Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Simply Deutsch. Ich bin Max und ich freue mich, dass ihr heute wieder dabei seid. Und ich bin Anna.
Hallo zusammen. Max, schön dich zu sehen. Wie geht's dir heute?
Mir geht's gut, danke. Heute war ein langer Tag. viele E-Mails, ein bisschen Arbeit am Computer und natürlich ein Kaffee musste sein.
[gelächter] Ein Kaffee, das ist immer eine gute Idee. Das hilft beim Entspannen. Ich finde, ohne Kaffee geht gar nichts.
Ja, da hast du recht. Aber sag mal, Anna, was ist eigentlich das Thema unserer heutigen Folge? Oh, gute Frage.
Heute sprechen wir über den Alltag, also darüber, wie man seinen Tag auf Deutsch beschreibt. Wir lernen viele nützliche Wörter, Redemittel und Sätze, die man jeden Tag benutzen kann, von morgens bis abends. Klingt super.
Das ist wirklich wichtig, denn fast jedes Gespräch auf Deutsch beginnt mit einem Satz wie: "Was hast du heute gemacht? " Oder "Wie war dein Tag? " Ganz genau.
Und deshalb ist es so hilfreich, wenn man darüber flüssig sprechen kann. Das ist ein perfektes Thema für alle, die ihr Deutsch verbessern und natürlicher sprechen wollen. Aber bevor wir loslegen, wenn du heute zum ersten Mal hier bist, willkommen bei Simply Deutsch.
Hier lernst du jeden Tag mit echten Gesprächen, langsamen Erklärungen und viel Spaß. Also, wenn du nichts verpassen willst, abonniere unbedingt unseren Kanal. Ja, denn wir veröffentlichen jeden Abend um 9 Uhr eine neue Folge, damit du regelmäßig Deutsch hören und sprechen kannst.
So wirst du Schritt für Schritt besser, ganz entspannt und natürlich. Heute haben wir übrigens auch eine kleine Überraschung. Wir haben nämlich einen Gast.
Na ja, sie ist nicht hier im Studio, aber sie hat uns eine Sprachnachricht geschickt. Genau. Unser Gast heißt Sarah und sie hat uns ihren Alltag erzählt von früh am Morgen bis spät an der Nacht.
Sie hat uns ihre Routine beschrieben, wie sie aufsteht, was sie frühstückt, wie sie arbeitet, lernt, Freunde trifft und den Abend verbringt. Und das Beste ist, ihr Alltag ist ganz normal, aber perfekt, um die wichtigsten Verben und Strukturen zu lernen. Wir hören also zuerst Saras Geschichte und danach sprechen Max und ich über Wörter, Grammatik und kleine Tipps, damit ihr das alles besser versteht.
Genau. Wir zeigen euch, wie man über seinen Tag spricht, welche Werben man benutzt, z. B.
aufstehen, frühstücken, arbeiten, gehen, essen, schlafen. Das sind einfache, aber super wichtige Wölter für jeden Tag. Und wir erklären euch auch, wie man Sätze mit Zeitangaben macht.
Z. B. Um 7 Uhr stehe ich auf.
Danach trinke ich einen Kaffee. Am Abend lese ich ein Buch. Das ist eine tolle Übung, weil man so nicht nur Wörter lernt, sondern auch Grammatik im echten Kontext.
Genau. Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr am Ende auch über euren eigenen Tag sprechen. Vielleicht schreibt ihr ihn einfach in die Kommentare, dann können wir sehen, wie ihr Deutsch in eurem Alltag benutzt.
Super Idee. Also, wir sind bereit. Ihr auch?
Dann hören wir jetzt Saras Geschichte, ihren ganz normalen, aber sehr interessanten Tag. Los geht's. Hier kommt Sarah mit ihrer Sprachnachricht.
Hört genau zu, merkt euch die Wörter und danach sprechen wir über alles Schritt für Schritt. Hallo zusammen, ich bin Sara und das ist mein Tag. Ich stehe jeden Morgen um 7 Uhr auf.
Zuerst mache ich das Fenster auf und atme tief ein. Dann gehe ich ins Bad, wasche mein Gesicht und putzehne. Danach mache ich mir einen Kaffee ohne Zucker, aber mit Milch.
Ich liebe den Geruch von frischem Kaffee am Morgen. Während ich frühstücke, höre ich Musik oder manchmal Simply Deutsch. Dann beginne ich meinen Tag.
Also nach dem Frühstück. ziehe ich mich an und mache mich fertig für den Tag. Ich arbeite in einem kleinen Büro im Zentrum, deshalb gehe ich meistens zu Fuß.
Das dauert ungefähr 20 Minuten. Ich mag diesen Weg, weil ich dabei Podcasts oder Musik höre. Oft höre ich etwas auf Deutsch.
Das hilft mir neue Wörter zu lernen. Wenn ich im Büro ankomme, sage ich zuerst guten Morgen zu meinen Kollegen. Dann mache ich meinen Computer an und lese meine E-Mails.
Ich arbeite als Assistentin, also schreibe ich viele Nachrichten, plane Termine und telefoniere viel. Manchmal ist es stressig, aber ich mag meine Arbeit, weil ich mit vielen Leuten spreche. Gegenr mache ich Mittagspause.
Ich esse meistens etwas Leichtes, z. B. ein Sandwich oder einen Salat.
Manchmal gehe ich mit meinen Kollegen in ein kleines Kaffee. Dort trinken wir Kaffee und reden über das Wetter, Filme oder unsere Wochenenden. Das ist mein Lieblingsmoment am Tag, weil ich dabei entspannen und lachen kann.
Nach der Pause arbeite ich weiter bis etwa 17 Uhr. Danach gehe ich nach Hause, manchmal mit dem Bus, manchmal wieder zu Fuß. Wenn das Wetter schön ist, mache ich einen kleinen Umweg durch den Park.
Ich liebe es, die frische Luft zu spüren und ein paar Minuten einfach ruhig zu sein. Zu Hause ziehe ich bequeme Kleidung an und mache mir etwas zu essen. Ich koche gerne Pasta, Gemüse oder manchmal Suppe.
Beim Kochen höre ich gerne Musik oder Podcasts, manchmal auch Hörbücher auf Deutsch, damit ich weiter lernen kann, ohne zu lernen. Nach dem Abendessen telefoniere ich oft mit meiner Familie oder Freunden. Wenn ich müde bin, schaue ich noch ein bisschen Fernsehen, meistens Serien auf Netflix mit deutschen Untertiteln.
Ich finde, das ist eine super Methode, um die Sprache zu hören und gleichzeitig neue Wörter zu lernen. Gegen 22 Uhr lese ich noch ein paar Seiten in meinem Buch. Zurzeit lese ich Kaffee am Rande der Welt.
Es ist leicht und interessant. Dann schreibe ich manchmal in mein Tagebuch, was ich heute gemacht habe und was ich morgen besser machen möchte. Das hilft mir, die neuen Wörter zu wiederholen, die ich tagsüber gehört oder gelernt habe.
Und dann mache ich das Licht aus, denke kurz an meinen Tag und sage mir, ich bin dankbar für das, was ich heute geschafft habe. Dann schlafe ich ein, meistens mit einem Lächeln. Das war wirklich schön, oder?
So ein normaler, aber positiver Tag und gleichzeitig so viele gute Beispiele für alltägliche Sätze. Ja, ich fand's auch toll und Sarah hat viele Wörter benutzt, die perfekt für den Alltag sind. Aufstehen, frühstücken, arbeiten, spazieren gehen, kochen, schlafen.
Also genau das, was jeder von uns jeden Tag macht. Absolut. Und genau das ist das Ziel von dieser Folge zu zeigen, wie man mit einfachen Wörtern über den eigenen Tag sprechen kann.
Genau. Und wir erklären euch jetzt Schritt für Schritt die wichtigsten Wörter und Strukturen, die Sarah benutzt hat, damit ihr sie auch verwenden könnt, wenn ihr über euren Tag sprecht. Okay, lasst uns mit Saras Morgenroutine anfangen.
Sie hat gesagt, ich stehe jeden Morgen um 7 Uhr auf. Das ist ein super Satz und gleich am Anfang sehen wir ein wichtiges Thema. Trennbare Verben.
Genau. Das Verbstehen besteht aus zwei Teilen stehen und auf. Im Präsenz trennen wir das auf ab.
Ich stehe auf. Am Ende des Satzes viele machen hier Fehler und sagen ich aufstehe. Aber das ist falsch.
Richtig. Also ich stehe auf. Wenn man die Uhrzeit dazu sagt, bekommt man einen ganz natürlichen Satz: "Ich stehe um 7 Uhr auf.
" Und jetzt kommt das zweite Detail. Das Wörtchen um benutzt man immer bei Uhrzeiten. Z.
B. um 8 Uhr frühstücke ich, um 8:30 Uhr gehe ich zur Arbeit. Ich find's auch schön, wie Sarah kleine Routine Wörter benutzt hat.
Z. B. Zuerst mache ich das Fenster auf, dann gehe ich ins Bad, danach trinke ich Kaffee.
Das sind perfekte Wörter, um Reihenfolgen zu beschreiben. Ja, diese Wörter zuerst, dann danach sind super wichtig, wenn man eine Geschichte oder den Alltag erzählt. Damit klingt dein Deutsch sofort flüssiger und logischer.
Und sie hat auch gesagt, ich putze mir die Zähne. Das ist ein reflexives Verb, also eins mit mir oder mich. Man sagt nicht, ich putze die Zähne, sondern ich putze die Zähne, weil du es dir selbst machst.
Genau, das ist eine typische Sache, die viele Deutschlernder vergessen. Aber wenn du dir den Satz merkst, verstehst du auch andere reflexive Verben leichter. Z.
B. ich wasche mich, ich kämme mir die Haare, ich ziehe mich an. Und da ist noch ein trennbares Verb anziehen.
Man sagt, ich ziehe mich an, aber im perfekt heißt es, ich habe mich angezogen. Das an bleibt, aber rutscht nach vorne, weil das Hilfsverb haben dazu kommt. Perfekt erklärt.
Also, wenn ihr euch Sätze baut, denkt daran, im Präsen ich stehe auf. Im perfekt. Ich bin aufgestanden.
Und bei reflexiven Verben, ich ziehe mich an. Ich habe mich angezogen. Das ist eine sehr gute Übung, weil ihr so Grammatik und Alltag zusammenübt.
Ich fand es auch schön, wie Sarah gesagt hat, ich mache mir einen Kaffee ohne Zucker, aber mit Milch. Da sind gleich zwei gute Strukturen drin. Erstens, sich etwas machen.
Also, ich mache mir einen Kaffee, das zeigt, dass du etwas für dich selbst tust. Und zweitens, die kleinen Präpositionen mit und ohne. Ja, das ist wie praktisch mit und ohne sind.
Man kann sie überall benutzen. Ich trinke Tee mit Zitrone. Ich esse Brot ohne Butter.
Einfach, aber typisch deutsch. Und dann kam dieser schöne Satz von Sarah: "Ich liebe den Geruch von frischem Kaffee am Morgen. " Das ist ein super Beispiel für den Genetiv.
Der Geruch von Man könnte auch sagen, ich mag den Geruch von Sommer, von Regen, von Brot. So klingt ein Deutsch gleich natürlicher und lebendiger. Das stimmt.
Und was mir auch gefällt, sie hat gesagt: "Während ich frühstücke, höre ich Musik. Das Wort während ist sehr nützlich. Es bedeutet zur gleichen Zeit.
Also während ich frühstücke, lese ich Nachrichten oder während ich koche, höre ich Musik. Das ist eine tolle Struktur für Nebenhandlungen. Ja, das ist perfekt, um den Tag abwechslungsreich zu beschreiben.
Wenn du also deinen Tag ansprichst, benutze ruhig viele solcher Verbindungen. Zuerst, dann, danach, später, während, bevor, nachdem. So klingt dein Text wie ein echter deutscher Tagesablauf.
Und das Schöne ist, Sarah hat uns gezeigt, dass man mit ganz einfachen Sätzen trotzdem viel über sich erzählen kann. Man braucht kein kompliziertes Deutsch, sondern nur klare kleine Strukturen. Genau.
Und das ist auch der beste Tipp für alle Zuhörer. Wenn du über deinen Tag sprichst, denk nicht an Grammatik, denk an Routine. Sag es einfach, wie du es tust.
Also, jetzt kommen wir zu Saras Arbeitstag. dem Teil, den wahrscheinlich viele von euch gut kennen. Sie hat gesagt, ich arbeite in einem kleinen Büro im Zentrum.
Ich gehe zu Fuß. Das dauert 20 Minuten. Das ist schon eine perfekte Beschreibung.
Hier lernen wir gleich mehrere Dinge. Werben für den Alltag, Präpositionen für Wege und Zeitangaben. Ja, und mir gefällt, dass sie zu Fuß gehen gesagt hat.
Das ist so typisch Deutsch. Viele Leute sagen am Anfang fälschlicherweise: "Ich laufe, aber das bedeutet einfach nur rennen. " Wenn man gehen im Sinne von "Ich gehe nicht mit dem Auto meint", sagt man richtig: "Ich gehe zu Fuß.
" Ganz genau. Und sie hat auch gesagt, ich höre dabei Podcasts oder Musik. Das ist grammatikalisch interessant, weil sie das Wort dabei benutzt hat.
Das bedeutet zur gleichen Zeit, also während ich gehe. Ein Beispiel: "Ich lerne Deutsch, dabei trinke ich Kaffee. " Oder: "Ich koche, dabei höre ich Musik.
" Das ist eine tolle Struktur für Nebenhandlungen. Ja, das ist perfekt, um den Tag abwechslungsreich zu beschreiben. Wenn du also deinen Tag ansprichst, benutze ruhig viele solcher Verbindungen.
Zuerst, dann, danach, später, während, bevor, nachdem. So klingt dein Text wie ein echter deutscher Tagesablauf. Und das Schöne ist, Sarah hat uns gezeigt, dass man mit ganz einfachen Sätzen trotzdem viel über sich erzählen kann.
Man braucht kein kompliziertes Deutsch, sondern nur klare, kleine Strukturen. Genau. Und das ist auch der beste Tipp für alle Zuhörer.
Wenn du über deinen Tag sprichst, denk nicht an Grammatik, denk an Routine. Sag es einfach, wie du es tust. Also jetzt kommen wir zu Saras Abendroutine, dem Teil, den wahrscheinlich viele von euch gut kennen.
Sie hat gesagt, ich esse meistens ein Sandwich oder ein Salat. Manchmal gehe ich mit Kollegen ins Caffée. Da sehen wir gleich zwei super nützliche Wörter.
Meistens und manchmal. Sie helfen den Satz natürlicher zu machen, weil sie zeigen, wie oft etwas passiert. Ja, das sind sogenannte Adverbien der Häufigkeit.
Man kann sie so benutzen. Ich trinke immer Kaffee. Ich gehe oft spazieren.
Ich esse manchmal Pizza. Ich bin selten müde. Ich bin nie spät.
Solche Wörter machen dein Deutsch lebendiger. Und sie hat gesagt, wir reden über das Wetter, Filme oder unsere Wochenenden. Das ist typisch in Deutschland Small Talk auf der Arbeit.
Viele denken, Deutsche sprechen nie Small Talk, aber das stimmt nicht. Nur der Small Talk ist ein bisschen anders. In Deutschland redet man selten über Geld oder Politik, aber oft über das Wetter, Hobbys, Essen oder Reisen.
Ganz genau. Und dabei lernt man auch viele Redewendungen. Z.
B. Das Wetter ist heute schön. Ich freue mich aufs Wochenende.
Ich habe gestern einen guten Film gesehen. Das sind einfache, aber natürliche Sätze, die jeder versteht. Und das ist auch eine super Gelegenheit, um die Akkusativ und Dativformen zu üben.
Z. B. ich rede mit meinen Kollegen dativ oder ich sehe meine Kollegen Akkusativ.
Kleine Unterschiede, aber sie machen dein Deutsch präzise. Genau. Wenn du unsicher bist, frag dich einfach mit wem Dativ.
Wen oder was? Akkusativ. Also, ich spreche mit meinem Freund Dativ.
Ich sehe meinen Freund Akkusativ. So kann man es sich leicht merken. Das ist ein richtig guter Tipp und ich finde es so schön, dass Saras Tag zeigt, wie man Sprache im Alltag lernt.
Nicht nur aus Büchern, sondern beim Arbeiten, beim Reden, beim Zuhören. Ganz genau. Und das ist auch die beste Methode, um schnell besser zu werden.
Sprich über das, was du wirklich tust. Wenn du arbeitest, denk auf Deutsch. Wenn du kochst, sag dir, was du machst.
So wird Deutsch ein Teil deines Lebens. Richtig. Und wisst ihr was?
Im nächsten Teil sprechen wir über Saras Abendroutine. Was sie nach der Arbeit macht, welche Wörter da wichtig sind und wie man über Freizeit und Entspannung spricht. Da gibt es auch viele reflexive Werben, z.
B. sich entspannen, sich waschen, sich hinlegen. Also bleibt dran.
Wir gehen jetzt vom Büro direkt nach Hause in Saras Feierabend. Also, jetzt sind wir bei Saras Feierabend angekommen. Der schönste Teil des Tages, oder?
Sie hat gesagt, nach der Arbeit gehe ich nach Hause, ziehe bequeme Kleidung an und mache mir etwas zu essen. Das klingt richtig gemütlich. Und hier steckt viel Grammatik und Wortschatz drin, die wir uns heute genauer anschauen.
Ja, ich mag das Wort Feierabend total. Viele Lernende denken, es bedeutet Party am Abend. Aber nein, Feierabend heißt einfach der Moment, wenn die Arbeit vorbei ist.
Also, ich habe Feierabend. Bedeutet mein Arbeitstag ist zu Ende. Das stimmt.
Das ist typisch Deutsch. Ein Wort für alles. Man kann sogar sagen, ich freue mich auf den Feierabend oder nach dem Feierabend gehe ich ins Fitnessstudio.
Das ist so ein Wort, dass man jeden Tag benutzen kann, wenn man in Deutschland lebt oder arbeitet. Genau. Und Sarah sagt danach: "Ich koche gerne Pasta, Gemüse oder manchmal Suppe.
" Das ist ein tolles Beispiel für den Gebrauch von gern oder gerne. Viele fragen immer: "Wann benutzt man das? " Ganz einfach: Gern bedeutet, dass du etwas mit Freude machst.
Also, ich lese gern, ich arbeite nicht gern am Sonntag, ich lerne gern Sprachen. Und wenn man es betonen will, kann man auch sagen, ich koche wirklich gern oder ich esse besonders gern Pasta. Das klingt gleich natürlicher.
Dann kommt der Satz: Beim Kochen höre ich gerne Musik oder Podcasts. Hier haben wir wieder eine schöne Struktur. Beim + Verb + en.
Das nennt man eine Präposition mit Gerundium. Z. B.
beim Duschen singe ich, beim Lernen trinke ich Tee, beim Autofahren höre ich Radio. Richtig, das ist sehr typisch im Deutschen. Es zeigt, dass zwei Dinge gleichzeitig passieren.
Eine Hauptaktivität und eine Nebenaktivität. Und das Beim steht immer mit dem Verb in der EN-F. Und sie sagt auch, manchmal telefoniere ich mit meiner Familie oder Freunden.
Das ist ein schönes Beispiel für Dativ Plural, also mit meinen Freunden, nicht mit meine Freunde, sondern mit meinen. Das ist eine kleine, aber wichtige Regel. Ja, genau.
Und sie benutzt auch das Wort manchmal. Wir hatten das vorhin schon bei der Arbeit, aber im Abendkontext ist es genauso hilfreich. Du kannst sagen, ich lese oft Bücher, ich gehe manchmal spazieren, ich bin nie spät im Bett.
Diese Häufigkeitsadverbien machen jeden Text lebendiger. Und dann kommt mein Lieblingssatz. Wenn ich müde bin, schaue ich ein bisschen Fernsehen.
Hier haben wir ein schönes Beispiel für Konditionalsätze mit wenn. Also, wenn ich Zeit habe, lese ich. Wenn es regnet, bleibe ich zu Hause.
Wenn ich Hunger habe, esse ich Schokolade. [gelächter] Das ist wohl sehr typisch. Und das ist toll für alle, die im Alltag Deutsch sprechen wollen.
Diese einfachen Wennnsätze helfen Gedanken zu verbinden. Man kann so viel ausdrücken. Gefühle, Routinen, Wünsche.
Dann sagt Sarah: "Ich schaue Serien auf Netflix mit deutschen Untertiteln. Das ist eine großartige Lerntechnik. Man hört die Sprache und liest gleichzeitig mit.
So verbindet man das Hörverstehen mit dem Lesen. Ja, das ist auch wissenschaftlich bewiesen. Wenn man gleichzeitig hört und liest, aktiviert das zwei Teile des Gehirns und man lernt doppelt so schnell.
Man nennt das multimodales Lernen. Also liebe Zuhörer, probiert das ruhig aus. Schaut eure Lieblingsserie mit Untertikulen oder hört Simply Deutsch mit dem Transkript auf unserer Seite.
So lernt ihr ganz entspannt. Und am Ende ihres Tages sagt Sarah etwas sehr schönes. Ich schreibe manchmal in mein Tagebuch, was ich gemacht habe.
Das ist genial, denn das ist eine super Übung für alle, die sprechen oder schreiben trainieren wollen. Ja, das ist Tipp Nummer 1 für alle Lernenden. Schreib jeden Tag zwei oder drei Sätze über deinen Tag.
Z. B. heute habe ich Kaffee getrumpen.
Ich bin zur Arbeit gegangen. Ich habe eine neue Vokabel gelernt. Das dauert 2 Minuten.
Aber du merkst schnell, wie dein Deutsch besser wird. Und Sarah endet ihren Tag mit einem richtig schönen Satz. Ich bin dankbar für das, was ich heute geschafft habe.
Das finde ich sehr inspirierend, nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich. Ja, absolut. Man kann das auch als kleine Übung nutzen.
Jeden Abend drei Dinge aufschreiben, für die man dankbar ist. Das ist gut fürs Deutsch und gut fürs Herz. Das stimmt.
Also heute haben wir gelernt, wie man über den Abend spricht, Reflexiv benutzt und kleine Strukturen wie gern, beim oder wenn richtig anwendet. Im nächsten Teil machen wir weiter und fassen alles zusammen mit einer Miniübung für euch, damit ihr eure eigene Tagesroutine auf Deutsch beschreiben könnt. Also bleibt dran, es wird richtig praktisch und interaktiv.
Also liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wir haben jetzt Saras ganzen Tag gehört und analysiert vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Und heute wollen wir alles noch einmal kurz wiederholen und gemeinsam üben, damit ihr die wichtigsten Strukturen wirklich verinnerlicht. Genau.
Wir haben gesehen, wie viele einfache, aber nützliche Werben man im Alltag braucht. Aufstehen, frühstücken, arbeiten, spazieren gehen, kochen, Fernsehen, schlafen. Diese Verben bilden das Grundgerüst, um über deinen Tag zu sprechen.
Und wenn du sie richtig benutzt, kannst du schon richtig flüssig erzählen. Richtig. Ich schlage vor, wir machen jetzt eine kleine Miniübung, ein sogenanntes Shadowing.
Ich sage einen Satz, Anna wiederholt ihn langsam und ihr zu Hause sprecht mit. Bereit? Okay, los geht's.
Ich stehe um 7 Uhr auf. Ich stehe um 7 Uhr auf. Dann frühstücke ich und trinke Kaffee.
Dann frühstücke ich und trinke Kaffee. Ich gehe zu Fuß zur Arbeit. Ich gehe zu Fuß zur Arbeit.
Nach der Arbeit gehe ich nach Hause und koche etwas. Nach der Arbeit gehe ich nach Hause und koche etwas. Am Abend telefoniere ich mit Freunden und schaue eine Serie.
Am Abend telefoniere ich mit Freunden und schaue eine Serie. Und dann gehe ich schlafen. Und dann gehe ich schlafen.
Super. Wenn du das regelmäßig übst, am besten laut, wirst du merken, dass du die Worte automatisch benutzt, ohne lange nachzudenken. Genau.
Das Ziel ist, dass du irgendwann ganz natürlich über deinen Tag sprechen kannst, so wie Sarah es gemacht hat. Und denk dran, wenn du deine Routine auf Deutsch erzählst, übst du gleichzeitig Verben, Satzbau und Wortschatz. Ein kleiner Tipp: Nimm dich selbst einmal auf, wie du über deinen Tag sprichst.
Hörst dir nach einer Woche noch einmal an, du wirst überrascht sein, wie sehr du dich verbessert hast. Das stimmt total. Und du kannst auch kreativ werden.
Erzähl nicht nur, was du machst, sondern auch wie du dich dabei fühlst. Z. B.
ich bin müde, aber zufrieden oder ich freue mich auf den Feierabend. So lernst du gleichzeitig Emotionen auszudrücken und das ist der nächste Schritt zu echtem natürlichen Deutsch. Absolut.
Und wenn du noch ein bisschen weitergehen willst, kannst du dir jeden Abend eine kleine Frage stellen. Was habe ich heute gemacht? Was war schön?
Was war schwierig? Und die Antworten auf Deutsch aufschreiben oder laut sagen. Das ist die beste tägliche Übung überhaupt.
Und wisst ihr was das Beste ist? Ihr könnt das direkt hier auf unserem Kanal üben. Wir posten regelmäßig neue Themen über Alltag, Arbeit, Gefühle, Reisen und ihr könnt jedes Mal mitsprechen.
Also, wenn du bis hier gehört hast, gratuliere. Du hast heute mit Sarah, Anna und mir nicht nur Vokabeln gelernt, sondern auch rechtige Alltagssprache trainiert. Und jetzt bist du dran.
Schreib uns unten in die Kommentare, wie sieht dein Tag aus? Wann stehst du auf? Was machst du am Abend?
Wir lesen alles und vielleicht wählen wir deine Routine für eine nächste Podcast Folge aus. Sehr gute Idee. Und falls du es noch nicht getan hast, abonniere jetzt Zimpli Deutsch, damit du keine neuen Folgen verpasst.
Wir sind jeden Abend hier mit spannenden Themen, langsamen Dialogen und echter Motivation. Also sag es mit uns, ich kann über meinen Tag auf Deutsch sprechen. Bis bald.
Und bleib dran, bleib motiviert, bleib neugierig. Tschüss und bis zur nächsten Folge bei Simply Deutsch. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Simply Deutsch.
Ich bin Max und ich freue mich, dass ihr heute wieder dabei seid. Und ich bin Anna. Hallo zusammen.
Max, schön dich zu sehen. Wie geht's dir heute? Mir geht's gut, danke.
Heute war ein langer Tag. viele E-Mails, ein bisschen Arbeit am Computer und natürlich ein Kaffee musste sein. [gelächter] Ein Kaffee, das ist immer eine gute Idee.
Das hilft beim Entspannen. Ich finde, ohne Kaffee geht gar nichts. Ja, da hast du recht.
Aber sag mal, Anna, was ist eigentlich das Thema unserer heutigen Folge? Oh, gute Frage. Heute sprechen wir über den Alltag, also darüber, wie man seinen Tag auf Deutsch beschreibt.
Wir lernen viele nützliche Wörter, Redemittel und Sätze, die man jeden Tag benutzen kann, von morgens bis abends. Klingt super. Das ist wirklich wichtig, denn fast jedes Gespräch auf Deutsch beginnt mit einem Satz wie: "Was hast du heute gemacht?
" Oder "Wie war dein Tag? " Ganz genau. Und deshalb ist es so hilfreich, wenn man darüber flüssig sprechen kann.
Das ist ein perfektes Thema für alle, die ihr Deutsch verbessern und natürlicher sprechen wollen. Aber bevor wir loslegen, wenn du heute zum ersten Mal hier bist, willkommen bei Simply Deutsch. Hier lernst du jeden Tag mit echten Gesprächen, langsamen Erklärungen und viel Spaß.
Also, wenn du nichts verpassen willst, abonniere unbedingt unseren Kanal. Ja, denn wir veröffentlichen jeden Abend um 9 Uhr eine neue Folge, damit du regelmäßig Deutsch hören und sprechen kannst. So wirst du Schritt für Schritt besser, ganz entspannt und natürlich.
Heute haben wir übrigens auch eine kleine Überraschung. Wir haben nämlich einen Gast. Na ja, sie ist nicht hier im Studio, aber sie hat uns eine Sprachnachricht geschickt.
Genau. Unser Gast heißt Sarah und sie hat uns ihren Alltag erzählt von früh am Morgen bis spät an der Nacht. Sie hat uns ihre Routine beschrieben, wie sie aufsteht, was sie frühstückt, wie sie arbeitet, lernt, Freunde trifft und den Abend verbringt.
Und das Beste ist, ihr Alltag ist ganz normal, aber perfekt, um die wichtigsten Verben und Strukturen zu lernen. Wir hören also zuerst Saras Geschichte und danach sprechen Max und ich über Wörter, Grammatik und kleine Tipps, damit ihr das alles besser versteht. Genau.
Wir zeigen euch, wie man über seinen Tag spricht, welche Werben man benutzt, z. B. aufstehen, frühstücken, arbeiten, gehen, essen, schlafen.
Das sind einfache, aber super wichtige Wölter für jeden Tag. Und wir erklären euch auch, wie man Sätze mit Zeitangaben macht. Z.
B. Um 7 Uhr stehe ich auf. Danach trinke ich einen Kaffee.
Am Abend lese ich ein Buch. Das ist eine tolle Übung, weil man so nicht nur Wörter lernt, sondern auch Grammatik im echten Kontext. Genau.
Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr am Ende auch über euren eigenen Tag sprechen. Vielleicht schreibt ihr ihn einfach in die Kommentare, dann können wir sehen, wie ihr Deutsch in eurem Alltag benutzt. Super Idee.
Also, wir sind bereit. Ihr auch? Dann hören wir jetzt Saras Geschichte, ihren ganz normalen, aber sehr interessanten Tag.
Los geht's. Hier kommt Sarah mit ihrer Sprachnachricht. Hört genau zu, merkt euch die Wörter und danach sprechen wir über alles Schritt für Schritt.
Hallo zusammen, ich bin Sara und das ist mein Tag. Ich stehe jeden Morgen um 7 Uhr auf. Zuerst mache ich das Fenster auf und atme tief ein.
Dann gehe ich ins Bad, wasche mein Gesicht und putzehne. Danach mache ich mir einen Kaffee ohne Zucker, aber mit Milch. Ich liebe den Geruch von frischem Kaffee am Morgen.
Während ich frühstücke, höre ich Musik oder manchmal Simply Deutsch. Dann beginne ich meinen Tag. Also nach dem Frühstück.
ziehe ich mich an und mache mich fertig für den Tag. Ich arbeite in einem kleinen Büro im Zentrum, deshalb gehe ich meistens zu Fuß. Das dauert ungefähr 20 Minuten.
Ich mag diesen Weg, weil ich dabei Podcasts oder Musik höre. Oft höre ich etwas auf Deutsch. Das hilft mir neue Wörter zu lernen.
Wenn ich im Büro ankomme, sage ich zuerst guten Morgen zu meinen Kollegen. Dann mache ich meinen Computer an und lese meine E-Mails. Ich arbeite als Assistentin, also schreibe ich viele Nachrichten, plane Termine und telefoniere viel.
Manchmal ist es stressig, aber ich mag meine Arbeit, weil ich mit vielen Leuten spreche. Gegenr mache ich Mittagspause. Ich esse meistens etwas Leichtes, z.
B. ein Sandwich oder einen Salat. Manchmal gehe ich mit meinen Kollegen in ein kleines Kaffee.
Dort trinken wir Kaffee und reden über das Wetter, Filme oder unsere Wochenenden. Das ist mein Lieblingsmoment am Tag, weil ich dabei entspannen und lachen kann. Nach der Pause arbeite ich weiter bis etwa 17 Uhr.
Danach gehe ich nach Hause, manchmal mit dem Bus, manchmal wieder zu Fuß. Wenn das Wetter schön ist, mache ich einen kleinen Umweg durch den Park. Ich liebe es, die frische Luft zu spüren und ein paar Minuten einfach ruhig zu sein.
Zu Hause ziehe ich bequeme Kleidung an und mache mir etwas zu essen. Ich koche gerne Pasta, Gemüse oder manchmal Suppe. Beim Kochen höre ich gerne Musik oder Podcasts, manchmal auch Hörbücher auf Deutsch, damit ich weiter lernen kann, ohne zu lernen.
Nach dem Abendessen telefoniere ich oft mit meiner Familie oder Freunden. Wenn ich müde bin, schaue ich noch ein bisschen Fernsehen, meistens Serien auf Netflix mit deutschen Untertiteln. Ich finde, das ist eine super Methode, um die Sprache zu hören und gleichzeitig neue Wörter zu lernen.
Gegen 22 Uhr lese ich noch ein paar Seiten in meinem Buch. Zurzeit lese ich Kaffee am Rande der Welt. Es ist leicht und interessant.
Dann schreibe ich manchmal in mein Tagebuch, was ich heute gemacht habe und was ich morgen besser machen möchte. Das hilft mir, die neuen Wörter zu wiederholen, die ich tagsüber gehört oder gelernt habe. Und dann mache ich das Licht aus, denke kurz an meinen Tag und sage mir, ich bin dankbar für das, was ich heute geschafft habe.
Dann schlafe ich ein, meistens mit einem Lächeln. Das war wirklich schön, oder? So ein normaler, aber positiver Tag und gleichzeitig so viele gute Beispiele für alltägliche Sätze.
Ja, ich fand's auch toll und Sarah hat viele Wörter benutzt, die perfekt für den Alltag sind. Aufstehen, frühstücken, arbeiten, spazieren gehen, kochen, schlafen. Also genau das, was jeder von uns jeden Tag macht.
Absolut. Und genau das ist das Ziel von dieser Folge zu zeigen, wie man mit einfachen Wörtern über den eigenen Tag sprechen kann. Genau.
Und wir erklären euch jetzt Schritt für Schritt die wichtigsten Wörter und Strukturen, die Sarah benutzt hat, damit ihr sie auch verwenden könnt, wenn ihr über euren Tag sprecht. Okay, lasst uns mit Saras Morgenroutine anfangen. Sie hat gesagt, ich stehe jeden Morgen um 7 Uhr auf.
Das ist ein super Satz und gleich am Anfang sehen wir ein wichtiges Thema. Trennbare Verben. Genau.
Das Verbstehen besteht aus zwei Teilen stehen und auf. Im Präsenz trennen wir das auf ab. Ich stehe auf.
Am Ende des Satzes viele machen hier Fehler und sagen ich aufstehe. Aber das ist falsch. Richtig.
Also ich stehe auf. Wenn man die Uhrzeit dazu sagt, bekommt man einen ganz natürlichen Satz: "Ich stehe um 7 Uhr auf. " Und jetzt kommt das zweite Detail.
Das Wörtchen um benutzt man immer bei Uhrzeiten. Z. B.
um 8 Uhr frühstücke ich, um 8:30 Uhr gehe ich zur Arbeit. Ich find's auch schön, wie Sarah kleine Routine Wörter benutzt hat. Z.
B. Zuerst mache ich das Fenster auf, dann gehe ich ins Bad, danach trinke ich Kaffee. Das sind perfekte Wörter, um Reihenfolgen zu beschreiben.
Ja, diese Wörter zuerst, dann danach sind super wichtig, wenn man eine Geschichte oder den Alltag erzählt. Damit klingt dein Deutsch sofort flüssiger und logischer. Und sie hat auch gesagt, ich putze mir die Zähne.
Das ist ein reflexives Verb, also eins mit mir oder mich. Man sagt nicht, ich putze die Zähne, sondern ich putze die Zähne, weil du es dir selbst machst. Genau, das ist eine typische Sache, die viele Deutschlernder vergessen.
Aber wenn du dir den Satz merkst, verstehst du auch andere reflexive Verben leichter. Z. B.
ich wasche mich, ich kämme mir die Haare, ich ziehe mich an. Und da ist noch ein trennbares Verb anziehen. Man sagt, ich ziehe mich an, aber im perfekt heißt es, ich habe mich angezogen.
Das an bleibt, aber rutscht nach vorne, weil das Hilfsverb haben dazu kommt. Perfekt erklärt. Also, wenn ihr euch Sätze baut, denkt daran, im Präsen ich stehe auf.
Im perfekt. Ich bin aufgestanden. Und bei reflexiven Verben, ich ziehe mich an.
Ich habe mich angezogen. Das ist eine sehr gute Übung, weil ihr so Grammatik und Alltag zusammenübt. Ich fand es auch schön, wie Sarah gesagt hat, ich mache mir einen Kaffee ohne Zucker, aber mit Milch.
Da sind gleich zwei gute Strukturen drin. Erstens, sich etwas machen. Also, ich mache mir einen Kaffee, das zeigt, dass du etwas für dich selbst tust.
Und zweitens, die kleinen Präpositionen mit und ohne. Ja, das ist wie praktisch mit und ohne sind. Man kann sie überall benutzen.
Ich trinke Tee mit Zitrone. Ich esse Brot ohne Butter. Einfach, aber typisch deutsch.
Und dann kam dieser schöne Satz von Sarah: "Ich liebe den Geruch von frischem Kaffee am Morgen. " Das ist ein super Beispiel für den Genetiv. Der Geruch von Man könnte auch sagen, ich mag den Geruch von Sommer, von Regen, von Brot.
So klingt ein Deutsch gleich natürlicher und lebendiger. Das stimmt. Und was mir auch gefällt, sie hat gesagt: "Während ich frühstücke, höre ich Musik.
Das Wort während ist sehr nützlich. Es bedeutet zur gleichen Zeit. Also während ich frühstücke, lese ich Nachrichten oder während ich koche, höre ich Musik.
Das ist eine tolle Struktur für Nebenhandlungen. Ja, das ist perfekt, um den Tag abwechslungsreich zu beschreiben. Wenn du also deinen Tag ansprichst, benutze ruhig viele solcher Verbindungen.
Zuerst, dann, danach, später, während, bevor, nachdem. So klingt dein Text wie ein echter deutscher Tagesablauf. Und das Schöne ist, Sarah hat uns gezeigt, dass man mit ganz einfachen Sätzen trotzdem viel über sich erzählen kann.
Man braucht kein kompliziertes Deutsch, sondern nur klare kleine Strukturen. Genau. Und das ist auch der beste Tipp für alle Zuhörer.
Wenn du über deinen Tag sprichst, denk nicht an Grammatik, denk an Routine. Sag es einfach, wie du es tust. Also, jetzt kommen wir zu Saras Arbeitstag.
dem Teil, den wahrscheinlich viele von euch gut kennen. Sie hat gesagt, ich arbeite in einem kleinen Büro im Zentrum. Ich gehe zu Fuß.
Das dauert 20 Minuten. Das ist schon eine perfekte Beschreibung. Hier lernen wir gleich mehrere Dinge.
Werben für den Alltag, Präpositionen für Wege und Zeitangaben. Ja, und mir gefällt, dass sie zu Fuß gehen gesagt hat. Das ist so typisch Deutsch.
Viele Leute sagen am Anfang fälschlicherweise: "Ich laufe, aber das bedeutet einfach nur rennen. " Wenn man gehen im Sinne von "Ich gehe nicht mit dem Auto meint", sagt man richtig: "Ich gehe zu Fuß. " Ganz genau.
Und sie hat auch gesagt, ich höre dabei Podcasts oder Musik. Das ist grammatikalisch interessant, weil sie das Wort dabei benutzt hat. Das bedeutet zur gleichen Zeit, also während ich gehe.
Ein Beispiel: "Ich lerne Deutsch, dabei trinke ich Kaffee. " Oder: "Ich koche, dabei höre ich Musik. " Das ist eine tolle Struktur für Nebenhandlungen.
Ja, das ist perfekt, um den Tag abwechslungsreich zu beschreiben. Wenn du also deinen Tag ansprichst, benutze ruhig viele solcher Verbindungen. Zuerst, dann, danach, später, während, bevor, nachdem.
So klingt dein Text wie ein echter deutscher Tagesablauf. Und das Schöne ist, Sarah hat uns gezeigt, dass man mit ganz einfachen Sätzen trotzdem viel über sich erzählen kann. Man braucht kein kompliziertes Deutsch, sondern nur klare, kleine Strukturen.
Genau. Und das ist auch der beste Tipp für alle Zuhörer. Wenn du über deinen Tag sprichst, denk nicht an Grammatik, denk an Routine.
Sag es einfach, wie du es tust. Also jetzt kommen wir zu Saras Abendroutine, dem Teil, den wahrscheinlich viele von euch gut kennen. Sie hat gesagt, ich esse meistens ein Sandwich oder ein Salat.
Manchmal gehe ich mit Kollegen ins Caffée. Da sehen wir gleich zwei super nützliche Wörter. Meistens und manchmal.
Sie helfen den Satz natürlicher zu machen, weil sie zeigen, wie oft etwas passiert. Ja, das sind sogenannte Adverbien der Häufigkeit. Man kann sie so benutzen.
Ich trinke immer Kaffee. Ich gehe oft spazieren. Ich esse manchmal Pizza.
Ich bin selten müde. Ich bin nie spät. Solche Wörter machen dein Deutsch lebendiger.
Und sie hat gesagt, wir reden über das Wetter, Filme oder unsere Wochenenden. Das ist typisch in Deutschland Small Talk auf der Arbeit. Viele denken, Deutsche sprechen nie Small Talk, aber das stimmt nicht.
Nur der Small Talk ist ein bisschen anders. In Deutschland redet man selten über Geld oder Politik, aber oft über das Wetter, Hobbys, Essen oder Reisen. Ganz genau.
Und dabei lernt man auch viele Redewendungen. Z. B.
Das Wetter ist heute schön. Ich freue mich aufs Wochenende. Ich habe gestern einen guten Film gesehen.
Das sind einfache, aber natürliche Sätze, die jeder versteht. Und das ist auch eine super Gelegenheit, um die Akkusativ und Dativformen zu üben. Z.
B. ich rede mit meinen Kollegen dativ oder ich sehe meine Kollegen Akkusativ. Kleine Unterschiede, aber sie machen dein Deutsch präzise.
Genau. Wenn du unsicher bist, frag dich einfach mit wem Dativ. Wen oder was?
Akkusativ. Also, ich spreche mit meinem Freund Dativ. Ich sehe meinen Freund Akkusativ.
So kann man es sich leicht merken. Das ist ein richtig guter Tipp und ich finde es so schön, dass Saras Tag zeigt, wie man Sprache im Alltag lernt. Nicht nur aus Büchern, sondern beim Arbeiten, beim Reden, beim Zuhören.
Ganz genau. Und das ist auch die beste Methode, um schnell besser zu werden. Sprich über das, was du wirklich tust.
Wenn du arbeitest, denk auf Deutsch. Wenn du kochst, sag dir, was du machst. So wird Deutsch ein Teil deines Lebens.
Richtig. Und wisst ihr was? Im nächsten Teil sprechen wir über Saras Abendroutine.
Was sie nach der Arbeit macht, welche Wörter da wichtig sind und wie man über Freizeit und Entspannung spricht. Da gibt es auch viele reflexive Werben, z. B.
sich entspannen, sich waschen, sich hinlegen. Also bleibt dran. Wir gehen jetzt vom Büro direkt nach Hause in Saras Feierabend.
Also, jetzt sind wir bei Saras Feierabend angekommen. Der schönste Teil des Tages, oder? Sie hat gesagt, nach der Arbeit gehe ich nach Hause, ziehe bequeme Kleidung an und mache mir etwas zu essen.
Das klingt richtig gemütlich. Und hier steckt viel Grammatik und Wortschatz drin, die wir uns heute genauer anschauen. Ja, ich mag das Wort Feierabend total.
Viele Lernende denken, es bedeutet Party am Abend. Aber nein, Feierabend heißt einfach der Moment, wenn die Arbeit vorbei ist. Also, ich habe Feierabend.
Bedeutet mein Arbeitstag ist zu Ende. Das stimmt. Das ist typisch Deutsch.
Ein Wort für alles. Man kann sogar sagen, ich freue mich auf den Feierabend oder nach dem Feierabend gehe ich ins Fitnessstudio. Das ist so ein Wort, dass man jeden Tag benutzen kann, wenn man in Deutschland lebt oder arbeitet.
Genau. Und Sarah sagt danach: "Ich koche gerne Pasta, Gemüse oder manchmal Suppe. " Das ist ein tolles Beispiel für den Gebrauch von gern oder gerne.
Viele fragen immer: "Wann benutzt man das? " Ganz einfach: Gern bedeutet, dass du etwas mit Freude machst. Also, ich lese gern, ich arbeite nicht gern am Sonntag, ich lerne gern Sprachen.
Und wenn man es betonen will, kann man auch sagen, ich koche wirklich gern oder ich esse besonders gern Pasta. Das klingt gleich natürlicher. Dann kommt der Satz: Beim Kochen höre ich gerne Musik oder Podcasts.
Hier haben wir wieder eine schöne Struktur. Beim + Verb + en. Das nennt man eine Präposition mit Gerundium.
Z. B. beim Duschen singe ich, beim Lernen trinke ich Tee, beim Autofahren höre ich Radio.
Richtig, das ist sehr typisch im Deutschen. Es zeigt, dass zwei Dinge gleichzeitig passieren. Eine Hauptaktivität und eine Nebenaktivität.
Und das Beim steht immer mit dem Verb in der EN-F. Und sie sagt auch, manchmal telefoniere ich mit meiner Familie oder Freunden. Das ist ein schönes Beispiel für Dativ Plural, also mit meinen Freunden, nicht mit meine Freunde, sondern mit meinen.
Das ist eine kleine, aber wichtige Regel. Ja, genau. Und sie benutzt auch das Wort manchmal.
Wir hatten das vorhin schon bei der Arbeit, aber im Abendkontext ist es genauso hilfreich. Du kannst sagen, ich lese oft Bücher, ich gehe manchmal spazieren, ich bin nie spät im Bett. Diese Häufigkeitsadverbien machen jeden Text lebendiger.
Und dann kommt mein Lieblingssatz. Wenn ich müde bin, schaue ich ein bisschen Fernsehen. Hier haben wir ein schönes Beispiel für Konditionalsätze mit wenn.
Also, wenn ich Zeit habe, lese ich. Wenn es regnet, bleibe ich zu Hause. Wenn ich Hunger habe, esse ich Schokolade.
[gelächter] Das ist wohl sehr typisch. Und das ist toll für alle, die im Alltag Deutsch sprechen wollen. Diese einfachen Wennnsätze helfen Gedanken zu verbinden.
Man kann so viel ausdrücken. Gefühle, Routinen, Wünsche. Dann sagt Sarah: "Ich schaue Serien auf Netflix mit deutschen Untertiteln.
Das ist eine großartige Lerntechnik. Man hört die Sprache und liest gleichzeitig mit. So verbindet man das Hörverstehen mit dem Lesen.
Ja, das ist auch wissenschaftlich bewiesen. Wenn man gleichzeitig hört und liest, aktiviert das zwei Teile des Gehirns und man lernt doppelt so schnell. Man nennt das multimodales Lernen.
Also liebe Zuhörer, probiert das ruhig aus. Schaut eure Lieblingsserie mit Untertikulen oder hört Simply Deutsch mit dem Transkript auf unserer Seite. So lernt ihr ganz entspannt.
Und am Ende ihres Tages sagt Sarah etwas sehr schönes. Ich schreibe manchmal in mein Tagebuch, was ich gemacht habe. Das ist genial, denn das ist eine super Übung für alle, die sprechen oder schreiben trainieren wollen.
Ja, das ist Tipp Nummer 1 für alle Lernenden. Schreib jeden Tag zwei oder drei Sätze über deinen Tag. Z.
B. heute habe ich Kaffee getrumpen. Ich bin zur Arbeit gegangen.
Ich habe eine neue Vokabel gelernt. Das dauert 2 Minuten. Aber du merkst schnell, wie dein Deutsch besser wird.
Und Sarah endet ihren Tag mit einem richtig schönen Satz. Ich bin dankbar für das, was ich heute geschafft habe. Das finde ich sehr inspirierend, nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich.
Ja, absolut. Man kann das auch als kleine Übung nutzen. Jeden Abend drei Dinge aufschreiben, für die man dankbar ist.
Das ist gut fürs Deutsch und gut fürs Herz. Das stimmt. Also heute haben wir gelernt, wie man über den Abend spricht, Reflexiv benutzt und kleine Strukturen wie gern, beim oder wenn richtig anwendet.
Im nächsten Teil machen wir weiter und fassen alles zusammen mit einer Miniübung für euch, damit ihr eure eigene Tagesroutine auf Deutsch beschreiben könnt. Also bleibt dran, es wird richtig praktisch und interaktiv. Also liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wir haben jetzt Saras ganzen Tag gehört und analysiert vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen.
Und heute wollen wir alles noch einmal kurz wiederholen und gemeinsam üben, damit ihr die wichtigsten Strukturen wirklich verinnerlicht. Genau. Wir haben gesehen, wie viele einfache, aber nützliche Werben man im Alltag braucht.
Aufstehen, frühstücken, arbeiten, spazieren gehen, kochen, Fernsehen, schlafen. Diese Verben bilden das Grundgerüst, um über deinen Tag zu sprechen. Und wenn du sie richtig benutzt, kannst du schon richtig flüssig erzählen.
Richtig. Ich schlage vor, wir machen jetzt eine kleine Miniübung, ein sogenanntes Shadowing. Ich sage einen Satz, Anna wiederholt ihn langsam und ihr zu Hause sprecht mit.
Bereit? Okay, los geht's. Ich stehe um 7 Uhr auf.
Ich stehe um 7 Uhr auf. Dann frühstücke ich und trinke Kaffee. Dann frühstücke ich und trinke Kaffee.
Ich gehe zu Fuß zur Arbeit. Ich gehe zu Fuß zur Arbeit. Nach der Arbeit gehe ich nach Hause und koche etwas.
Nach der Arbeit gehe ich nach Hause und koche etwas. Am Abend telefoniere ich mit Freunden und schaue eine Serie. Am Abend telefoniere ich mit Freunden und schaue eine Serie.
Und dann gehe ich schlafen. Und dann gehe ich schlafen. Super.
Wenn du das regelmäßig übst, am besten laut, wirst du merken, dass du die Worte automatisch benutzt, ohne lange nachzudenken. Genau. Das Ziel ist, dass du irgendwann ganz natürlich über deinen Tag sprechen kannst, so wie Sarah es gemacht hat.
Und denk dran, wenn du deine Routine auf Deutsch erzählst, übst du gleichzeitig Verben, Satzbau und Wortschatz. Ein kleiner Tipp: Nimm dich selbst einmal auf, wie du über deinen Tag sprichst. Hörst dir nach einer Woche noch einmal an, du wirst überrascht sein, wie sehr du dich verbessert hast.
Das stimmt total. Und du kannst auch kreativ werden. Erzähl nicht nur, was du machst, sondern auch wie du dich dabei fühlst.
Z. B. ich bin müde, aber zufrieden oder ich freue mich auf den Feierabend.
So lernst du gleichzeitig Emotionen auszudrücken und das ist der nächste Schritt zu echtem natürlichen Deutsch. Absolut. Und wenn du noch ein bisschen weitergehen willst, kannst du dir jeden Abend eine kleine Frage stellen.
Was habe ich heute gemacht? Was war schön? Was war schwierig?
Und die Antworten auf Deutsch aufschreiben oder laut sagen. Das ist die beste tägliche Übung überhaupt. Und wisst ihr was das Beste ist?
Ihr könnt das direkt hier auf unserem Kanal üben. Wir posten regelmäßig neue Themen über Alltag, Arbeit, Gefühle, Reisen und ihr könnt jedes Mal mitsprechen. Also, wenn du bis hier gehört hast, gratuliere.
Du hast heute mit Sarah, Anna und mir nicht nur Vokabeln gelernt, sondern auch rechtige Alltagssprache trainiert. Und jetzt bist du dran. Schreib uns unten in die Kommentare, wie sieht dein Tag aus?
Wann stehst du auf? Was machst du am Abend? Wir lesen alles und vielleicht wählen wir deine Routine für eine nächste Podcast Folge aus.
Sehr gute Idee. Und falls du es noch nicht getan hast, abonniere jetzt Zimpli Deutsch, damit du keine neuen Folgen verpasst. Wir sind jeden Abend hier mit spannenden Themen, langsamen Dialogen und echter Motivation.
Also sag es mit uns, ich kann über meinen Tag auf Deutsch sprechen. Bis bald. Und bleib dran, bleib motiviert, bleib neugierig.
Tschüss und bis zur nächsten Folge bei Simply Deutsch.