Herr habbeck die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem Angebot für Donald Trump das könnte beinhalten den Kauf von modernen Waffensystemen den Import von amerikanischen Autos zu erleichtern und auch noch mehr LNG Gas aus den USA einzukaufen was halten Sie von diesem möglichen Angebot erst einmal ist es gut wenn ein Handelskonflikt ein zollkonflikt vermieden wird zwischen den europäischen Staaten der Europäischen Union und den USA am Ende zahlen die Verbraucher immer nur mit höheren Preisen die Inflation geht hoch also auch Amerika hat dort viel zu verlieren das muss man den Amerikanern klar machen und umgekehrt natürlich kann man
schauen ob man in bestimmten Bereichen besser zusammenarbeiten kann beispielsweise bei der sicherheitsfähigkeit des der der der europäischen Länder haben wir Aufholbedarf also insofern ist beides wichtig und richtig klar zumachen dass Europa geschlossen steht und sich nicht erpressen lässt und gleichzeitig Wege der Kooperation suchen das ist okay trotzdem Donald Trump spielt ja vor allem häufig auf die Autos ab und er möchte natürlich auch gleichzeitig sein Gas und sein Öl loswerden sie haben schon gesagt dass das in ihren Augen nicht unbedingt die beste Idee ist aber wäre es nicht womöglich trotzdem eine Lösung um ja da auf
eine Einigung zu kommen na ich habe erm darauf hingewiesen dass es ein freier Markt ist also bisher gibt es in Deutschland jedenfalls kein Gesetz wo wir den Unternehmen vorschreiben aus welchen Ländern sie ihre Öl oder Gasimporte beziehen deswegen ist es eine Frage eine technische Frage der Umsetzung also wollen wir quasi staatliche Vorgaben über Quoten machen und sind diese Quoten dann 100% USA für Deutschland muss ich sagen dass das LNG Gas also das mit Schiffen transportierte Gas schon jetzt zu dem überbordenen Anteil aus den USA kommt 80 90 % habe ich im Kopf es mag nicht
ganz präzise sein aber es sind schon sehr sehr viel so aber trotzdem ist es jetzt kein Tabu darüber zu reden weil wir ja eigentlich in einer Partnerschaft agieren wollen die entscheidende Botschaft die von Davos ausgehen muss von den europäischen Teilnehmer von Davos ist das Europa verstanden hat wenn wir kritisieren dass das Vorgehen zu bullihaft ist von Donald Trump wenn wir die Technik und den Einsatz der Technik von Elon Musk kritisch sehen dann können wir uns halt nicht immer nur auf diese klageosition zurückziehen wir müssen unsere eigene Position der Stärke entwickeln wir müssen schneller Planen Bauen
genehmigen wir müssen schneller Innovation nach vorne bringen wir brauchen mer Wachstum in Europa wir müssen mehr für unsere sicherheitsfähigkeit tun also wir müssen raus aus dieser Position kaninchenens Schlange ja wir wir müssen ein starkes Kaninchen sein oder ein schnelleres wenn wir nicht Schlange sein wollen aber das Kaninchen läuft gerade ein bisschen in andere Richtung wenn man sich die EU anschaut also in Italien haben wir Frau Meloni die ein sehr gutes Verhältnis zu Donald Trump hatte Vikor Orban zählt da bestimmt auch zu in Österreich haben wir gerade auch andere Tendenzen wie soll denn da eine Stimme
kommen aus der EU aus Europa die Stimme ist die Europäische Kommission sie repräsentiert Europa nach außen und alle müssen sich klar machen dass wenn wir auseinander fallen wir am Ende einen hohen Preis bezahlen werden man darf unterstellen dass es Donald Trump und seine Regierung nicht gut mit der Europäischen Union macht denn das wofür Europa steht ist das Gegenteil von dem für das er steht eine Staatengemeinschaft die zusammenarbeitet die Gemeinsamkeit nach vorne stellt die auf gemeinsamen Werten der sozialen Marktwirtschaft und der Demokratie ihren Frieden aufgebaut hat das ist nicht das politische Modell das Donald Trump im
Kopf hat deswegen sollten wir das ernst nehmen und unterstellen dass er wirklich aktiv versuchen wird Europa zu ten auseinander zu reißen aber wenn wir diese erneut große Probe nicht als Union bestehen dann werden wir auch keine richtige Zukunft mehr haben und das wir weiß Frau miloni weiß das garantiert ob das alle anderen so wissen weiß ich auch nicht aber die Lektion ist völlig klar wir müssen uns nach vorne entwickeln europa muss weltpolitikfähig werden es darf nicht immer nur nach innen schauen unsere Prozesse sind zu kompliziert sie sind zu das spricht eine gewisse Hybris raus dass
wir denken ach wir sind sowieso das schöne starke Europa wir werden sowieso am Ende immer gewinnen so ist das nicht mehr wir müssen hart dafür arbeiten hart dafür kämpfen dass wir dass wir eine größere Wettbewerbsfähigkeit haben und auf der Basis dann mit Trump auch und den Amerikanern verhandeln wir haben hier vor Ort auch den argentinischen Präsidenten erlebt der natürlich ganz auf Linie von Donald Trump Trump war und ein den vokismus sehr kritisiert hat also wir sehen schon dass diese Tendenzen insgesamt zunehmen dazu die Einmischung von Donald Trump und Elon Musk womöglich vor allem in den
deutschen Wahlkampf sehen wir da eine überbordende ja mehr nach rechtstendierung so dass wir mit diesen westlichen Werten die Sie angesprochen haben eigentlich schon in der Minderheit sind ja das muss man so sagen die der der Zug hin zu nationalistischen Regierung zu einer Vorstellung von Freiheit die in Wahrheit nur bedeutet Macht wird nicht mehr begrenzen das ist es ja es geht ja um die Entgrenzung von macht Reichtum für Superreiche und immer geringere Teilhabe für andere Menschen das ist auf dem Vormarsch und der Schutz der Menschen vor der globalen Erderwärmung ist kein wokismus das ist eine physikalische
Realität unserer Zeit für die wir einen Preis bezahlen werden der unermesslich hoch sein wird wenn wir zulassen dass die Erderwärmung uns davon galoppiert also man muss jetzt aufpassen dass hinter den hinter diesen so lässig formulierten Vokabel nicht ein massiver Angriff auf das Schutzgut Freiheit als Selbstbestimmungsrecht der Menschen passiert und ich sehe das so ich lese das so dass genau das passiert sagt Robert habbeck der Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister danke schön für ihre Zeit damit zurück