[Musik] in diesem Video welches eingebettet ist in eine Videoreihe rund um das Immunsystem widmen wir uns der humoralen adaptiven Immunabwehr kurze Einordnung ihr wisst aus den vorherigen Videos das Tiere über zwei Arten von Abwehrmechanismen verfügen um sich Krankheitserregern zu erwähnen die angeborene und spezifische Immunabwehr und die adaptive das heißt erworbene spezifische Immunabwehr oft ist bereits das angeborene Immunsystem mit seiner wenig spezifischen Abwehr gut in der Lage eine Infektion zu verhindern oder erfolgreich zu bekämpfen trotzdem arbeitet dieses System in vielen Fällen eng zusammen mit der adaptiven spezifischen Immunabwehr die hochspezifisch ganz bestimmte Krankheitserreger erkennt und auf
sie reagiert zwar muss die adaptive Immunabwehr wie ihr Name bereits verrät er ist im Laufe des Lebens erworben werden und entwickelt sich in der Regel entsprechend langsamer als die angeborenen Immunabwehr dafür ist die langlebiger sie führten nämlich zu Immunität einem langfristigen Schutz der die unspezifische Immunabwehr nicht gewährleisten kann die zwei wichtigsten adaptiven Antworten des Immunsystems sind die zelluläre Immunantwort mit dem Ziel infizierte Zellen zu vernichten das entsprechende Video verlinke ich euch an dieser Stelle einmal und die humorale Immunantwort bei der Antikörper gebildet werden und die wir uns nachfolgen genauer anschauen wenn bei einem Abwehrmechanismus des
Körpers Antikörper hergestellt werden dann kann von Antikörpern natürlich nur eine schützende Funktion für den Körper ausgeben und das tun sie auch sich schützen den Körper indem sie ganz spezifisch einen ganz bestimmtes Substanzen binden die das Immunsystem als körperfremd erkennt genauer gesagt binden sie an Antigene spezifische körperfremde oder veränderte körpereigene Substanzen adaptive und angeborene Immunabwehr arbeiten nicht nur eng miteinander es ist die angeborene Immunabwehr die überhaupt erst die adaptive Immunabwehr und damit auch die humorale adaptive Immunabwehr aktiviert vielleicht erinnert ihr euch noch aus dem Video zur angebotenen Immunantwort daran das Makrophagen und dendritische Zellen als sogenannte
Phagozyten in der Lage sind pathogene krank machen ne Erreger zu fressen fachsprachlich nennt man dies zu fagozieren nachdem sie einen Krankheitserreger oder auch eine infizierte Wirtszelle aufgenommen haben geschieht noch etwas anderes Makrophagen und dendritische Zellen sind in der Lage Komponenten des pathogenes auf ihrer Zelloberfläche zu präsentieren genauer gesagt wandern Überreste der Erreger sogenannte Antigene während sie von den Makrophagen und den britischen Zellen verdaut werden an deren Zelloberfläche und können durch sogenannte Mac Moleküle haupthistokompatibilitätskomplexe auf der Zelloberfläche anderen Zellen des Immunsystems präsentiert werden während Makrophagen und dendritischer Zellen pathogene aktiv fressen kann es natürlich auch dazu
kommen dass eine Zelle von einem Virus befallen wird in einer infizierten Zelle werden ebenfalls virale Bestandteile zu Fragmenten abgebaut die als Antigene auf deren Zelloberfläche präsentiert werden mit dieser Art Fahndungsfoto wird der erste Schritt der humoralen adaptiven Immunabwehr eingeleitet Makrophagen und dendritische Zellen präsentieren dieses Fahndungsfoto gemeinsam natürlich die Antigene einem Zelttyp in den Lymphknoten der bis dato inaktiv ist den sogenannten T-Zellen es gibt zwei Arten von titzeln zytotoxische T-Zellen die für die zelluläre Immunabwehr von Bedeutung sind und T-Helferzellen in denen eine entscheidende Bedeutung bei der humoralen Immunabwehr gemessen werden können die Bindung dieser T-Helferzellen anders
Antigen führt nämlich zur Aktivierung der humoralen Immunantwort indem sie nämlich dabei helfen Antikörper produzierende B-Zellen zu aktivieren die Helferzellen können an einer Antigen präsentierende Zelle binden weil sie über spezifische t-zellrezeptoren verfügen die die Antigene erkennen und an ihnen binden können die Helferzellen besitzen ein oberflächenproteins namens CD4 und dieses Oberflächenprotein kann ein Typ von mhc-molekülen erkennen und an diesem binden nämlich MHC Klasse 2 Proteine diese Proteine kommen vor allem auf der Oberfläche von Makrophagen den britische Zellen und B-Zelle kann über ihr CD4 Oberflächenprotein als passendes rezeptorprotein an MHC Proteine der Klasse 2 von Makrophagen und den
britischen Zellen binden wodurch die zeh-helferzelle aktiviert wird wie äußert sich diese Aktivierung wenn eine thelferzelle an einem Komplex aus Antigen und mhc-2-molekül bindet setzt sie Zytokine frei kleine Botenstoffe durch diese selbst zur Proliferation angeregt wird wenn man davon spricht dass eine Zelle proliferiert dann meint man damit fachsprachlich dass sie reift sie reift und bildet dabei Klone nun kommt ein weiterer Zelltyp ins Spiel der unerlässlich ist für die humorale Immunabwehr die Antikörper produzierenden B-Zellen b-klassiker der Biologie sehr passend als Arbeitstiere der humoralen Immunabwehr beschrieben das sind sie im wahrsten Sinne des Wortes wir sprechen hier von
2000 antikörperproteine in der Sekunde die von den B-Zellen synthetisiert werden können die phagozytotische Eigenschaft von Makrophagen und dendritische Zellen weisen auch B-Zellen auf soll heißen auch B-Zellen sind in der Lage Antigene zu phagozytieren und damit aufzunehmen ein Vorgang der übrigens auch als Endozytose bezeichnet wird und vielleicht ist im ein oder anderen das schon mal beim Stofftransport durch die Biomembran begegnet einmal aufgenommen werden die Antigene verarbeitet und an der Oberfläche übrigens ebenfalls mit Hilfe von mhc2-molekülen anderen Zelltypen präsentiert mac2 Proteine wir wissen dass diese mac2-proteine von teherzellen durch ihr CD4 Oberflächenprotein erkannt werden können so dass
der nächste Schritt der humoralen Immunantwort auf der Hand liegt ein c-rezeptor erkennt auf einer B-Zelle das Antigen Fragment das an einen mac-klasse 2 Protein gebunden ist die B-Zelle schüttet darauf zu tokine aus was die B-Zelle zur Proliferation veranlasst der sich bildende Klon differenziert sich in zwei weitere Zelltypen aus ihnen gehen sowohl Plasmazellen hervor die Antikörper produzieren sowie in geringen Mengen Gedächtniszellen das ist sie also die humorale Immunantwort und wie sie im einzelnen auf molekularer Ebene abläuft Humor ist lateinisch und bedeutet Flüssigkeit wenn man von der humoralen Immunantwort spricht meint man eine Abwehr die sich gegen
Krankheitserreger im Blut in der Lymphe oder in den Gewebsflüssigkeiten richtet der Purps definiert die humorale Immunantwort als eine Form der Immunität bei der B-Zellen im blutzirkulierende Antikörper gegen extrazelluläre Bakterien oder Virusinfektion herstellen im Gegensatz dazu bekämpft die zelluläre Immunabwehr wie ihr Name bereits verrät Krankheitserreger die innerhalb einer Wirtszelle auftreten führt aber auch entsprechend zur Immunität wenn unser Immunsystem das erste Mal mit einem bestimmten Antigen konfrontiert wird gibt es eine zeitliche Verzögerung von ein paar Tagen eher die Zahl der von B-Zellen produzierten Antikörper und der T-Zellen die genau dieses Antigen präsentieren zunimmt trotzdem kann der Schutz
vor diesem spezifischen Krankheitserreger über Jahre manchmal ein Leben lang aufrecht erhalten werden zu dieser langfristigen Immunität tragen Gedächtniszellen im erheblichen Maße bei die im Körper jahrzehntelang überleben können und sich nur sehr selten Teilen während die Plasmazellen in der Regel nur wenige Tage überleben wird durch die langen lebenden Gedächtniszellen die Fähigkeit aufrecht erhalten sich nach einem erneuten Kontakt mit ihrem spezifischen Antigen sollte also genau dieser Krankheitserreger noch einmal in den Körper gelangen sich zu teilen und wiederum weitere Gedächtniszellen aber auch Plasmazellen zu produzieren [Musik]