weise erkennen. Man versucht natürlich ähm ein Fahrzeug erstmal so kompakt kompakt zu gestalten wie möglich, weil
das einfach auch gut aussieht. Ähm und deswegen gibt's ja auch viele Fahrzeuge auch ähm die auf engsten Package trotzdem sieben Personen transportieren können, ne? Es sieht von Außen gleich genauso aus wie vi wie wie der wie der Viersitzer z.B. aber ist aber Innenraum vom vom Package sehr intelligent und man hat's dementsprechend auch gelöst. Aber ich bin äh trotzdem der Meinung, das ist meine persönliche Meinung, man sollte schon erkennen, was das Fahrzeug eigentlich kann. Mhm. Ähm, es sollte aber trotzdem immer noch der Ästhetik entsprechen, dass es auch gut aussieht. Es gibt auch Fahrzeuge ähm die denen
sieht man an, was sie können, aber leider nicht mehr immer im positiven. Ähm und das hilft dann auch nicht. Ich kann ja sagen, wieso? Schau mal an, da passten sieben Leute rein. Ja, aber das sieht einfach von der Proportion komisch aus und ist schön. Funktioniert zwar, aber mir gefällt es nicht. Das ist dafür sind dafür sind wir Designer ja zuständig. ähm auf dieser auf diesen Reglement von Package Größen, Dimensionen das beste ästhetische beste äthsthetische Lösung ähm zu bringen. Und oft klappt es natürlich gibt's Beispiel äh wo es natürlich nicht klappt. Mhm. Ich muss sagen, ich
ich spreche einfach so gern mit Designer. Das ist eins meiner Lieblingsthemen, weil man dann die Gelegenheit hat auch mal klar zumachen, wie viele Einflussgrößen es da wirklich gibt, weil Design ist so ein ultra komplexer Sachverhalt und ähm als jemand, der sich selber ja schon mal mit dem Wunsch getragen hat, im Forzam zu studieren und das dann nicht kannst noch mal bewerben. Schick mal dein Portfolio. Oh ja, ich mal gucken, ob ich wir behalten Patrick hier, ob ich die Mappe noch finde, aber ähm ich würde meiner Mappe auch nicht mehr angenommen werden. Definitiv nicht. Okay, die
Qualität hat sich so erhöht, ich glaube nicht, dass meine Mappe da erfolgreich sein wird. Ist okay, dass ich da auch was tut. Ähm ja, wenn ich jetzt zurückschaue ein bisschen in die Vergangenheit, ähm dann kann man Einflussgrößen auf gerade Automobildesign ausmachen, die man vielleicht so gar nicht auf dem Schirm hätte, wenn man jetzt die Ölkrise in den 70ern nimmt, die zu einer anderen Art und Weise von aerodynamischem Design geführt hat, weil die Autos weniger verbrauchen mussten. Dann hat man auf der anderen Seite z.B. neue Fertigungsverfahren, die ermöglichen hochfeste Stelle so zu biegen, dass man schöne
Sicken kriegt. Und dann gibt's das auf einmal im Design gibt's so eine externe Einflussgröße aktuell, die Automobiles Design beeinflusst, irgendwas Neues. Ich meine, E-Mobilität, klar, du kannst jetzt die Front schließen und kannst Formen neu denken, aber gibt's vielleicht noch irgendwas anderes oder was kommt? Ja, ich glaube ähm die Aerodynamik, die du angesprochen hast, die spielt jetzt gerade bei der E-Mobilität natürlich fast noch eine größere Rolle. Das hat natürlich auch einen Einfluss aufs Design. Ähm weil einfach es geht ja um Prinzip wie wie über die Range, so berühmte Range, wie lange kann ich mit der mit
dem Fahrzeug fahren? Wir kennen das ja alle vom Smart Smartphone. Wir wir drehen das Licht runter und wir haben gelernt, damit umzugehen und das hat natürlich definitiv auch äh einen Einfluss auf auf das Fazit Batterietechnologie. Das gleiche auch ähm Batterien brauchen Platz, die das hat ein Einfluss auf den Innenraum ähm oder natürlich den der, Dass wir keine große Lüftung mehr benötigen. Was machen wir damit? äh die Motoren sind an den Rädern positioniert, aber diese Technologien geben uns Designer wieder neuen neuen Raum, Dinge neu zu denken. Äh und das ist natürlich das ist deswegen ist so
Technologie für uns auch super wichtig, die uns auch hilft. Nicht jede Technologie hilft uns, das ist auch ganz klar. ähm wenn wenn man sich die Fahrzeuge halt heute anschaut, die einfach so sicher geworden sind, äh was man sich früher gar nicht vorstellen konnte, das hat natürlich einen Einfluss. Äh die Dimension des Fahrzeugs haben sich ja komplett verändert. Gibt's ja genug Beispiele, äh wenn man sich das Fahrzeug ähm von der gleichen Kategorie mit größerheit oder sowas, was man da machen muss. Es ist natürlich toll, man. Ich bin ich freue mich auch, wenn ich einen schweren Unfall
komme und ich steige danach aus und kann meine Zigarette, obwohl ich ja nicht rauche, ist natürlich eine tolle Sache, aber das ist natürlich hat dadurch ein Einfluss auf das Design, wo wir uns dementsprechend anpassen müssen und natürlich solche äh auch Package Veränderungen und dergleichen äh sind Dinge, die wir aber immer in Partnerschaft erarbeiten und weil Automobildesign ist ein Teamsport. Äh, keiner kann ehrlich gesagt von sich behaupten, das Auto habe ich gemacht. Er hat zwar vielleicht einen großen Anteil gehabt, aber das Tolle ist und das sind wir was fortsam zurückzukommen, das ist uns auch wichtig, dass
wir im Team arbeiten, dass wir untereinander voneinander lernen und in Partnerschaften arbeiten und das ist einfach der Erfolg in ein so Unternehmen erfolgreich in Partnerschaften ein Auto Zu entwickeln, weil jeder hat sein Paket zu liefern und es ist entsteht immer in einer Diskussion miteinander. Die Eero kommt und sagt, wir müssen das Dach hier flach und sowas machen. Deswegen geht der Designer auch immer mit in den Windtunnel, um zu sehen, wo ist denn die Balance, dass mein Design, verdammt, die hatten recht. Aber es gibt immer ähm wir haben oft so auch Situationen gehabt, wo wir gesagt
haben, das da das kriegen wir nie hin, da werden wir nie was hinbekommen. Ähm wenn wir das erste Modell denn dort steht und äh die ersten Proportionen haben wir dann gesehen, gesagt, no way. Und im Endeffekt, wie das Fahrzeug dann fertig war, war es genauso, wie wir es mehr oder weniger haben wollten. anders von den Konstellationen her, aber es kam so rüber, wie wir es ineffekt eigentlich durchdacht hatten. Das liegt aber nur daran, weil man in engen Partnerschaften zusammenarbeitet mit Ingenieuring, mit Marketing, mit Brand, mit den Suppliern und dergleichen. Und so in in in so
in einer Gemeinschaft ähm findet man immer eine Lösung, nicht die hundertprozentige, definitiv nicht, aber es gibt ein Kompress, wo alle mit leben können und das ist halb einfach wichtig und so entsteht ein Produkt, was auch erfolgreich ist, wenn wenn es in den Partnerschaft nicht funktioniert, das reflektiert automatisch an dem Produkt, was nachher auf der Straße steht. Ist der interdisziplinärste Bereich im Automobilbau, das Design und das ist z.B. was wir auch bei uns stark vorantreiben bei unserem Studiengang, diese Interdisziplinarität. Ähm, weil das ist auch eine tolle Sache, weil einfach ähm äh der Automobildesigner, sage ich mal,
hat einen klaren Prozess, er gelernt hat und da auch erfolgreich voranschreitet. Ähm, aber wenn ich jetzt Deswegen machen ja auch viele ähm äh äh Brands auch ähm Kooperationen mit Fashion Mod ist allgemein bekannt. Ja. Ja. Ja, klar. Ähm, das hat dadurch einen großen Vorteil, weil ein Fashion Designer oder ein Schmuckdesigner oder ein Produktdesigner geht, wenn wenn ich ihm sage, jetzt entwickelt mal ein Fahrzeug ganz anders oder ein Architekt ganz anders an die Sache heran und das das Ergebnis ist dann ganz anders und deswegen ist diese dieses interdisziplinäre Denken halt von einer anderen Sache von einer
anderen Seite heranzukommen bringt automatisch auch eine neue Lösung und das ist auch super wichtig, weil einfach nur mit Scheuklap durch die Welt zu laufen ist nicht gut. Man muss breit aufgestellt sein und das ist auch was wir bei uns in der Hochschule auch machen. Wir versuchen definitiv äh unsere Studentenstudenten dahin zu bringen, dass sie wirklich offen und breit aufgestellt sind. Ähm weil wir auch nicht genau wissen, wie die Zukunft aussieht. Und so besser ich vorbereitet bin in vielen Bereichen ist das entscheidend. Und deswegen ist auch dieses von von anderen Bereichen ähm heranzukommen und zu sehen,
es gibt einen anderen Weg. Und der neue Weg, den ich erlernt habe, bringt mich dann auch zu einer neuen Designlösung. Verstehe ich. Aber das klingt jetzt, du hast gerade von von der Effizienz gesprochen, die gefragt ist. Das klingt jetzt nicht so richtig richtig arg effizient, weil Ich ja eben diesen Prozess, den Ebablierten, den schnellen, den Guten, den ich kenne, der zum Ziel führt, trotz allem verlasse. Also wie geht denn das dann am Ende zusammen? Aber am Anfang, wenn ich ein Marathon laufe, die erste Strecke laufe ich auch langsam, aber je öfter ich das mache und
automatisch wäre ich dann schneller. Wenn wenn ich immer den gleichen Weg gehe, dann würde ich dann würde ich auch zu keinen neuen Lösung kommen. Ich muss manchmal natürlich einen Umweg gehen. Mhm. Der kostet am Anfang vielleicht Zeit auch an der Effizienz, aber im Endeffekt, wenn ich diesen Prozess und diesen Weg erlernt habe, werde ich wieder effizient und vielleicht sogar noch effizienter, weil nur durch neue Wege beschreiten. Dafür sind wir Hochschule z.B. auch da anders zu denken, andere Wege zu gehen, um neue Ding auszuprobieren und wir sind ja, wir sollen ja eigentlich der Vorreiter für die
Industrie sein. Deswegen schicken wir auch unsere Studentstudentin dann in die Industrie, die mit anderen Ideen, anderen ähm vielleicht sogar ander Prozessansätze hingehen, um dadurch die die Marke weiter voranzutreiben. Mhm. Aber es ist also ich frage v dem Hintergrund mit der Effizienz, weil wir sehen, dass Modellzyklen sich beispiels immer schneller verändern. Du kommst aus dem Interiorbereich, hast ja lange was gemacht, da sehen wir immer mehr Displays drin, auf denen sich dann die Grafiken und alles immer immer schneller ändern in einem idealen Fall, sogar per Overda Update. Keine Ahnung, alle zwei Monate oder noch häufiger sich boom
aufs Auto setzen oder auch die Varianz erhöht werden muss, wenn du dir jetzt allein heute schon anschaust, durch wie viele Themes du in dem Autos durchscrollen kannst, nur für das Cockpit. Das muss ja alles jemand erfinden und gestalten und Dann muss es auch noch irgendwie passen, funktionieren, schick sein und den Zweck erfüllen. Das ist ja einfach super super viel. Dass da dann aber noch dafür Platz ist, ist mir finde ich ist für mich nicht so ganz klar, dass es passieren kann. Oder hat man früher also im im Zeitplan oder hat man früher einfach den gleichen
Kram gehabt, aber dann hat halt man hatte nur eine Ansicht, die man rauswerfen durfte und der Rest ist dann in der Tonne gelandet. Wir haben wir haben natürlich heutzutage ganz andere Werkzeuge als die wir früher hatten, die uns natürlich viel effizienter schneller an Ziele heranbringen. Allein wie ich schon am Anfang beschrieben habe, wieso ein Claymodell aufgebaut wird heute. Okay, wir modellieren noch mit der Hand in in Forzahim, aber in Industrie geht man mit ganz anderen Technologien um, die das den Prozess halt vorantreiben. Ähm, normalerweise würde man sagen, es würde uns mehr Zeit geben, mehr Zeit
fürs Design, aber das ist leider nicht so, weil die, wie ich schon gesagt hast, die Zyklen verändern sich, werden immer schneller, man muss schneller reagieren. Ähm, die neue Generation von Designer entwickelt sich ja auch, denken schneller, agieren schneller, ähm sind auch ganz anders aufgestellt. Ähm, und natürlich muss man da auch ein Effizient finden. ähm natürlich diese ganze Bildtechnologie, die jetzt immer mehr oder weniger in in den Fahrzeugen implementiert wird, die Frage kann man sich stellen, ist das die Zukunft? Ist das der richtige Weg? Ähm, also wir waren immer, also ich bin immer der Meinung, es
ist wirklich ähm Entscheidend, dass ich sehr intuitiv agieren kann in ein Interior. Das heißt, ähm ich kann es gibt Bereiche, die ich permanent nutze, Knöpfe z.B. oder irgendwelche Reaktionen, die ich mehrmal am mehrmals am Tag äh nutzen muss. Äh das würde für me in mein für mein Verständnis nicht helfen, wenn ich dann ins Display reingehen muss, ins Untermenü und noch mal ins Untermenü. Das würde nicht funktionieren. Also ich muss da auch eine Balance schaffen, dass man halt dann sagt, es gibt Elemente Bereich, die vielleicht manuell betätigt werden, z.B., ne? Mm. Und das alles andere, was
vielleicht, wo ich vielleicht einmal die Woche was einstelle, das kann vielleicht ins un intermenü positioniert werden und so muss man halt an die Sache herangehen und dann kriegt man auch diese Komplexität heraus, was ja auch wichtig ist. Man ist ja, wenn ich in Fahrzeug fahre heutzutage Autobahn oder in der Stadt ähm habe ich so viele Einflüsse von allen Seiten, bin gestresst ohne Ende, dann brauche ich definitiv kein Interieur, was mich noch mehr stresst, nur das Fahren, ne? Also, das ist auch die Aufgabe eines Designers zu sehen, wie filtere ich all dieses ähm und dass das
im Prinzip die Dinge, die ich wirklich nutze, auch dementsprechend so fokussiert sind, dass ich nicht großartig jetzt noch noch mehr Aktionen betreiben muss, um überhaupt dahinzukommen. Aber haben Interiors im speziellen ist früher nicht auch schon relativ gut gekonnt, die Leute nicht zu stressen, aber weil sie einfacher gehalten waren, auch teils deutlich einfacher als heute, weil es halt feste Knöpfe gab, die waren fest dort, wo sie waren und dann musste man da hinten links ist das eine und ja, es gab vielleicht viele, aber der war immer da, da ist nicht viermal was anderes, weil Ich gerade
in einem anderen Screen bin oder keine Ahnung mein Scheibenwischerknopf oder meine Warnblinktaste oder sich sonst irgendwo versteckt, die ich halt seltener brauche oder so. Ja, vorher gab's weniger Technologie im Auto. Ja, genau. Aber dafür halt jede Technologie in e vorher gab auch eine Kurbel in das Fenster runterzuschrauben. Long Ja. Ja, ich meine, das kann man es kann ja kann man ja diskutieren, möchte ich das, es kostet Zeit, äh Bewegung, was immer und das ist heute ja viel viel einfacher. Also viele Technologien, die im im Auto jetzt im implementiert worden sind, sind auch sehr hilfreich. Mähm
allein schon, dass dass viele Sachen halt sich im Lenkrad befinden, dass sich also nicht mehr gr großartig zur Mittelkonsol total, aber dann kommen da diese komischen Touchelemente, die dann wieder alle in die weiß zu weiß du treiben, inklusive mir an der Stelle. Ähm war ich das macht mich nur rasend. Ich gebe dir vollkommen recht. Manche Dinge sind einfach zu viel. Definitiv. Das ist zu wenig. Zu wenig? Ja, eine Touchfläche auf meinem Lenkrad ist einfach an der falschen Stelle gespart. Das ist zu wenig. Was hätst du noch gerne dann? Ein Knopf. Ein Knopf. Ein Knopf, der
sich anfühlt wie ein Knopf, der drückt, wenn er drücken soll, nicht drückt, wenn er nicht drücken soll und nicht, weil ich gerade irgendwie meine Finger nicht super sauber gewaschen habe oder sonst irgendwas. Dinge tut, für die er nicht zuständig ist. Mein Tipp für dich, wenn du ein Golf kaufen möchtest, kauf kein Golf R. Der hat Touchfelder auf dem Lenkrad wegen der R-Taste. Alle anderen Golf haben wieder Kröpfe. Das nur am Rande. Das Spannende ist halt auch so ähm es ist für dich ist ein guter Punkt, valider Punkt. Das Interessante ist halt auch, wenn man jetzt
gerade bei uns an der Hochschule die neuen jungen Generation, die Zukunft. Mhm. Ähm, jetzt bin ich auch schon alt. Verdammte Ernst. Aber die denke von unseren jungen Studentinnen und Studenten ist faszinierend. Ähm, warum? Es gibt ja so Trends auch bei Ihnen, die wo Sie festgestellt haben, äh, dass ich auf dem Smartphone wie viel 10, 20, 30.000 Fotos habe. Mhm. Ähm, wenn ich ein Foto schieße, dann halte ich einfach drauf, ohne bewusst irgend eine Entscheidung zu treffen und dann generiere ich irgend eine eine Wahnsinnsanzahl von Fotos, die ich mir auch später eh nicht mehr anschaue und
auch ich einfach keine Selektion im Vorfeld betreibe. Es gibt einen Trend, der es eigentlich bisschen rückwirkend macht, dass auch ähm viele junge Menschen sich einfach eine ganz normale manuelle Kamera kaufen. Das Tolle ist natürlich, die haben natürlich vielleicht wie viel 32, 36 Möglichkeiten ein Bild festzuhalten. D man muss sich ganz bewusst machen, so das ist genau der Winkel, die Position und genau das Objekt, was ich fotografieren möchte. Und das macht die Sache viel bewusster. Die Beiläufigkeit geht verloren, diese Beliebigkeit einfach und das ist natürlich auch spannend, diese ganze Vintage Geschichte, ne? oder oder ja, viele
kommen sagen einfach, ich möchte Knöpfe. Ich finde das ich das Anfassen, was ja beim Touch einfach das Gefühl ist Ja einfach nicht da. Ist cool, ist modern, definitiv gar kein gar keine Zweifel, ist absolut cool ähm und beim Smartphone funktioniert das auch in der in der in der fahrenen, fokussierten Situation vielleicht nicht. Definitiv. Mein Problem ist halt die Autokorrekturfunktion auf der Autobahn möchte ich nicht nutzen müssen, weil wenn sie sich doch vertippt, habe ich halt Ärger. Mhm. Also das ist und wir wissen alle was was Siri und Co tun. Ja, manchmal haben sie halt nicht
recht. Ja, das ist da gibt's habe ich auch schon so zu viele Geschichten gehört gerade über diesen Voiceontor, man gibt etwas ein, dann das dann wird man nicht verstanden oder gibt was falsches. Ist natürlich eine lustige spannende Geschichte, aber wenn man in seiner bestimmten Fahrsituation ist, ist das natürlich nicht so toll und hat ja was auch mit Safety zu tun. Total eben und und Safety sollte immer first sein, dass der Fahrer, die Fahrin oder auch die Insass natürlich immer überall sicher ankommen und man sollte natürlich nichts machen, was was dem gefährdet. Jetzt gibt's ja einen
Ansatz im Design, weil wir gerade über Interior gesprochen haben. Den habe ich schon häufig gehört. Ich habe schon mit vielen Designern gesprochen. Ähm Gordon Wagner hat das auch zu mir gesagt, ähm als wir über die IQ Modelle sprachen, dass man das bei Mercedes so gemacht hat. Die Basis für das Design war das Betriebssystem MBO. Darum herum hat man den Innenraum mit dem Hyperscreen gestaltet, um dieser Technologie quasi eine Interaktionsfläche zu geben. Und darum herum hat man das Exterior gestaltet, also von nicht mal von innen nach außen, sondern von Software zu Hardware, wenn man so möchte.
Jetzt ist es am Ende in dem Fall nicht so richtig gut aufgegangen, weil das Modell nicht den Anklang im Markt findet, den man sich versprochen hat. Aber davon losgelöst ist das ja was, was man häufig hört. Ist das so eine bemühte Floskel? Wir designen von innen nach außen, weil das Auto wird immer mehr Lebensraum oder ist es tatsächlich so? Also die Idee war eigentlich schon ist ist nicht ist nicht neu, ja, ne? Dass man ein Fahrzeug von innen nach außen des. Die Tatsache ist hal klar, man kann es natürlich nicht von der Hand weisen. Äh,
wenn ich mich für ein Fahrzeug entscheide, schaue ich mir erstmal das Auto von außen an. Kein Thema. Naturgemäß. Ja, das ist ganz ganz klar. Aber auf der anderen Seite ist natürlich ähm wie lange schaue ich mir das Auto an? eine 2 Minuten und dann steige ich ins Fahrzeug ein, wie du schon beschrieben hast und fahr dann 5 Stunden, 4 Stunden, sitz dann im Fahrzeug innen und muss damit leben, was ich dann innen drin habe. Da helfen mir nicht diese schönen tollen Flächen aus am Exterm, weil dann muss ich damit zurechtken, wie die Sitze funktionieren, wie
ich wie ich wie ich zum Lenkrad sitze und wie ich im Prinzip meine meine Funktionen ähm äh betätige. Das ist entscheidend und deswegen eigentlich ist es der richtige Weg von innen nach außen zu gehen. Erstmal das innen alles funktioniert, wo ich dann viele Stunden verbringe. Die meist eigentlich die meiste Zeit. Ich sitzen, ich liege nicht auf der Motorhaube. Ähm, kommt auf den Beruf an, aber komm auf dem äh und danach geht's im Prinzip nach außen. Ähm das versucht man hat man schon immer schon lange Zeit immer versucht. Es ist nicht einfach, weil einfach ähm natürlich
die Proportionen geben natürlich von außen. Das Package gibt natürlich auch die Dimensionen vor, wobei man natürlich auch ähm, wenn man wirklich clever ein cleveres Package generiert, auch in, obwohl es draußen sehr außen sehr kompakt ist, innen drin einen riesengroßen Raum ist und das war auch immer unser Ziel, gerade im Interior, dass man außen soll es kompakt, klein und eng sein und innen eine riesen Halle und da gibt's natürlich viele Möglichkeiten, wie man das erreichen kann. auch nicht nur unbedingt physisch, gerade designtechnisch kann man das in den Innenraum so gestalten, als ob man das Gefühl hat,
man sitzt in einem in Großraum Limousine, obwohl es draußen halt so eine Mockergröße hat. Hat Volvo übrigens auch akustisch versucht. Fällt mir gerade ein, im V90 gab es eine Einstellung für das Soundsystem, dass die Stockholmer Konzerthalle nachempfunden hat. Einfach um dieses Gefühl von Räumlichkeit zu erzeugen. Ja. Ja. Und das ist das ist ja was so jetzt wenn man beim Interior spricht, also ich spreche nicht mehr vom Inter, ich spreche von einer reiner Experience Erfahrung. Mhm. Ähm, weil das ähm so wie ich heute fahre, ähm die Erfahrung, die ich heute mache, wird nicht mehr die Erfahrung
sein, die ich in in 10, 15, 20 Jahren haben werde. Okay, verstehe. ähm die Erfahrung jetzt, wenn man jetzt noch mal 20 Jahre zurückblickt, was in 20 Jahren im Intericht getan hat, wie eben schon gesagt, es gibt früher gab's eine keine Fenster mehr runter. Genau, heute gibt's natürlich viele Technologien, die das viel mehr erleichtern, aber die Erfahrung, die ich in der Zukunft machen werde, da spielt z.B. der Sound eine große Rolle, da spielt Licht eine große Rolle, geschweige von den Materialien und ich kann ja durch solche Technologien kann ich unwahrscheinlich viel beeinflussen auch jetzt auch
diese Hektik aus dem Fahren herauskriegen, indem ich einen guten Sound habe oder Lichtverhältnis. Das wird kommen natürlich, wenn wir da immer weniger Fahrerfokus haben werden müssen in der Zukunft. Genau, das ist nämlich was ich was ich weil aktuell im Grunde Agotus ja irgendwie immer noch sehr sehr ähm ja so sind, wie sie gefühlt schon immer waren. Ich hatte ich war heute auch vormittag noch für ein Termin im Mercedes Museum und immer wenn ich da reinlauf, habe ich den Backflash ich hatte einmal die Gelegenheit mit der Mercedes Simplex zu fahren, also Kutsche mit Motor und Lenkrad
offen. An unsere Zuhörer, ihr müsst den googelen. Ich kann euch da auch Bild reinigen ist wirklich richtig cool. Ganz cool. Simplex ist super crazy. Ähm, aber Kutsche mit Motor mit ein paar Handvoll Uhren dran. Aber an sich, ja, wir haben jetzt heute Abse und wir haben Dächer, das der Simplex nicht und wir haben auch irgendwie nicht fünf, ich glaub fünf Pedale hat er, sondern wir haben nur noch drei oder zwei. Ähm, aber so das Wesen Auto Innenraum ist ja vergleichsweise gleich geblieben, aber das wandelt sich jetzt mit diesen Displays, das wandelt sich Mit solchen Ideen
wie das ein Auto ein Ort ist, um Karaoke zu machen. Singen machen. Macht man Karaoke? Ich nicht. Wer was auf sich hält, nein. Okay, du blamst gerade ein ganz gut, aber Spaßball, habe ich gehört. Ja, ist ist genau. Ähm, aber wenn sich das so verändert, dann ist doch auch die Anforderung in Auto nicht mehr, dass es fährt, sondern mehr, dass es nicht bewegt. Also, das ist vielleicht auch dieser dieser Sprung und das kommt ja ganz ganz ganz viel von Asien rein. Sehen wir das dann auch bei uns bald? Ich meine, du bildest den Nachwuchs aus,
du bildest die aus, die bald unsere Autos, die wir hier kaufen, designen werden. Sagst du, dass die das machen sollen oder bittest du, dass die das lassen? Das ähm im im Gegenteil, ich finde einfach ähm dass wenn man jetzt wir denken ja viel weiter als als die Autoindustrie. Mhm. in an der Hochschule, das ist unsere Aufgabe. Gut, dass die manchmal kurzfristig denken, sehen wir gerade ganz viel Aktienkursen, aber ähm ja, da kann ich jetzt nicht so sagen, will ich auch nicht so sagen, aber ähm das ist ja wir müssen wirklich weit über den Tellerhand schauen.
Ähm und deswegen sagen wir, unsere Studenten Studenten sollen think disruptive, denk wirklich wirklich über den wirklich über den Tellerrand hinaus. Was was glaubt ihr, wie denn die Zukunft aussehen wird im Exterior, Interieur oder überhaupt das Auto vielleicht sogar in Frage zu Stellen? Das ist alles legitim zu sagen, brauchen wir in der Zukunft Autos natürlich, was gibt es andere Systeme äh und damit befassen wir uns natürlich auch. Deswegen heißt unser Studiengang ja Transportation Design und nicht Automobildesign, weil es ganz breit auf breit aufgestellt ist. Noch nie drüber nachgedacht natürlich. Ergibt Sinn. Wir haben ja jetzt am
Februar war ja unsere Degrehow, die wir nach jedem Semester haben und einer von den Tesisarbeiten war ein Fahrrad. Mhm. Oder ein Bus gesehen. Ja, ne? Oder sowas. Also, das ist auch schon mal ganz wichtig und da geht's hal auch darum auch wenn immer auch in Innenraum denken. Deswegen rede ich rede ich nicht mehr vom Inter, sondern von einer Experience, einer Erfahrung, die wird natürlich in der Zukunft ganz anders natürlich sein. Das das verstehe ich, da bin ich auch komplett dabei. Aber was was ich nicht ganz verstehe ist, wieso wir wie macht man das plakativ? Warum
ist Wurzelholz kein Luxusgut mehr, sondern Altbacken? Klavierlack, eine der schlimmsten Erfindungen in einem Auto in meinen Augen, die man jemals hat erlaubt. Aber wie wieso und wie passiert das und was kommt vor allem dann in die Zukunft? Was glaubst du, was ist der nächste Klavierlack? Und ich hoffe, es wird besser. Ich hoffe, du bist kein Klavierlack Fan. Bitte nicht. Nein, so so klar lieber, man versucht natürlich äh ein Fahrzeug ist ja nicht so, dass man aus den vollen schöpfen kann. Also, es gibt immer budget klare Budgetregelungen und dann muss man den besten Weg finden, ähm
das Fahrzeug auch qualitativ hochwertig darstellen zu lassen. Und da kommt man manchmal auf Lösungen, die im ersten Moment gut aussehen, vielleicht im Endeffekt nicht so sind, wie man sich das vorstellt. Aber ähm da ist man natürlich auch jetzt äh finanziell natürlich auch stark eingeschränkt. Das Produkt, das ist eine klare Tatsache. Ähm gibt gibt äh ähm äh äh Fahrzeughersteller, die haben drei Trimels, mehr können sie sich nicht leisten. Es gibt Fahrzeuge, die haben neun oder zehn. Mm. brauch ich keinen Namen nennen. Ähm, das ist eine klare Tatsache. Man muss natürlich gucken, wie man das dann dementsprechend
halt so balanciert und für den Kunden, für das, was das Auto vom finanziellen angeboten wird, das Effekt bste rauszuholen. Und da gibt's manchmal eine Lösung, ob man den Klavierlack mag und nicht mag. Da hingestell aber es hilft besser als wenn ich einfach einen billigen Kunststoff mit einer Narbe drauf macht. Ist so ein Klavierlack mit Sicherheit qualitativ visuell hochwertiger als so ein so ein Teil. Das ist halt die Lösung, aber wenn wir wenn wir von von Materialtechnologie sprechen und da wird sich in der nahen Zukunft oder in der Zukunft unwahrscheinlich viel tun. Wir reden z.B. nicht
nur noch von Materialien, wir reden von sogenannten intelligenten Materialien, also Smart Materials. Das heißt, wir verbinden Technologie mit ein Material. Wollte ich gerade sagen, ne? Es werden smarte Oberflächen entsche smarte Oberflächen und da kann man natürlich auch in die Kristallkugel schauen, was wird sich denn da tun? Hab jetzt doch eine. Hm. Habt ihr jetzt doch eine Kristallkugel? Ich hab eine kleine, aber eine ganz kleine die nicht weit in die Da sehe ich nicht leider alles drin hat. Und natürlich und das hilft natürlich auch wieder ähm vielleicht Dinge zu erleichtern. Also wenn ich heute heute die
Türe von innen öffne, habe ich halt Diesen typischen Tiriff den Designer ein Designer überhaupt nicht mag. Echt? Es ist so ein ist so ein oder was sind die No Ghost für Designer, um die man aber nicht rumkommt aufgrund von außer man ist bei Tesla oder da ist halt ein Knopf z aber da ist auch so ein verstecktes, aber selbst der Knopf wird in der Zukunft nicht notwendig sein. M meine wir haben ja auch ähm äh wenn Türgriffe, wo ich dann mit der Hand vorbeiwipe und dann geht der Griff raus und gi es gibt schon spannende
Sachen wie den Interior Assistant, ich glaube den hat Mercedes. Wenn ich die Außenspiegel verstellen will, ich schaue nach links und das System registriert das und dann verstelle ich den, weil das weiß, ich will jetzt den linken verstellen. W halt doch, aber du musst es nicht wählen. Ja, also solche Geschichten. Und das sind natürlich ähm Technologien, die natürlich ähm das Fahren erleichtern, viele Dinge erleichtern ähm und die sind hilfreich und diese Smart Materials natürlich durch die Kombination fallen natürlich viele Dinge weg, die automatisch wieder einen Freiraum geben, uns da vielleicht irgendwas anders zu machen. Ähm, ich
brauche vielleicht kein keinen Türgriff mehr. Ich gehe ich streiche halt leicht über die Material Oberfläche und schon öffnet sich die Türe. Ähm, und und da das Material verändert sich je nach meiner Stimmung. Die Farbe verändert sich. Das Auto erkennt ist, wenn ich grantig bin, dass mein Auto mir sagt, du bist heute aber mies drauf. Das äh ja, aber deswegen ist immer ist es auch wichtig, dass ich die Kontrolle darüber habe und das ausschalten kann, wenn ich das nicht haben möchte. Das ist die Voraussetzung. Ich möchte nicht der der Technologie versklavt werden, was auch entscheidend ist.
Gut, das verstehe ich voll, aber jetzt sagst du vorhin, wir müssen Gucken, dass die Autos die Leute nicht stressen. Jetzt forderst du von mir als Autofahrer schon wieder eine Entscheidung. Willst du jetzt wissen, dass ich weiß, w es du fühlst oder willst du es nicht wissen? Das ist doch aber voll Das macht doch dieses dieses ähm BMWsche Freude am Fahren, die Einfachheit der Dinge nicht einfacher, aber ich biete ja den Kunden etwas an. Also, aber ich muss davor eine Entscheidung treffen, ob ich es haben will gerade und das ist doch das nächste Ding, dass wir
gerade in einer Zeit der Opportunity leben und gefühlt alles immer haben können von der Papaya bis zur Tür, die öffnet, ohne dass ich sie anfasse. Du willst das? Äh, aber ich denke ja, ich meine, das ist natürlich eine Frage, dass ich so simplifizierend bin bei Auto, aber ich bin fasziniert einigermaßen gerade. Es gibt Leute, die finden das toll. Natürlich gibt welche, die sagen einfach: "Nee, ich möchte ich brauche das alles gar nicht." Na, ich finde das auch mega cool, aber kauf dir halt ein Katerham in Gottes Namen. Ja, so da ist nichts drin. Wo ich
gerade Katerhem sage, ähm das die tollste moderative Brücke, die ich jemals gebaut habe. Weg von der Glaskugel. Einmal kurz in die Vergangenheit und daraus wieder auf die Zukunft. Wenn man Automobildesign, das zurückliegende diskutiert, dann kann man sehr genau feststellen so in Caterhem, das ist was britisches. Ja, es gibt die italienische Linie, es gibt die französische Linie, es gibt meinwegen auch die deutsche Klarheit. Ja. Ähm das sind nationale Identitäten von Design und ich nehme wahr jetzt aktuell in der Gegenwart, dass dieses Bild immer Noch sehr sehr stark bemüht wird. Also, wir kriegen ja natürlich viele Pressemitteilungen
und Einladungen zu neuen Modellen, die vorgestellt werden und die werden angepriesen. Das ist französischer Schick, das ist italienische Leidenschaft. Würdest du sagen, also a gibt's das de facto noch wirklich oder ist das Prospektprosa und wird's das in Zukunft geben? Ähm, wir leben interessant, wir leben ja in einer globalen Welt, wo dann Fahrzeuge legt, dass man globale Fahrzeuge entwickelt, aber trotz allem jeder Markt oder jedes Land hat ganz andere Voraussetzungen und Erwartungshaltung. Die Menschen leben in einer in einem Land anders als in das an dem anderen und das und das sind auch die Anforderungen, die an
an in dem Falle ein Automobil äh gestellt werden, dass diese Erwartungshaltung äh in dem Land erfüllt wird natürlich. Und da spielt natürlich die Ästhetik natürlich auch eine Rolle. Mhm. Ähm also ich kann ein Beispiel nennen jetzt aus aus meiner Erfahrung. Mm. Ähm die Sitzgestaltung. Ähm, wenn wir einen Sitz gestalten für den französischen Markt, ist der Sitz anders von vom Gefühl her als z.B. in Deutschland. Was heißt Gefühl beim? Das heißt, wenn man wenn man das der französische Sitz z.B. äh dass die Erwartungshaltung ist, dass der etwas weicher ist, eine Couch mehr so ja an vielleicht
kann man so als Couch bezeichnen. Ähm für den deutschen Markt muss es viel härter sein. Das sind natürlich Dinge, die sieht man Vielleicht im ersten Moment nicht so, aber das sind halt Anforderungen, die ich erfüllen muss, damit der Kunde sagen kann, ja, das ist das ist für mich ein französisches Fahrzeug. ähm dann auch von der Ästhetik her ähm wenn man wenn man beste Beispiel ähm wenn man jetzt bei Peugeot und Opel bleibt, wenn man sich in Corser anschaut, die sind komplett unterschiedlich. Ähm das ähm der Corser ist, sag mal äh mehr Deutsch, schlicht, klar, German
Bold, German Bold Pure. Ähm aber nicht so wahnsinnig verspielt oder wie jetzt z.B. ein Peugeot. Mhm. daran kann man das daran kann man schon ganz klar erkennen, dass das eine schon mehr in die Richtung die Französische und das eine mehr schon in die deutsche Richtung geht und und das ist schon super wichtig, dass das kommt, dass es schon klare klar erkennen kann, aus welchem Land das Fahrzeug kommt. Ähm es hat auch viel mit der Philosophie zu tun, auf die auf die Designphilosophie zurückzukommen, dass das Auto immer wieder reflektiert und eine ganz klare Differenzierung ähm dargestellt
wird und auch erkennweist. Und deswegen, ich glaube auch Zukunft wird das auch so weitergehen. Gerade wir aber so in der globalen Welt leben, will man auch da eine klare Differenzierung haben. Ansonsten schaffe ich ein Fahrzeug vielleicht, wo ich nicht genau wo passt das denn jetzt rein, ne? Die sogenannte berühmte Eierlegende Wollmilchsau ähm will man vielleicht gar nicht. Ich möchte halt vielleicht sagen, ich möchte ein deutsches Fahrzeug fahren, ich möchte ein italienisches Fahrzeug fahren, ich möchte ein chinesisches Fahrzeug fahren und sowas. Ähm und ich denke, das muss auch vom Design her ganz klar reflektiert werden und
das wird sich auch nicht ändern. Es ist es ist eine Herausforderung. Ich wollte gerade sagen, es ist eine riesen Herausforderung gerade mit diesen ganzen Plattformstrategien und dergleichen. Es ist aber dafür dafür haben wir weitere Komponente hinzu dem ohnehin sehr komplexen Sachen. Zumal ja noch zumal ja noch dazu kommt was man nicht verkennen darf ist natürlich, dass viele Komponenten die natürlich geschert werden müssen. Das gab's schon immer eben. Genau. Das ist das ist, aber das Tolle ist natürlich, wenn eine Komponente entwickelt wird, äh sind alle dann in einen großen Verbund alle Designabteilung, die dieses diese Komponente
bekommen, beteiligt. Mhm. Man arbeitet zusammen an diese eine Komponente und findet natürlich da versucht da einen Weg zu finden, wo alle mitleben können. Also ist nicht so, sagt ihr dann, sag mal, ich bin jetzt ich entwickel jetzt einen Fahr ein Komponente für Frankreich. Ähm, der deutsche Markt interessiert mich nicht, ne? Das so funktioniert das natürlich nicht in so ein globalen Unternehmen. Das muss also bei beiden funktionieren, so dass ich äh einen mein Fahrzeug, was für den deutschen Markt äh gestaltet worden ist, trotz der Komponente Mhm. nicht gestört wird und umgekehrt natürlich genauso. Das ist natürlich
Herausforderung, aber das ist einfach die Aufgabe, die die Designabteilung zusammen mit Ingenieurierung natürlich lösen müssen. Okay. muss jetzt gerade an an, weil weil von bei Celantis waren den Opel Frontera beispielsweise denken, der an dem Opel Frontera, den neuen ähm der jetzt ja schon versucht irgendwie sehr aufs Geld zu, also dass die Kunden sehr aufs Geld gucken dürfen auch um da irgendwie reinzukommen und der ist ja relativ groß und ich habe den Eindruck, Weil du von von Corsa und den den Peugeot nanntest. Bei kleinen Autos gelingt es häufig besser und einfacher, dass die nicht so vergleichbar
ausschauen wie bei so großen Autos, weil der beim Frontera, den finde ich jetzt nicht mehr ganz so arg eigenständig. Persönlich jetzt ist es ein liegt es in der Größe, weil ich halt mehr gleiche Fläche hab, weil die Türen halt identisch sind und die Türen so viel Platz einnehmen an dem Auto, dass das halt einfach so passiert. Es kann natürlich passieren dementsprechend wie viel Komponenten übernommen werden müssen. Das also auch wieder so ein Geldthema, weil halt viele Komponenten übernommen werden müssen. Hab ich geht ja, ich meine, wenn man von Effizienz sprechen, ist das natürlich auch so
ein Thema ähm womit womit man dann halt auch erstmal manchmal auch leben muss einfach, weil die ne und ich glaube einfach jetzt gerade jetzt auch in in der Situation, wo wir Fahrzeuge ein eine Bremse auch beim bei der E-Mobilität ist natürlich auch der Preis. Mhm. äh, dass die Fahrzeuge unmens teuer werden und natürlich, welchen Anreiz schaffe ich denn, dass dass ich jemand ein Elektrofahrzeug äh nimmt, trotz der Probleme mit der ganzen Logistik, die wir das ganze ganze Paket drumherum ist natürlich spielt der Preis natürlich eine Rolle und jetzt bei dem Frontera oder manche andere Fahrzeuge,
die natürlich mit Kampfpreisen kommen, um natürlich im Wettbewerb auch äh zu überleben, ist natürlich, dann muss man halt dann manchmal Kompromisse schließen oder eingehen. Ähm, aber trotzdem ist es wichtig, dass man das ganze das Big Pitcher trotzdem noch einigermaßen rüber bringt, trotz der Kompromisse. Verstehe. Aber wenn wir da jetzt dann gerade gucken, wenn wir jetzt auf China schauen, wo gefühlt ja alle zwei Tage ja völlig übertrieben, aber eine neue Marke Kommt und die bringt jeweils wieder zwei D fünf Modelle mit. Ähm und die unterscheiden sich dann auch mit unter sehr, sehr sehr stark. ist da
einfach in China haben die den Schuss noch nicht gehört, dass man da effizient sein muss oder können die sich das noch leisten, weil an andere Stelle einfach sehr viel Budget sparen oder wie wieso, weil ich frage mich wieso auch dies Design aus China so viel anders ist als bei uns, weil das ist es mit dem witzigen Hintergrund, dass die ja trotzdem alle in Europa Design Stud Schulen haben oder Studios haben. glaube oder im Forze studiert haben und oder im Forze studiert haben und ich meine also weiß wie viel Design Center es gibt alleine in München
von Neo und Co. Von Neo von Avatar von Auto. Genau. Ähm also wirklicher zahllos gefühlt und dies ist allein mal nur in München. Mhm. Ähm schöne Stadt, keine Frage, aber geht geht das denn da noch einfach anders, weil man noch nicht so weit ist in diesem Effizienzdrang. kann ich nicht 100% beantworten. Das äh da fehlt mir das genau zu sagen halt. Es kann natürlich sein, dass ähm sie Möglichkeiten haben ähm da vielleicht kostengünstiger Fahrzeuge herzustellen. Mhm. Ähm vielleicht ist da auch ähm eine ander Art und Weise, wo dann die das Geld fließt. Natürlich sie haben
natürlich auch die große Herausforderung äh sie wollen ja jetzt natürlich äh merkt man auch auf den europäischen Markt, es kommen ja immer mehr. Deswegen gibt's auch so viele Designstudios in Europa, weil sie auch lernen müssen, was sind denn die Bedürfnisse auf einer in Europa. Die sind natürlich anders als in China. Ähm und dadurch natürlich, wenn man dann dementsprechend die Studios aufbaut, kriegt man natürlich auch die Erfahrung, man lernt natürlich viel und kann das dementsprechend auch ins Design Implementieren. Das ist eine ganz legitime Sache. Mhm. Ähm und und auch denke ich mal auch sehr wichtig. Ähm,
aber ähm es kommen immer mehr Marken. Ich war jetzt letztes Jahr war ich äh vor Weihnachten war ich ähm äh in Shanghai gewesen. Das war der erste Mal, dass ich dort gewesen bin und ich war auch überrascht, wie viel Marken es dort gibt, die ich meinem noch nie gehört habe, die wir auch noch gar nicht gesehen haben. Ähm, da kommt natürlich noch eine große Welle auf uns zu. ähm für uns Designer äh wir haben auch viele Designer, die jetzt auch in diesen Studios ähm jetzt ein Praktikum machen oder anfangen, ist es natürlich eine gute Sache.
Ähm und es ist äh es wird die Sache in der momentan ist nicht einfacher geworden. ähm weil halt die Industrie ein bisschen stagniert, besonders die europäische in der Richtung ist natürlich gerade für uns an der Hochschule müssen wir natürlich auch schauen, welche Wege können wir denn finden, dass sie auch ein Praktikum machen können, ein Job kriegen und natürlich wenn dann mehrere Studies aufgemacht werden, ist das natürlich eine ganz gute Sache und natürlich auch so ein Lernfaktor und ich glaube auch jetzt gerade in China ist ähm die sind ja noch verhälmäßig sehr frisch, gerade was Automobil
an angeht, natürlich sehr frisch auf dem Markt und da ist alles möglich. Mm. Ja, aber du hast ja, was ich so spannend finde, jetzt also nimm äh Klaus Ziora, der früher VW Konzern Design war, Chang und jetzt bei Chang ist ähm ich habe den Namen vergessen, der heute bei Honkey ist und früher Rollsreus gemacht hat, meine ich. Ähm, es ganz viele Leute, die früher irgendwo und super europäisch sind, oft deutsch, der den Octavia gemacht hat, Der jetzt bei MG ist. So. Äh, also Peter Wer ist auch in China. Ja, genau. Genau. Peter Was ist jetzt
auch in China. Also ganz ganz viele Leute, die jetzt dann China noch mal frisch durchbluten irgendwie gefühlt, aber ich habe es noch nicht ganz verstanden, wie wie, weil du sagst, die müssen es jetzt lernen. Die haben die Leute, die hier alt gedient alles mit aufgebaut, verstanden, durchexerziert haben. Warum müssen die das jetzt erst noch lernen? Ja, ich glaube ich habe nicht immer gesagt, die müssen das lernen oder die wollen oder also ja selbverständlich meine ich me ähm wenn man wenn ich etwas für einen anderen Markt entwickeln möchte, brauche ich ja die muss ich verstehen, was
ist denn was sind denn die Anforderungen an so einen Markt auch jetzt aber wenn wir jetzt bei Design bleiben, dann ist natürlich auch eine logische Schlussfolgung, ich hole mir jemanden, der den Markt natürlich kennt und und dementsprechend hil mich unterstützt mich auf diesen Markt vorzubauen. Mhm. Und natürlich ist natürlich, wenn ich jetzt auf den europäischen Markt gehen möchte oder auf den amerikanischen Markt gehe, macht es manchmal auch einen Sinn, sich jemand zu holen, der die Expertise dort hat. Mhm. Und das ist war natürlich äh schon länger ähm der Fall, schon ein paar Jahre, wo man
dann sich die Expertise geholt hat und natürlich die Expertise ist natürlich bei jemanden, der eine lange Erfahrung und auch lange ähm Reise hinter sich hat in der europäischen, sag mal, Industrie, bringt natürlich unwahrscheinlich viel Expertise mit und das hilft natürlich sich dementsprechend auch äh anhand dieser Expertise sich weiterzuentwickeln. Darauf kommt jack nicht an und das passiert natürlich ganz schnell ohne auf einmal zurückzukommen, Was du am Anfang gesagt hast mit den Schulen. Auch in China gibt es jetzt auch schon Schulen, die Transportation Design haben. Früher waren es, wie du schon aufgezählt hast, gab es halt das
CCS, das World College Art Center. Und dann nachher kam auch dann ähm Fortsim und wenn man jetzt sich umschaut, es gibt immer mehr Schulen, die Transportation Design unterrichten äh oder ausbilden und natürlich China kommt natürlich auch. Mhm. Ähm und deswegen ist auch für uns als Forze wie ich schon gesagt, wir definitiv zu den besten der Welt gehören von der Ausbildung her, aber darauf kann man sich nicht ausholen. Und das sieht man ja auch in der Autoindustrie, wenn man erfolgreich sehr erfolgreich ist, heißt nicht unbedingt, dass der Erfolg immer gleich bleibt. Das heißt, man muss man
muss immer drauf vorbereitet sein, dass Dinge sich ändern und das tun wir auch. Also, wir passt uns an, wir wissen, dass wir uns immer weiter entwickeln müssen in die richtige Richtung. ähm Dinge anpassen, neue Dinge hineinbringen, um auch im Wettbewerb zu bleiben. Ich finde es toll, eine Art und Weise Wettbewerb belebt die Sache. Ähm pusht ein auch etwas sich weiter zu entwickeln und sich nicht einfach zurückzulehen, sag auchch, mir kann nichts passieren. Ähm das sollte man nicht tun, wie jeder sollte sich weiterentwickeln in dem Sinne, weil Stillstand ist nicht gut. Und das ist natürlich jetzt
auch ähm jetzt mit den chinesischen Firmen natürlich. Die haben sich weiterentwickelt, wenn man sich die Fahrzeuge anschaut. Die haben einen Wahnsinn Sprung gemacht. Technologisch gesehen, designtechnisch gesehen, die Qualität. Früher habe ich das Gefühl ganz ganz früher, wenn man so ein in in einen chinesischen Fahrzeug eingestiegen ist, da kommt man nicht ganz gesund raus Durch die Materialausdämpfung, also Ausdämpfungen dergleichen. Das ist alles vorbei. Die haben sich wirklich wahnsinnig rasant in einer Geschwindigkeit entwickelt. Ähm was eigentlich beachtlich ist. Aber bedingt natürlich auch durch Unterstützung äh von Expertise. Mhm. Ihr habt ja in forsam auch relativ viele Studenten
aus aus der ganzen Welt eigentlich, aber auch viele aus Asien, aus China. ähm siehst du, dass die auch anders rangehen an die Sache, weil die halt, ich finde meine Wahrnehmung ist immer oder häufig, dass dieser kulturelle Hintergrund, den man mitbringt, dass man eben irgendwie auf anders mit mit Technologie aufgewachsen ist beispielsweise. siehst du es auch bei den Studenten, dass sie dann irgendwie auch da anders an die Sache rangehen, dass die eben nicht mit Zeichenstift und irgendwie Papier ganz plain klassisch zeichen, sondern die nur eh immer Tablet benutzen dafür oder was auch immer es dann für
coole Design Gadgets gibt, die das noch toller können als ir iPad oder so. Ist das so oder ist das Tolle an einen so ein internationalen Team ist natürlich die unterschiedlichen kulturellen Unterschiede, Sprache, äh Behavior, wie man sich verhält und sowas. Ähm und das ist ähm sehr hilfreich in einem Team auch voneinander zu lernen. Für uns ist auch wichtig, dass dass wir dass alle Studenten in zusammen arbeiten, in einen Raum zusammen und sich und an ein Projekt zusammenarbeiten, sich gegenseitig zu inspirieren, zu lernen voneinander. Äh das ist super super wichtig. Das war ist eigentlich in so
einem großen Designstudio ähm schon immer gewesen. Also, um jetzt auf meine Erfahrung zurückzukommen bei Opel, wir Hatten insgesamt 38 unterschiedliche Nationalitäten in einem Designteam. Insgesamt in einem in einem Studio manchmal acht unterschiedliche Nationalitäten. Äh Studies waren eigentlich grundsätzlich ähm immer sehr international und das ist das ist auch super wichtig, weil einfach wir haben verschiedene Märkte. Ähm und wenn man natürlich ein Team hat, wo jeder Markt im mehr oder weniger mit eigentlich vertreten ist, ist natürlich auch eine coole Sache. Sie haben natürlich auch einen großen Einfluss darauf, wie sie denken, wie sie arbeiten. Natürlich ähm viele
Schulen haben natürlich auch ähm äh Dinge, die die sich überschneiden auch mit unseren Schulen halt, die auch vielleicht mit Clay arbeiten oder auch mit der Handskzieren. Äh manche Schulen, die treiben mehr das strategische voran, manche mehr vielleicht auch das digitale AI und so eine Geschichte halen. Natürlich, wenn sie zu uns kommen, ist das natürlich für uns sehr hilfreich. Ähm, das hilft natürlich, aber viele kommen auch zu uns, weil sie halt eben lernen wollen, wie wir halt auch arbeiten und gerade jetzt beim Masterstudiengang äh der komplett in Englisch unterrichtet wird und er besteht natürlich aus wirklich
internationalen Studenten, Studentinnen und das ist natürlich super toll. ähm selbst wir als Dozenten lernen permanent von ihnen halt, ne? Und da hat natürlich die der der die kulturellen Unterschiede natürlich einen ganz großen Einfluss und das ist auch wichtig. Jetzt haben wir gerade in Europa den schönen Umstand für alle, die nicht so disruptiv arbeiten wollen und weniger fortschrittlich, dass man auf so Sachen zurückgreifen kann wie Heritage. Und das führt unweigerlich zum Retromodell. Das ist ja gerade hier beliebt. Also ähm 4500 der Mini jetzt neu der R5. Ähm man kann das mögen. Ich persönlich würde sagen, ich
finde das ganz gut. Aber andererseits ist ja seiner DNA treu bleiben auch irgendwie ein Euphemismus für nichts Neues. Wagen ist Retro Desesign im Automobilbau Fluch oder Segen? Ich bin ja sehr ambivalent, was das angeht. Schön. Ähm, man könnte sagen, man versucht natürlich das den Erfolg, den man damals hatte, wieder in die neue Zeit rüberzuziehen. Genau. Ich finde das mit dem R5 gelungen. Ich bin ein großer Fanboy. Das bei manchen funktioniert und bei manchen funktioniert's nicht. Gut, nicht so sehr scheinbar. Ja, okay. Im Hecke schon. Ja. Ähm, ich denke mal ist für mich, für uns als
Hochschule ist es immer immer weiter nach vorne zu schauen. Mm. Ähm, aber dieses Heritage natürlich ist das Spiel das und wenn eine eine Firma ein eine ein eine Historie hat, ist das natürlich toll und die sollte man auch nicht aufgeben. Äh, das heißt aber nicht unbedingt, dass ich komplett etwas übernehme und das wieder neu interpretiere. Kann man machen, wenn es gut gemacht ist, funktioniert das auch. Ähm, da ist immer eine Gefahr dabei. Bin nicht sicher, ich bin mir nicht sicher, ob ich ein Fan von Retro oder oder nicht bin. Da bin ich mir ganz Nicht
ganz 100% sicher. Ähm, weil einfach es ist immer schwierig. Aber ich bin ein großer Fan, dass so eine einer Historie, die existiert, die man sich wirklich hart aufgearbeitet hat, definitiv irgendwie reflektieren soll. Viele machen natürlich die nehmen allein nur den Namen, weil der Name du meinst sofort Kapri oder oder so. gleiche Idee. Ja. Ähm und natürlich ja meine auch jetzt bei Opel der Name Frontera auch das hat mich innerlich etwas zerrissen, weil das war früher mal ein Auto, das wirklich mit Leiterrahmen in den Dreck im Dreck spielen durfte. War ein bisschen lässig einfach. Ja, ich
glaub war der war nie richtig geil so ich h bin einfahren, aber Fahrzeug, aber das war ein Auto, was 10 Tonnen ziehen konnte. Es ist einfach krass. Ich meine ja, also es war es es machte das, was es eigentlich tun sollte. Ganz ganz klar. Ja, aber natürlich äh nicht jeder kennt den Vontera mehr z.B. oder ähm Ford Caprio sowas und äh aber sie können sich die haben halt ähm man muss ja denken, wir haben ja neue Generation, die heranchsen und sowas, die schauen sich das hal an und sagen Capri, ja, habe ich von gehört, war
was cooles. Ähm und dann assoziiert man automatisch halt so ein Bezug dazu. Wie gesagt, funktioniert funktioniert manchmal manchmal funktioniert's manchmal eigentlich gar nicht. Mhm. Aber wär es nicht einfach, wenn man nur Elemente im Prinzip nicht ganze Autos da aus der Konserve stampft? Also, also das machen ja manche, ne? Und die behaupten dann die Schulterlinie ist von dem Modell und die genau und die Anordnung der Rückleuchten Zur Heckscheibe ist von dem Modell. Das kann der Autonormalverbraucher also niemals nachvollziehen, würde ich sagen. Sind schon sehr akademisch, finde ich auch immer, oder nicht? Ist recht verkopftäufig. Ja. Nein,
aber ist ähm klar, wenn wenn das so gesagt wird, gehe ich mal von aus, dass es auch so ist. Ja, gut. ist nicht mein mein berufliches naturell dem unbedingt sofort zu glauben, was genau das ist ja Job. Ähm, aber äh es es mag ja auch sein, dass man sagt, wenn man wenn man dann wenn man, wenn ich behaupte, die Linie kommt von einem Modell, was aus von aus den 70er Jahren, das ist natürlich leicht nachzuvollziehen und dann kann man schauen, ist das wirklich so wirklich so wahr? Ähm, aber viele ist es einfach wichtig halt, dass
du auch so eine Historie reinterpretiert wird. Das hilft manchmal eigentlich auch, ja, ähm auch wenn es manchmal nicht 100% da ist, aber trotzdem das eine bestimmte Logik hinter, wo man auch dann halt dementsprechend das Design auch gut äh ähm ich würde sagen und verkaufen kann, sondern einfach auch so eine eine Basis hat, warum man das so gemacht hat. Es ist ja Design ist ja, wie du schon gesagt hast, natürlich manchmal sehr subjektiv natürlich. Jeder hat einen bestimmten Geschmack. Jeder weiß, jeder ähm kennt sich im Design aus. Jeder ja jeder weiß, was der falsch gemacht hat.
Ja, genau. Oh, aber aber dazu habe ich gleich noch eine Frage und ähm aber das ist natürlich ein Punkt, womit man eigentlich argumentieren kann. Sollte aber natürlich ähm stimmen und nicht einfach nur aus dem Bauch heraussagen: "Ach, das hört sich cool an. Ich glaube, das reicht nicht aus." Und der Kunde ist Ähm der erkennt das schon. Jetzt hinterlegen wir mal ein wissenschaftlich fundiertes Konstrukt. Auf die Frage freue ich mich. Ich habe nämlich mal einen Artikel dazu geschrieben, äh dass Forscher herausgefunden haben, welchen Gesetzmäßigkeiten Automobiles Design folgt, also dass man das mathematisch errechnen kann, was das
schönste Auto ist. Und da ging es um die Längenverhältnisse zwischen Außenspiegeln zu Kühlergrill, zu Scheinwerfern, zu Gesamtstirnfläche. Also, es ging um die Fahrzeugfront. Und das Ergebnis dieser Analyse und Studie war, dass das Smart 42 Caprio das schönste Auto der Welt ist. Ein Audi S7, aber reichlich hässlich, weil man hat irgendeinen Koeffizienten ermittelt, der das dann widerspiegelt. Kann man das so machen? Lässt sich Design solchen Gesetzmäßigkeiten unterwerfen? Ich würde sagen, nein. Scheint ja so der Fall zu sein. Na ja, also es gibt natürlich ähm äh schon Kriterien ein gutes Fahrzeug zu gestalten, gerade was Proportionen angeht,
es hat das Verhältnis Länge, Breite, Höhe, äh Radstand, wie wie ist die Glasneigung zum Rest des Bodies natürlich das sind und und die in Proportionen habe ich jetzt ein Drittel Glas, zwei Drittel sag mal Bodysite und dergleichen. Das sind natürlich Gesetzmäßigkeiten, um eine gute Proportion zusammenzustellen. Wie ist Der Überhang vergleich da vorne? Kurz positiv Beispielen aktuelles was gefällt dir denn gerade gut? Wer macht denn das gut? Und es ist auch kein Blaming von anderen. Also es geht so machen. Me ich bin ein ich persönlich bin auch ein Freund von wenn etwas sehr kompakt ist äh
und da gibt's wirklich gute Beispiele. Volvo z.B. als für mich, ne? sind wir haben viele Fahrzeuge, die wirklich auch sehr kompakt und und auch gut exekutiert sind. Ein Beispiel ähm Polistar ähm Land Rover kommt aus Porz Ja. Ja. Ingenlad meinst du? Ja. Er hat aber auch glaube ich am AC studiert, ne? Thomas Ingelad, der war im Forzahim und aber Master hat gemacht. Ja, sieht man sofort. Ähm ja, es gibt gute Beispiel man auch jetzt nur nicht, weil ich jetzt bei Opel bin, z.B. auch der Bist du nicht mehr bin ich nicht mehr. Genau. Kann dementsprechend
ganz neutral mich zu äußern. Der Mocker z.B. hat auch sehr gute Proportionen, ähm sehr kurze Überhänge, sehr kompakt, hat gute steht sehr gut auf seinen Rädern. ähm er hat ist zwar verhältenmäßig aufgepackt, weil es ja ein Crossover ist, aber steht auch ziemlich gut da. Es gibt einige gute wirklich gute Beispiele, die sowas dementsprechend darstellen. Ähm für mich ist auch immer so wichtig ähm auch so äh einmal einmal die Proportion natürlich auch selbst selbst Linienführungen oder oder Flächen, wie sie miteinander kommunizieren. Ich sage immer äh ob es in Inter oder Exer ist, äh alle Elemente, die
ich so appliziere auf ein Fahrzeug, brauchen einen Freund und Okay, verstehe. soll nicht eigenständig da sttehen, als w als wenn sie ein irgendwie so ein Alien erkennen und das, wenn man sich die Fahrzeuge anschaut und man sie wirklich analysiert, dann sieht man, dass da wirklich so eine Philosophie dahinter steckt. Manche Linien irgendwo hinlaufen, die laufen zwar aus, aber die tauchen irgendwie wieder auf und dann stellt man eine Verbindung her. Und das sind so Elemente oder Kriterien, die man definitiv ähm einarbeiten müssen. Das lernen Sie bei uns auch in Forz definitiv wirklich bis zum Exzess. ähm
wo es wirklich drauf ankommt und das kann man auf den Exter auf Inter applizieren und und das macht bringt auch eine Logik dahinter auch wenn sie aus den 70er Jahren vielleicht kommt äh kann ich das trotzdem so verbinden, dass es wirklich eine Einheit wird und nicht einfach nur so ein zerklüftetes Design hier ein Element dort cooles Element hier cooles Element da cool aber in der Effekt sprechen sie nicht miteinander. Da sind wir schnell im Tuningbereich der 90er Jahre z.B. Ja, genau. Und man sieht ja auch oft Fahrzeug auch im Inter, wenn etwas äh im Nachhinein
appliziert wird, ne? Oh ja. Und und das sage ich das sage ich bei meinen Studenten und Studenten auch immer. Es ist wichtig halt ähm es es muss aussehen fast wie damals die BMW Niere. Alles ist um die Niere designt worden halt, ne? Äh, das muss aussehen, dass es von Anfang an durchdacht ist und es wirklich in der in die in der ganzen Einheit hineinpasst. Sobald es dann irgendwie so after oh, wir müssen was machen und plck es einfach herin und das fällt jedem sofort auf, auch der kein Experte ist. Er weiß es vielleicht nicht, er
Kann nicht genau beschreiben, warum ihm das nicht gefällt, aber es es ist da, es manifestiert sich und dann ist es nicht gut und das ist halt wichtig und das hat natürlich auch eine Reflexion auf ein wirklich gutes Design. Also nur, weil du es gerade angesprochen hast und ich weiß einfach, dass es unsere Zuschauer und Zuhörer triggert, die BMW Niere, ja, die ist ja, also mittlerweile ist die ne ich so groß so viel Spannweite habe ich gar nicht. Ähm, ich habe das Domago Dukic gefragt, warum er das so gemacht hat, äh um das zu verstehen und
er meinte: "Ja, du kannst halt ein Fahrzeug, was über einen langen Modellzyklus und das wird sich ja künftig vielleicht verändern, weil die Zyklen kürzer werden, aber was über einen langen Zyklus modern bleiben muss. Das kannst du nur gewährleisten, wenn dein erster Sprung weit genug geht und dann muss es halt polarisieren." und der hat den interessanten Satz gesagt, dass BMW eine Marke ist, die mehr Fans als Kunden hat und deswegen die Emotionalität da immer eine große Rolle spielt. Da woll ich ihn einfach nur zitieren, weil das fand ich sehr treffend, aber ich verstehe es. Du musst
quasi zwei Jahre das Auto furchtbar finden, dann findest du es vier Jahre okay und dann findest du noch mal ein Jahr oder zwei so ja es gi es gibt so wenn Fahrzeuge ähm so wenn ja bevor sie auf dem Markt kommen, werden ja die meisten Firmen macht werden getestet. Das heißt, kennt ja wahrscheinlich sowieso die sogenannten Brückenklinics, die Brückenklinics. Ähm, da gibt's ein Kriterium, das nennt sich May Grow. Und das ist ein wichtiges Kriterium, weil ähm wenn ich wenn ich Ein wenn ich euch ein Fahrzeug hinstelle und ihr sagt sofort, alles gefällt mir, dann wissen
wir genau, es ist nicht neu. Mhm. Ihr seid gewohnt das zu sehen oder und ihr seid gewohnt, ihr mögt das und ne und und deswegen ist es nicht unbedingt neu. Aber wenn dieses May Grow bedeutet infekt ich sehe etwas und weiß nicht damit was anzufangen. Mhm. Find vielleicht find vi am Anfang gar nicht mal so cool, aber je länger ich mich damit beschäftige, wird's besser und besser und besser und da weiß ich genau, das ist gut und neu. Ich muss noch mal bei BMW bleiben. Das war beim i3 so genauso. Ich habe mit einem Kollegen
gesprochen, der nicht hier aus dem Haus, aber aus der Branche. Der war dabei, als vier Leuten der i3 gezeigt wurde zum ersten Mal. Tuch runter und und waren alle so: "Oha, äh äh keiner wusste so richtig." Und heute ist der cool, finde ich. Der ist super gut gealtert und man merkt das, weil viele Motorjournalisten sich eingekauft haben inzwischen. Tatsächlich. Ja, findest du auch. Ist es gut der i3? Ich ich meine ich ich finde ich fande auch jetzt i3 oder i8, das war natürlich jetzt ihrer Zeit sehr weit voraus mit der Elektmobilität. Ich meine, das war
ja auch die große Frage 13 oder so 12 13 rum i3. Nee, so Vorstellung glaub ich Präsentation war 11 2011 ist schon länger her. Ja, meine das war ja damals definitiv auch die Frage, wenn ich jetzt in die Elektromobilität gehe, also jetzt wir momentan jetzt aufgestellt sind oder aufgestellt werden sein sollten, ähm ist natürlich äh wollen wir ein eigenständiges Design, was die Elektromobilität darstellt oder geht reicht es dem Kunden nur die Technologie? Und die Frage, die wurde natürlich auch dementsprechend gestellt. Will ein Kunde ein Fahrzeug haben, der einfach das bietet, was sie was das Auto
kann, also elektrisch fahren, aber ich möchte den das Umfeld nicht verändert haben. Es soll auch wie ein normales Auto und so weiter. Klar. Und BMW hat natürlich ganz gesagt, nee, nee, wir wollen, wenn wir in die Elektromobilität gehen, sollen wir ganz klar erkennen natürlich äh, dass wir da eine Richtung gehen. Auch jetzt beim E3 die Materialien, die eingesetzt worden sind, das ist natürlich äh faszinierend und geht ging auch in diese Richtung, ne? Aber heute machen sie es komplett anders, muss man ja sagen. Und das ist nämlich das Ding mit der neuen Klasse und Mercedes auch
mit dem CLA. Und das haben Sie in Rom bei der Präsentation ganz deutlich so gesagt. Der CLA ist in erster Linie ein CLA. Ich soll ihm nicht ansehen, was für ein CLA, auch weil das IQ Design nicht gut funktioniert hat, aber anscheinend ist es ja eine deutsche Sicht auf die Dinge, dass man eben kein Design möchte, dass die Antriebskonfiguration sehr ausstellt. Mhm. Ich gehe das persönlich nicht mit, muss ich sagen. Ich habe das lieber, wenn ein E-Auto aussieht, wie ein E-Auto, weil ich es auch futuristisch Mag. Mhm. Ähm, aber ist es was, was was würdest
du denn lieber kaufen? Ein Auto, was sehr deutlich macht, ich bin ein Elektroauto oder ein Auto, was sehr deutlich macht, ich bin Auto XY? Übrigens fahre ich elektrisch. Ähm, ich finde mal, dass es eine Aussage da sein sollte, was ich kann schon. M, also ich ich finde schon, dass man es tut's ja auch mein schon dass ich die Front komplett jetzt anders gestalten kann. Die Proportionen haben sie auch verschoben. Also es wird automatisch eine anders aussehen, vielleicht nicht unbedingt, aber aber ein ferünfer BMW und i5 der Touring. Also, wenn sie nebeneinander stehen, dann ja, aber
wenn sie nicht nebeneinander stehen, hast du das Problem, dass ich vorhin angesprochen habe mit A4, A6, A8. Ja, ich glaube einfach was noch hinzu kommen ist natürlich ähm damals jetzt mit der Frontera nicht Fronterauldigung bei der Ampera z.B. damit fing bei bei Gournal Motors an dann i3 i8 sowas äh da wollte man wirklich Ding, wobei jetzt i3 und i8 das war beim der der Amper war es konnte ein ganz normales Auto auch gewesen sein, halt nichts Besonderes halt dann ähm und beim beim Tayan kann man auch sagen, ist es wirklich ein Elektroauto nicht. Ähm, die
Frage ist natürlich ähm weiß ich jetzt nicht genau, wie wie die Kunden darauf reagieren. Vielleicht ist es so, dass sie einfach wirklich nicht einfach sagen, ähm nee, ich ich brauche das Auto muss nicht aussehen, muss nicht nach EA Auto schreien. Es reicht mir, dass sie die Technologie hat. Ähm, das kann gut sein. Habe ich jetzt keine Daten, wo ich Das belegen könnte. Ähm, aber ich finde, es muss natürlich nicht aussehen, pass mal auf, ich bin jetzt ein ähm umweltfreundliches Auto. Guck mich an und ich bin aber sehe nicht gut aus. Manchmal funktioniert, vielleicht funktioniert's auch
nicht. Egal, was wel was wel was welche Technologie ich habe, es muss trotzdem von der Ästhetik her funktionieren. Und wenn die wenn ich einfach nur sage, ich bin jetzt ein E-Auto, ich bin zwar ein hässliches Ännchen, aber ich ich tue was Gutes. C Zero und wie sehr so der Peugeotion oder wie heißt der der Mitsubishi, sorry to say, aber die sahen halt genauso aus. Die sahen aus wie wie haben die halt auch nicht wie Wollsocken und äh das da sieht man, das funktioniert halt dann auch nicht. Das ist einfach das ist ähm aber trotz allem
es die Fahrzeuge sind anders durch die allein durch die Technologie bedingt durch viele Möglichkeiten, die sich ergeben und so weiter und so fort hat man schon ein anders Erscheinungsbild nicht so richtig schreiend, wie man sich das vielleicht vorstellt, was auch glaube ich gar nicht so notwendig ist. An das Statement ist manchmal auch ganz gut. Oh ja, das glaube ich auch. Hast du noch was? Du kannst ne zum gamifizierten Abschluss der Runde kommen. Ich freue mich auf eine Frage. Sehr sehr sehr sehr sehr zum zum Schluss ein jeden MV Podcast stellen wir auch dir kurze AB
Fragen, bei denen du dich einfach für das für oder wieder entscheiden darfst und die erste lautet: Bist du mal der Typ Streaming Dienst oder CD und Schalplatte? Äh Schalplatte. Okay, habe ich noch nie gehört im Podcast. Doch, aber selten tatsächlich. Ferrari oder Tesla? Ferrari. Da will ich jetzt eine Begründung für haben. Tesla nicht gut. Ferrari ist natürlich auch Tradition, Performance und einfach ähm ich sag mal Luder Chris Mode, aber ja und natürlich ich bin auch bisschen jetzt auch durch die ganze Polition bisschen beeinflusst. Verstehe ich. Weil ich mit vielen Dingen, die dort gesagt werden, nachvollziehen,
da tue ich mich echt schwer. Hätte ich vielleicht vor einem Jahr vielleicht Nein, ich glaube ich wä ich wäre bei Ferrari geblieben, so oder so, weil ich weiß Auto einfach cool finde. Okay. Gibt's einen speziellen Ferrari, bei dem du sagst, das ist er. Roma. Okay. Okay. Ja, ich finde den auch das kann man kann man kann man stehen lassen. Apple oder Google? Apple. Loft in der Stadt oder altes Bauenhaus auf dem Land? Loft. Auto oder Fahrrad? Du hast vorhin gesagt, man muss auch Fahrräder Design bei euch. Stimmt. Auto. Also ich glaube momentan ja Fahrrad war
dann durchs Endstal und nee Mountainbike war Mountainbike. Ähm im Auto dann vorne oder hinten? Vorn. Bist du ein guter Fahrer? Ja. Sag das deine Frau auch? Ich gehe mal von aus. Ja. Ich Frage besser nicht. Okay. In Sachen Datenschutz AGB ist, bist du mir der Typ Aluhut oder Accept all? War es gab eine Zeit, wo es wo der Alhut wahrscheinlich verpöhnt worden, aber ich glaube mehr in alle Hood Richtung. Okay. Nicht alles akzeptieren. Find find das bewundernswertig. Aber in Sachen Wunsch Adrenalinpegel bist du mehr der Typ Motorradfahrer oder Fliegenfischen. Oh. Ich glaube, ich habe zwar
Motorradführerschein, bin aber nie gefahren. Echt? Okay. Ähm, aber ja, vielleicht doch Motorrad. Okay. Star Wars oder Star Trek? Äh Star Wars ist nicht bei mal ganz spannend die Frage. Ähm, Kaffee oder Tee? Kaffee. Ein Steak oder Verlaffel? Verlaffel. Und Nachteule oder Lärche? Nachteule. Alles klar. Gut, das war's im wesentlichen auch schon. Wir sind glaube ich auch schon bei fast anderthalb Stunden. Ähm schon eine längere Folge mal wieder heute. Ah, ich fand's super spannend. Vielen, vielen, vielen Dank. Ja, ähm an euch da draußen natürlich auch. Vielen Dank fürs Zuhören. Ihr seht uns wieder und hört zuschauen
und zuschauen, je nachdem auf welcher Plattform ihr seid. Vielen Dank. War e Spaß gemacht. Super. Danke schön. Wir sehen uns wieder am Freitag nächste Woche. Bis dahin schreibt uns gerne Mail, wenn es euch gefallen hat, wie es euch gefallen hat oder wenn ihr ein Themenvorschlag habt, z.B. auch äh gerne auch in die Kommentare oder iTunes, Spotify die E-Mailadresse
[email protected] dürft ihr auch gerne Frage schicken, die lewe weiter. Du beantwortst die dann auch ganz bestimmt. Stimmt, definitiv. Stimmt. Gut, sehr gut. Und dann s wir tschüss bis dahin. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao.