blutige Kriege erbarmungslose Herrscher großmachtstreben seit Jahrhunderten wenn Russland zu den Waffen greift hält die Welt den Atem [Musik] an [Musik] 1917 beginnt in Russland eine neue Zeit in der Oktoberrevolution übernehmen Lenin und die bolswiiki gemeinsam die macht doch die Lage ist chaotisch das Land versinkt im Bürgerkrieg weite Teile des Riesenreichs sind in Händen von Feinden der bolschwiiki zarrentreue weiße Nationalisten und Separatisten bedrohen den Sieg der Revolution die russische Revolution ist eines der furchtbarsten und blutigsten Ereignisse auf der Welt bis zu diesem Zeitpunkt Bürgerkriege sind immer schrecklich eine neue Armee soll für den Machterhalt der bolswiiki sorgen doch die meisten revolutionäre sind Arbeiter und Bauern es gibt nur wenige ausgebildete Offiziere der Aufbau einer neuen Armee scheint eine Herkules aufgabeusg ivil soll es schaffen aus den revolutionären eine schlagkräftige Armee aufzubauen leev davidoic Bronstein genannt Leo [Musik] Trotzki war attraktiv eitel großpurig und aberh Schle freundsaen zu knpfen er dachte einfach er sei ein Genie und ein Siegertyp er war eigentlich Redner Journalist und ein sehr guter Schriftsteller aber es stellte sich heraus dass er auch ein sehr guter Stratege war Trotzki ist revolutionär der ersten Stunde 1918 wird er zum Volkskommissar für das Kriegswesen ernannt und beginnt mit dem Aufbau der Roten Armee trot entwickelte sich zu einem sehr talentierten Kommandeur und wie Napoleon schon sagte Krieg und Prostitution sind Geschäfte in denen Amateure besser sind als Profis Trotzki wirft beim Aufbau der Armee auch revolutionäre ideale überbord er setzt bei seiner Truppe nicht vorrangig auf freiwillige Arbeiter und Bauern stattdessen integrierte er fast 550. 000 offizere und 215 000 Unteroffiziere der zaristischen Armee sie bilden das Gerüst der Roten Armee Trotzkis Erfolg beim Aufbau der Roten Armee Fuß ja auf Prinzipien die er noch 5 Jahre zuvor als antisozialistisch verteufelt hätte nämlich brutales durchgreifen und eisenarte Disziplin also NIS mit freiwilligen arbeiterarmee sondern eine Armee die tatsächlich wie man es von klassischen Armeen gewohnt war auf eisenater Disziplin beruhte vielleicht noch mit dem Unterschied dass man noch viel drakonischer vorging Trotzki setzt auf unbedingten Gehorsam und Brutalität er führt die Todesstrafe in der Truppe ein politkommissare sollen auf dem Schlachtfeld zurückweichende Soldaten erschießen dieses Prinzip dass man Gefolgschaft herstellt in der Armee durch Gewalt und Drhung ist in der Roten Armee sehr stark entfaltet und entwickelt worden es ist aber nichts was den russischen Soldaten völlig unbekannt gewesen ist denn auch in der russischen Armee des zahnreiches wurden solche Zwangsmaßnahmen um Leute zum Kampf zu bewegen angewandt das wurde in der Zeit der Roten Armee durch Trotzki und seine Nachfolger [Applaus] perfektioniert die Rote Armee wächst rasant 1918 gegründet zählt sie im Jahr 1919 bereits 1,5 Millionen Mann 1920 gibt es bereits 5 Millionen Rotarmisten 1921 besiegen die bolswiiki schließlich die zarrentreue Armee auf der Krim und auch Aserbaidschan Armenien und Georgien fallen an die Rote Armee die jetzt endgültig als Sieger aus dem Bürgerkrieg hervorgeht so wird 1922 sich die Geburtsstunde der UdSSR der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken ein Riesenreich mit einer Fläche von mehr als 22 Millionen quadratkilomet ein Sechstel der Erdoberfläche doch der Blutzoll ist hoch bis zu 10 Millionen Menschen sterben im russischen Bürgerkrieg auch durch politische Säuberungen und Hunger rund 2 Millionen gehen ins Exil die bolschwiiki kamen durch Terror an die Macht sie glaubten sie könnten die Gesellschaft gewaltsam umstrukturieren sie waren stark hierarchisch organisiert eine gute Voraussetzung um Russland zu kontrollieren mit der Gründung der Sowjetunion ist Lenin endgültig am Ziel er wird zum ersten Regierungschef des neugeschafenen Landes der Terror seit der Revolution ist für der ig Preis für den Sieg des Proletariats wenn man sich die Geschichte der bolschewikii am Anfang anschaut ist linin ein Massenmörder und ein widerwärtiger Charakter und damit beginnt diese Eskalation von Gewalt das zieht sich durch die gesamte Sowjetzeit sie wird Teil der DNA des Sowjetsystems doch schon 1922 im Gründungsjahr der UdSSR erleidet Lenin einen Schlaganfall nach einer Reihe weiterer Schlaganfälle stirbt er zwei Jahre später hinter den Kulissen tobt bereits ein Machtkampf um die Nachfolge denn neben Leo Trotzki kämpft auch Josef Stalin um Lenins Erbel es wird oft suggeriert dass Stalin ja bestenfalls so ein Anführungszeichen bauernschlauer skrupelloser Dödel gewesen sei stimmt nicht man war hochintelligent trotzg hat sich überall zur Zielscheibe gemacht weil er jeden angegriffen hat und jedem das Gegenteil bewiesen hat und sich auch unbeliebt gemacht hat dagegen dieses hinterzimmerarbeiten von Stalin wo er ein riesiges Netzwerk bildet das dann so abhängig von ihm wird dass er irgendwann die Position hat mit den Leuten zu machen was er will das war seine Art von politischeer Intelligenz dank seines mächtigen Netzwerks erreicht Stalin 1925 die Absetzung Trotzkis als Chef der Roten Armee 1927 lässt Stalin ihn auch aus der Partei werfen zwei Jahre später muss Trotzki sogar das Land verlassen und geht ins Exil Stalin ist jetzt der starke Mann im Land und er will seine Macht unter allen Umständen [Musik] absichern Stalin baut das geschundene Land Ende der 1920er Jahre um er will die Privatwirtschaft zurückdringen und die Sowjetunion so schnell wie möglich industrialisieren um das zu erreichen sollen sich die Bauern zusammenschließen und den großen Produktionsgenossenschaften gemeinsam Wirtschaften den sogenannten Kolchosen es ist der Beginn der [Musik] Zwangskollektivierung dahinter stand aber auch die Vermutung Stalins dass die Bauern und da hatte er recht grundsätzlich diesem System skeptisch gegenüberstehen widerständig sind und eigensinnig handeln und dieser Eigensinn sollte im Zuge der Kollektivierung gebrochen werden und zwar mit Zwang gebrochen werden Stalin führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung Bauern die sich gegen die Kollektivierung weigern müssen mit drastischen Strafen rechnen F oder 10 Jahre Arbeitslager der berüchtigte gulak die Folgen der Zwangskollektivierung sind verheerend es gibt immer weniger Bauern um die Felder zu bestellen es gibt immer weniger Anbaufläche die ernteeinträge schrumpfen hinzu kommt alle Dörfer müssen einen getreidezoll abliefern der ihnen selbst kaum etwas zum Essen lässt 1932 und 1933 gibt es in allen getreideregionen der Sowjetunion eine massive Hungersnot besonders die Ukraine ist von der Hungerkatastrophe betroffen die Ukraine ist ein landwirtschaftlich fruchtbares Land per excellence wir haben einen hohen Anteil an bäuerlicher Bevölkerung das heißt rein aus diesen Gründen ist es klar weshalb auch besonders viele Ukrainer im Verhältnis gesehen diese Hungers zum Opfer gefahen sind dies massive Hungersnot ist auch als Holodomor bekannt Tötung durch [Musik] Hunger Holodomor ist ein im ukrainischen geprägtes Wort und die Hungersnot von 193233 hat für die Ukraine schon insofern eine besondere Bedeutung als von den ca 7 Millionen verhungerten etwa die Hälfte davon in der Ukraine gestorben ist die ukrainische Geschichtsschreibung sieht in dem Holodomor einen versuchten Genozid am ukrainischen [Musik] Volk obwohl die Bevölkerung hungert geht die Aufrüstung weiter und überall im Land sieht Stalin Staatsfeinde die er bekämpfen will ab Mitte der 1930er Jahre schwabt deshalb eine Welle der Gewalt durch alle Teile der Gesellschaft es ist die Zeit des Großen Terrors Stalins großer Terror war eines der außergewöhnlichsten politischen Ereignisse des 20 Jahrhunderts niemals zuvor hat eine Großmacht seine eigene macht seine eigenen Funktionäre in einem Ausmaß vernichtet wie Stalin im großen Terror von 1936 bis [Musik] 0 er wollte lieber Zeh Unschuldige töten als einen Spion entkommen lassen und mit Spion meinte er nicht einen überführten Landesverräter sondern an jemanden der vielleicht eines Tages darüber nachdachte sein Land zu verraten die gefürchtete politische Geheimpolizei greift gnadenlos durch Menschen die sich wie auch immer verdächtig machen geraten in die Fänge der Agenten in Schauprozessen erwartet Sie ein bereits feststehendes Urteil allein von Juli 7 bis Mitte November 1938 werden etwa 1,5 Millionen Menschen verhaftet davon rund 7000 hingerichtet die meisten anderen kommen in die sowjetischen straf und Arbeitslager des Kulak im ganzen Land werden Listen erstellt mit Personen die getötet werden sollen Stalin persönlich unterschreibt hunderte solcher Todeslisten ironischerweise sicherten einige dieser Menschen seine Macht z. B sein Militär mehr als 30 000 Offiziere Generäle und Marchal fallen den Säuberungen zum Opfer stin 37 in einer parano und in dieserase schlägt die groeäberung und nimmt die wichtigsten Köpfe des offizierkors raus also diejene die Vordenker sind die auch Erfahrung haben aus dem Bürgerkrieg besonders verdächtig machen sich die Anhänger Leo Trotzkis der lebt zwar mittlerweile weit weg in Mexiko im Exil doch Stalin fürchtet seinen alten Rivalen noch immer 1940 will er ihn endgültig ausschalten erä trotz in Mexiko von einem sowjetischen Agenten mit einem Pickel ermorden etwa 300.
000 Menschen erweisen trotzkii die letzte Ehre und begleiten seinen Leichenzug Trotzki ist sicher keine Person die der Verehrung würdig ist die Ausformung dieses brutalen Systems der Gewalt dass eben nicht nur die Rote Armee sondern letztlich auch die gesamte Sowjetunion prächte geht in Teilen auf ihn zurück seine Idealisierung auch in Latein Amerika geht darauf zurück dass Stalins Regime der Stalinismus an der Schraube der Brutalität noch mal angezogen hatte er erschien also als der harmlosere wenn man so will aber das macht ihn noch nicht zu einer Person die in irgendeiner Weise Vorbild sein könnte die Sowjetunion ist auf dem Papier eine Föderation gleich berechtigter Partner doch das riesige Russland dominiert die kleineren Sowjetrepubliken in den 1930er Jahren gilt eine Politik der Russifizierung so verdrängt die russische Sprache andere nationale Sprachen wie Ukrainisch oder Weißrussisch die Idee einer nationalen Homogenisierung ist für die Sowjetunion sinnlos und unmöglich grundsätzlich ist die Sowjetunion ja als wenn man so will Nachfolgerin des multiethnischen russischen Reiches ein verworrener Vielvölkerstaat Stalin selbst ist ja das beste Beispiel als Georgier der so gerne vielleicht Russe gewesen wäre aber seinen harten Akzent ja schon allein nie verheimlichen konnte trotzdem sind Stalin die ethnischen Minderheiten in seinem eigenen Reich suspekt er hatte große Angst dass Ukrainer Polen Georgia oder Armenia nationale Unabhängigkeit anstreben deshalb startete er 1937 die sogenannten nationalen Operationen massenweise Mitglieder ethnischer Minderheiten zu [Musik] töten unter den Opfern der nationalen Operationen sind viele Sowjetbürger polnischer abstam rund 100. 000 von ihnen sterben bei den Massenmorden zu groß ist Stalins Angst sie könnten sein Land unterwandern Stalin verknüpft seinen Nationalismus nun auch mit weltmachtstreben wichtiger Meilenstein ist für ihn der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom August 1939 in Moskau unterzeichnen der sowjetische Außenminister Molotov und sein deutscher Kollege von rippentrop den sogenannten Hitler stalinpakt in einem geheimen Zusatzprotokoll besiegeln sie dabei auch das Schicksal Polens kurz darauf am 1 September 1939 überfällt die deutsche Wehrmacht Polen es ist der Beginn des Zweiten Weltkriegs rund zwei Wochen später marschiert auch die russische Armee von Osten in Polen ein deutsche und russische Soldaten halten in Brest litowsk sogar eine gemeinsame Militärparade ab doch nicht nur die Aufteilung Polens wird dem Hitler stalinpakt beschlossen Finnland wurde in diesem geheimen Zusatzprotokoll der sowjetischen Interessensphäre zugeschlagen ähnlich wie die baltischen Staaten istland Lettland und litaauen und während die drei baltischen Staaten sich bereit erklären bereit erklären müssen unter massiven Zwang sowjtische Garnisonen zu stationieren die Rote Armee ins Land zu lassen lehnt die finnische Regierung einen solchen Wunsch der sowjetischen Regierung ab Ende November 1939 fällt die Sowjetunion in Finnland ein es ist ein ungleicher Kampf die Rote Armee ist in Finnen zahlenmäßig weit überlegen und greift mit schwerem Gerät an die Russen waren sehr arrogant sie dachten die Finnen würden einfach zusammenbrechen stattdessen whrten sich die Finnen sehr effizient und mit erstaunlichem Mut was über 130 000 Sowjets das Leben kostete mit konventioneller Kriegsführung hat der sogenannte Winterkrieg wenig zu tun die finen begegnen der mächtigen sowjetischen Armee mit improvisierten aber höchst effektiven Methoden die Weite menschenleere Landschaft begünstigt eine Art geriaakrieg überfallartige Angriffe kleiner mobiler Einheiten oder scharfschützenattacken die Finnen sind unglaublich tapfer und leisten einen erheblichen Widerstand und die Große Rote Armee und die große Sowjetunion scheitert im ersten Aufmarsch damit fern zu besiegen erst nach einer Neuaufstellung und mit frisch Truppen kann die Rote Armee im Februar 1940 eine entscheidende Offensive beginnen und doch noch die finnischen Stellungen durchbrechen doch der Sieg hat seinen Preis die sowjetische Armee hat insgesamt rund 130 000 Opfer zu beklagen etwa 70 000 Finnen werden in diesem Winterkrieg verwundet oder [Musik] getötet im früher 1940 schließen die beiden Staaten einen Friedensvertrag Finnland bleibt unabhängig muss aber einige Gebiete an die Sowjetunion abtreten stalin hat jetzt eine Pufferzone um Leningrad im Sommer 1940 gliedert er Estland Lettland und litaauen in die UdSSR ein und durch das Bündnis mit Hitler hat Stalin auch den Osten Polens unter seiner Kontrolle Imperialismus im Namen des 22 juni 1941 die deutsche Wehrmacht überfällt die Sowjetunion der Angriff ist von Hitler als Vernichtungskrieg geplant die deutschen nennen ihn Operation Barbarossa hitler hat den deutschsowjetischen Nichtangriffspakt gebrochen ein wirkliches Verteidigungskonzept gibt's in der roten e gar nicht sie ist völlig überrascht weil Stalin ja die ganzen Warnung vor dem Angriff nicht wahrhaben wollte und eben Vorbereitungen verboten hat und sie erleidet in den ersten Kriegswochen Hor Verluste und Gre Armee wie sie im Juni 41 existierte gibt's Ende 1941 nicht mehr weil sie entweder tot ist oder in deutscher Gefangenschaft ist der deutsche Überraschungsangriff sieht aus wie ein voller Erfolg die Heeresgruppen Nord Mitte und Süd teilen sich den Vormarsch auf von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer bis Ende August sind das Baltikum Weißrussland und große Teile der Ukraine eingenommen als die Operation Barbarossa beginnt und die Deutschen in der Ukraine bielarus oder im Baltikum ankommen werden sie mit Brot Salz und Blumen begrüßt die Menschen sind erleichtert denn nach dem Holodomor unter Stalin kann es in ihren Augen nur besser werden aber die Deutschen haben e nicht die Befreiung gebracht sondern die Unterdrückung und das mussten die Ukrainer die Weißrussen die Balten sehr schnell erkennen der Vernichtungskrieg gegen den bolschwiismus kennt keine Regeln es beginnt eine Menschenjagd auf Zivilisten sowjetische Soldaten und vor allem Juden Hitler macht sehr deutlich dass ein Krieg im Osten kein alkrieg ist für ihn ist es ein Krieg der Rassen ein Krieg der die ethnische Landkarte Europas völlig verändern wird deutsche Soldaten begehen Verbrechen an der Zivilbevölkerung ohne sich dafür später vor einem Militärgericht verantworten zu müssenl der Roten Armee soll nicht als Kriegsgefangene behandelt sondern sofort erschossen werden die deutschen lassen sowjetische Kriegsgefangene bewusst verhungern rund 3 Millionen Gefangene Sowjets sterben an Hunger und Krankheit das Besondere ist dann sicherlich dass die Rote Armee eine enorme Fähigkeit besitzt wieder aufzustehen immer wieder dem Gegner die Stirn zu bieten eben nicht aufzuhören zu kämpfen sondern weiter zu kämpfen damit hätte niemand gerechnet der Kampf gegen Hitler Deutschland heißt jetzt großer vaterländischer Krieg um die Bevölkerung zu motivieren in kurzer Zeit kann die Sowjetunion über 5 Millionen Soldaten rekrutieren Hitler und seine Generäle unterschätzen auch die technische Ausrüstung der Roten Armee als der sowjetische Panzer T34 im Sommer 1941 auf dem Schlachtfeld auftaucht ist er eine Überraschung für die deutschen er stellt sich als schwieriger Gegner heraus die Deutschen haben enorme Probleme ihn auszuschalten es all ihren eigenen Panzern überlegen aber ein Krieg wird eben nicht durch eine Technik gewonnen sondern wird in der Regel durch die Masse durch die die Massenproduktion gewonnen und der T34 war einfach herzustellen hatte ein Dieselmotor war in diesem Gelände gut zu verwenden und ist ein des Sieges aber damit allein hat die Rote Armee natürlich nicht gewonnen die Rote Armee setzt auch auf unorthodoxe Methoden im Herbst 1941 entsteht ein nachtbombenfliegerregiment das ausschließlich aus Frauen besteht die Pilotinnen fliegen zweisitzige pO2 Flugzeuge alte Maschinen die eigentlich sonst nur bei der Ausbildung und in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen langsame Doppeldecker mit Holzrahmen und Stoff die Maschinen starten am Abend einzeln im Abstand von wenigen Minuten ist das Ziel erreicht stellen die Pilotinnen den Motor ab und Klinken die Bomben im Gleitflug aus wegen der überraschenden Angriffe bei Nacht geben die deutschen Truppen dem Regiment den Spitznamen nachthexen sie können im im Schutz der Dunkelheit von den sehr viel schnelleren deutschen Jagdflugzeugen nur schwer abgeschossen werden die Pilotinnen sind gefeierte Stars in der Sowjetunion 23 von ihnen werden mit dem Titel Heldin der Sowjetunion geehrt entscheidend war letztlich die Kampfbereitschaft des Einzelnen sowjetbürgers der eben nicht sagt ich hö jetzt auf und für Stalin kämpfe ich nicht und wahschein nicht haben die wenigsten auch für staden gekämpft sondern die meisten haben für ihre Heimat gekämpft für ihr Dorf für den Bezug zur Heimat und das ist der entscheidende Punkt an dem die deutschen gestoppt werden im Herbst und Winter 1941 Gerät der deutsche Vormarsch in der Sowjetunion ins Stocken die Wehrmacht ist nicht ausreichend auf den heraufziehenden russischen Winter vorbereitet schon bald sterben mehr deutsche Soldaten an Erfrierungen als in kampfeinsetzen die Sowjetunion kann sich dagegen immer besser auf den Krieg einstellen 1942 die deutsche Wehrmacht greift die Stadt Stalingrad an sie erobert R 9 der Stadt doch im Herbst gelingt es general schukof und anderen Generälen der Roten Armee die etwa 300. 000 Soldaten der Wehrmacht einzukesseln es beginnt ein erbitterter Kampf die Rote Armee hat alle Nachschublinien der eingeschlossenen deutschen gekat schließlich kapituliert die sechste Armee der Wehrmacht im Januar 1943 die Schlacht von Stalingrad ist ein psychologischer Wendepunkt und zwar auch für die Sowjetunion weil sie jetzt erkennt dass sie zum ersten Mal in einer wirklich komplexen Operation es geschafft hat eine ganze deutsche Armee einzukesseln und das ist psychologisch für sie enorm wichtig weil sie damit Hoffnung gewinnt die deutschen zurückzudrehen die große Frage für die Sowjetunion ist um welchen Preis etwa 100 50.
000 Deutsche Soldaten sterben im Kessel von Stalingrad während der Kämpfe durch Hunger oder Kälte auf sowjetischer Seite kommen geschätzt mehr als 400. 000 Soldaten ums Leben die deutschen Verluste sind ja niedriger in Stalingrad als die der Sowjets wir glauben dass allein 20. 000 rotisten als vermeintliche Deserteure an die Wand gestellt worden sind also man trät den Vormarsch der Deutschen im Blut der eigenen Soldaten der Sieg bei Stalingrad ist ein wichtiges Signal auch an Großbritannien und die USA die beiden hauptverbündeten der Sowjetunion im Kampf gegen Hitler die Amerikaner unterstützen auch mit Material nach dem sogenannten Land lease Act erhält die Sowjetunion Waffen Maschinen und Rohstoffe im Wert von über 11 Milliarden Dollar mit Unterstützung der Westmächte gelingt es der Roten Armee die deutsche Wehrmacht immer weiter zurückzudräen im Frühjahr 1945 gewinnen die Truppen von General Schukow die Schlacht um Berlin und beenden damit den zweiten Weltkrieg dass die Rote Armee am 2 mai 1945 über dem Reichstag die rote Fahne hisst hat sie eben auch der Militär Hilfe aus der USA und Großbritannien zu verdanken insgesamt verlieren rund 24 Millionen sowjetische Bürger ihr Leben im Zweiten Weltkrieg darunter etwa 13 Millionen Soldaten mehr als bei jeder anderen Nation der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg gegen Hitlerdeutschland ist die wichtigste Leistung in der sowjetischen Erinnerungskultur ein zweiter grüungsmythos des Landes der die Oktoberrevolution sogar überstrahlt was die Menschen bewegt hat was sie im Herzen angesprochen hat das war dieser Krieg in dem auch jede Familie Leben gelassen hat dieser Mythos des Großen Vaterländischen Krieges des heldenhaften Sieges ist eine der ganz entscheidenden Dinge die auch aus der zerfallenen Sowjetunion hinüber getragen wurden in die russische [Musik] Erinnerungskultur in Russland sind die maifeiertage die den Sieg im zweiten Weltkrieg feiern die größten Feiertage die wichtigsten Feiertage des Jahres noch immer und ich würde sagen mehr denn je geopolitisch geht die Sowjetunion gestärkt aus dem Zweiten Weltkrieg hervor als zweite Supermacht neben den USA doch schon bald werden aus den Verbündeten Rivalen [Musik] der Krieg ist aus auf der potzdammer Konferenz im Sommer 1945 setzen sich Großbritannien die USA und die Sowjetunion an die Nachkriegsordnung dabei zerbricht die Antihitlerkoalition jetzt zählen wieder Eigeninteressen der Kommunist Stalin macht in Potzdam klassische [Musik] Großmachtpolitik nach dem Krieg schafft die Sowjetunion einen Gürtel von kommunistischen Satellitenstaaten sie sind Teil eines gemeinsamen Militärbündnisses dem warschauerpakt dieser steht dem westbündnis der NATO gegenüber stalin hatte immer an den Marxismus Leninismus geglaubt er war überzeugt dass es zum Kampf mit dem kapitalistischen Westen kommen würde das war Bestandteil seines Weltbildes aber zuerst wollte er Sicherheit für die Sowjetunion dazu übernahm er die Kontrolle über Osteuropa doch das stößt auch auf Widerstand in manchen osteuropäischen Staaten im Oktober 1956 fordert die ungarische Bevölkerung in Budapest demokratische Reform die kommunistische Einparteiendiktatur scheint am Ende 56 in Ungarn war es besonders gefährlich weil Ungarn den ausr aus dem Warschau Pakt erklärt hat und weil die ungarische Armee die Seiten gewechselt hat we man wirklich diese ungarische Armee nieder kämpfen musste die Rote Armee schlägt den Freiheitskampf in Ungarn nieder der Wunsch nach Demokratie erfüllt sich nicht Ungarn bleibt Teil des Ostblocks das macht aber deutlich die Sowjetunion war nicht bereit zumindest bei Staaten die im ihrem Kernbereich Lagen zu akzeptieren D die ausschier da war es völlig klar da bestimmt Moskau und da lässt man auch nicht mit sich Spaß die Sowjetunion ist auch in zahlreichen anderen Ländern aktiv um ihre Machtinteressen durchzusetzen schon 1953 hilft die Rote Armee den Volksaufstand in der DDR niederzuschlagen 1968 Rücken sowjetische Soldaten in der Tschecheslowakei ein um den Prager Frühling gewaltsam zu beenden hinzu kommen zahlreiche Stellvertreterkriege auf der ganzen Welt im Koreakrieg kommen sowjetische Militärberater und Kampfpiloten für Nordkorea zum Einsatz auch im Vietnamkrieg erhält der kommunistische Norden im Kampf gegen die USA Waffen und Unterstützung durch Berater und in Afrika steht die Sowjetunion im Bürgerkrieg in Angola den dort kämpfenden Sozialisten zur Seite das ist ja die Logik der Blöcke dass sie überall versuchen auf dem Globus ihnen genehme politische Systeme zu unterstützen oder zu installieren da unterscheiden sich die USA wenig von der Sowjetunion das ist einfach ein globales Ringen um Einfluss geht um Einflussgebiete seit 1949 haben auch die Sowjets Nuklearwaffen mit deren Einsatz sie drohen es beginnt ein atomares Wettrüsten mit den USA 1961 testet die Sowjetunion eine Wasserstoffbombe und erzeugt so die größte jemals von Menschen verursachte Explosion die sogenannte zarbombe vernichtet alles in einem Radius von 35 km eine Abschreckung die auf beiden Seiten Wirkung zeigt ich würde argumentieren dass die Atomwaffen eigentlich ein relativ stabiles Mächtegleichgewicht installiert haben weil jedem war klar zumindest den politischen statschs war klar man kann kein Atomkrieg führen und deswegen müssen wir den Atomkrieg um jeden Preis verhindern trotzdem droht im Herbst 1962 ein Atomkrieg als die Sowjetunion auf Kuba heimlich raket stationiert US Aufklärungsflugzeuge entdecken die sowjetischen Abschussrampen auf der Karibikinsel US-Präsident Kennedy fordert die Sowjets zum Abzug der Raketen auf und droht für den Angriffsfall mit einem atomaren Gegenschlag als sich Kennedy aber bereit erklärt in der Türkei stationierte US Atomraketen abzuziehen lenkt der sowjetische Staatschef kruschow ein er lässt die Raketen aus Kuba [Musik] abziehen die große Erkenntnis der Kubakrise von 62 zwischen Kennedy und kruschow war dass wir auf keinen Fall Nuklearwaffen einsetzen dürfen weil es sonst das Ende der Welt wäre doch das teure Wettrüsten zwischen Ost und West geht unvermindert weiter bis 1990 steigt die Zahl der amerikanischen Nuklearwaffen auf rund 21 000 ihnen stehen mehr als 33 000 sowjetische Atomwaffen gegenüber mehr als genug um die Menschheit zu [Musik] [Musik] vernichten einer der wichtigsten Konflikte des Kalten Krieges findet in Afghanistan statt das sowjetische Nachbarland im Süden scheint instabil islamische und antikommunistische Strömungen im Land machen die Sowjetunion nervös sie will schnell Ordnung schaffen und ein sowjettreues Regime einsetzen im Dezember 1979 ermordet deshalb eine kgbinheit den amtierenden afghanischen Präsidenten in seinem Palast als Nachfolger installieren die Sowjets eine [Applaus] Marionette der Nachbar im Süden soll um jeden Preis im Machtbereich des Kremmel bleiben binnen weniger Tage Rücken 80.