vielen herzlichen dank für die heutige vorstellung warnte vielen herzlichen dank übrigens auch für die einladung der ich sehr gerne gefolgt bin weil ich es großartig finde dass nach all diesen jahren endlich wieder eine größere konferenz stattfindet in den deutsch- oder innen den und für die deutschsprachigen des bundestages und ich freue mich sehr ein teil ein aktiver teil dieser konferenz sein zu können ich habe also einen vortrag vorbereitet habe ja auch die ehre die erste keynote halten zu dürfen und mein vortrag wird sich drehen um das verhältnis von theorie und disability studies ich bin gespannt auf
die resonanz und freue mich dann auch auf eine diskussion starten möchte ich mit einer meiner lieblings zitate dieses zitat stammt von dem nordamerikanischen literaturwissenschaftler und kulturwissenschaftler lerne davis es findet sich in seinem vorwort zum disability studies frieda und zwar in der auflage von 2006 leider nicht mehr in der 2017 erschienenen fünften auflage aber ich finde man kann es noch sehr gut lesen und würdigen in meiner eigenen übersetzung sagt davis wenn es um behinderung geht sind normale menschen sehr bereit sich freiwillig zu engagieren eine toten zu präsentieren oder sich an eine große anzahl von film episoden
zu erinnern die sie für tatsachen halten niemand würde es wagen auf diese weise mit der philosophie heideggers oder der kunst der renaissance umzugehen aber behinderung scheint so offensichtlich ein fehlendes glied blindheit taubheit was könnte einfacher zu verstehen sein man muss sich nur den verlust des kindes vorstellen den fehlenden sinn und man ist im grunde schon halb da diese bemerkungen das nicht meines erachtens ohne weiteres auf den deutschsprachigen diskurs übertragen immer noch gilt die annahme menschen die behindert war denn im sinne sozialer benachteiligung sind tatsächlich auch behindert im sinne einer abweichung von als selbstverständlich betrachten körper
oder gesundheits normen so lautet bis heute der so genannte common sense also das alltagswissen wenn man so will um diesen zu dekonstruieren und kritisch zu hinterfragen sind die disability studies gegründet worden damit unterscheiden sie sich grundsätzlich so behaupte ich von der traditionellen heil und sonderpädagogik den rehabilitationswissenschaften und auch der neu sich formierenden teilhabe forschung dem zitat von davis lässt sich jedoch noch ein weiterer schub text entnehmen nämlich nicht nur eine kritik am alltagswissen oder am common sense sondern auch an der weit verbreitete annahme dass es sich bei behinderung ein dass es sich bei behinderung um
ein phänomen handelt das theoretisch anspruchslos sei leicht zu verstehen leicht zu untersuchen und höchstens wenn es um die problemlösung geht in anführungszeichen etwas komplizierter im anschluss an davis möchte ich genau das bestreiten in dieser keynote und dem folgenden dem meines erachtens zentralen stellenwert von theorie arbeit für die auch deutschsprachigen des ballett ist alice herausarbeiten und dabei gehe ich in folgenden schritten vor ich werde zunächst einige anmerkungen machen so so genannten modell diskussion ich schaue mir die modelle im einzelnen an in der gebotenen kürze natürlich und diskutiere ihre stärken und schwächen dann werde ich im zweiten
schritt mehr das eigene begriffs netz sowie sich dass man nennen der disability studies anschauen das sich im und um alison sozusagen ja mittlerweile gebildet hat und werde auch diskus diskus diskutieren die stärken und schwächen herausarbeiten drittens möchte ich das argument entwickeln das die disability studies wenn sie als forschungs perspektive ernst genommen werden wollen weder bei der modell diskussion noch bei der begriffs arbeit stehen bleiben sollten hier geht es um folgende fragen warum sind modelle und konzepte noch keine theorien warum ist theorie eigentlich mit bezug auf behinderung wichtig ich biete dann im letzten teil einen überblick
über theoretische schulen und ansätze dabei orientiere ich mich wieder an den verschiedenen modellen und begriffen der disability studies also geht es zunächst um die modell diskussion welche modelle zur behinderung gibt es eigentlich schon an dieser stelle streiten sich die gemüter so zu sagen ich habe mich hier für diesen vortrag an der einführung zu den disability studies von orient irrt diese einführung ist 217 in neuer auflage erschienen ich betrachte im folgenden sechs maßgebliche varianten von modellen der zu behinderung einmal das sogenannte individuelle modell dann im folgenden drei gesellschafts orientierte modelle das sogenannte relationale dass minderheiten oder
randgruppen modell unter soziale modell und im weiteren dann noch zwei weitere dann noch zwei weitere prominente ansätze das kulturelle modell und das menschenrechtliche modell im grunde sind alle schon ja auch genannt wurden gestern abend gerade eben so ich fange mit dem individuellen modell an und habe hier mitgebracht so eine kleine übersicht zu den zusammenhängen zwischen den modellen da komme ich noch gleich darauf zurück was sind eigentlich die stärken und schwächen des individuellen mutter ist dieses modell man könnte auch er sagt dass individualistische modell stellt ja eigentlich die kontrast folie für die disability studies da muss
aber der vollständigkeit halber hier erwähnt werden zusammengefasst werden folgende kritikpunkte geäußert also eigentlich gar kein stärken sondern immer nur kritik und zwar wird argumentiert erstens beruhe dieses modell mehr auf medizinischen definitionen von behinderung zweitens werde in diesem modell die individuelle schädigung oder beeinträchtigung also impairment als alleinige ursache von benachteiligung also disability angesehen drittens zwinge das modell menschen behinderte menschen in abhängige positionen und erwarte viertens von ihnen sich individuell anzupassen wie sieht es dann im gegen vielleicht kontrastierend bei sich aber wie sieht es bei den relationalen modell aus dass sogenannte relationale modell ist vornehmlich in skandinavischen
ländern entwickelt worden und steht in enger verbindung zu dem normalisierungsprozess unbestritten ist dass es wesentlich dazu beigetragen hat die versorgungsstrukturen in richtung integration ende diesen begriff genauso bewusst auszurichten und damit die teilhabemöglichkeiten zu erweitern insbesondere die and hospital easy russ bewegung das heißt die psychiatriereform der 70er jahre haben durch das normalisierung prinzip wesentliche impulse erhalten gleichwohl ist gerade auch das normalisierungsprozess disability studies auf kritik gestoßen insbesondere der britische soziologe und begründer des polit star dies michael oliver hat dessen schwächen herausgearbeitet kurz zusammengefasst gilt ihnen dieses modell als zu wenig gesellschaftskritisch da ist aus seiner sicht
die kapitalistische produktionsweise und die damit verbundenen ausbeutungsverhältnisse nicht thematisiert und es ignoriert die kontrollen disziplinierung funktionen sozialer dienstleistungen und ist zu sehr experten orientiert wie sieht es dann aus mit dem randgruppen modell bei diesem oder minderheiten modell heißt es auch bei diesem modell handelt es sich um ein ich sag mal waschechtes modell der disability studies und zwar nordamerikanische prärie als seine stärken kann man herausstellen es hat sich als bedeutende inspirationsquelle für den kampf um politische und rechtliche gleichstellung erwiesen und für den kampf um kulturelle anerkennung zentrale aspekte dieses ansatzes wie etwa die forderung nach persönlicher
autonomie nach kultureller repräsentation nach gleichheit selbstvertretung haben die behinderten bewegungen weltweit beeinflusst gleichwohl auf der konzeptionellen ebene wirkt das modell wenig konturiert und das soziale modell im engeren sinne nämlich der ansatz sehr britischen disability studies dominiert längst die modell diskussion dass soziale modell damit meine ich jetzt die britische variante eines gesellschaft orientierten ansatzes zur behinderung also dass soziale modell hat sich anfühlt hat sich als entscheidender impuls erwiesen und zwar für die wissenschaftliche identität nicht nur der behinderten bewegungen sondern gerade auch der disability studies von anfang an wurde es benutzt aber auch immer auch kritisch rezipiert
das wird oft vergessen das kann ich jetzt nicht ausführen ich fasse jetzt einfach mal gängige kritikpunkte folgendermaßen zusammen und beziehe mich da aufgrund ley zum einen wird argumentiert dass soziale modell hat ja den fokus auf die sozio politischen bedingungen des behindert werden und kann somit bei den betroffenen leicht zu einem gefühl der machtlosigkeit führen außerdem wird argumentiert die betonung der eigene mündigkeit erfordere ja ein hohes maß an kompetenzen für die selbstvertretung und wegen des struktur theoretischen ansatzes werde die lebenswirklichkeit von behinderten menschen vernachlässigt ich hab' ich halte diese einwände für nachvollziehbar ich finde aber dass
sie nicht wirklich denkt das zentrum des ansatzes treffen in theoretischer hinsicht würde ich sagen geht es vor allem um die über die um die ignoranz des körpers im sozialen modell in anderen worten dieser ansatz basiert auf einer zu einfachen dichotomie von impairment und disability ich könnte auch sagen natur und kultur von den vertretern des von den vertretern der sozialen modells wird heftig bestritten dass es eine kausale beziehung zwischen impairment und usability gibt da geht es wohl um befürchtungen dass dieses zugeständnis die politikfähigkeit der behindertenbewegung schwächen könnte das körper theoretische gegenargument lautet behindert sein und behindert
werden sind keine trends scharfen kategorien und man braucht auch eine kritik einen kritischen begriff von beeinträchtigung ansonsten besitzt man einem eher naiven naturalismus auf gleichwohl trotz aller kritik hat sich das soziale modell in den letzten 40 jahren als robust erwiesen und höchstwahrscheinlich dies wegen seiner pole war lenz gleichermaßen anschlussfähig an akademischen diskurs wir auch in anger interessenvertretung und auch tatsächlich an persönliche lebenspraxis ist es eine inspirationsquelle für uns alle und es liefert eigentlich eine heuristik die mit unterschiedlichen theorie ansätzen gefüllt werden kann ich komme zum kulturellen modell die auseinandersetzung mit kultur wissenschaftlichen theorien und methoden
im kontext der disability studies startete vorwiegend im us amerikanischen raum in den 80er jahren hat sich mittlerweile aber auch in anderen ländern und sprachräumen etabliert meines erachtens ich stehe ja auch hier als vertreterin dieses modells ist von besonderer relevanz für ein kritischer flexibles denken von behinderungen fähigkeit und beeinträchtigung es trägt außerdem zu anderen debatte nun bei wie zum beispiel den gender und queer studies oder auch den posten ist welche ebenfalls die norm und werte des gesellschaftlichen und kulturellen mainstreams in frage stellen gleichzeitig ist es verbunden mit einer verpflichtung zu kritik und damit mit der aufforderung
in der eigenen debatte eine generelle offenheit und auch den zweifel an den eigenen annahmen ansätzen walten zu lassen es postuliert immer beide seiten einer medaille zu betrachten so weit ich stärken was dann aber die schwächen eines kulturellen mutter es der behinderung erstens birgt das kulturelle modell das risiko sich auf kultur nur im engeren sinne zu konzentrieren zu behalten ist konzentrieren sie studien die mit diesem modell arbeiten so oft nur auf symbole bedeutungen diskurse einstellungen und werte et cetera sie aber zu wenig wird berücksichtigt dass man mit hilfe der kulturwissenschaften auch materielle dinge objekte maschinen technologien
also konkrete objektiver zion von kultur analysieren kann drittens ist da es mit dem modell die gefahr gegeben die bedeutung von kultur zu überschätzen es geht immer auch um das zusammenspiel von kultur und gesellschaft und gerade auch und das wäre mein letzter kritikpunkt es geht um machtverhältnisse und probleme von gesellschaft wer von herrschaft von gewalt und ungleichheit die in dem kulturell modell oft aus dem blick geraten kommen wir zum letzten hotel das menschenrechtliche modell dieser ansatz ist ausdruck des sogenannten paradigmenwechsel in der behindertenpolitik der durch die behindertenrechtskonvention in gang gesetzt wurde dieses modell gründet im wesentlichen
auf der konzeption der brk und hat insofern einige stärken aber es hat sich auch einige schwächen eingehandelt zu verwundert etwa die frontstellung gegen das soziale behinderung modell welche vor allem von theresia degener vorgenommen wird die leider nicht anwesend ist mit der ich gehandelt darüber diskutieren würde ok und ist sehr pragmatisch orientiert pragmatismus ist ja durchaus hat stärken macht sinn das modell liefert aber aktuell noch wenig inspiration für die tiere entwicklungen in der tabelle die studies es ist ein affirmative des brk modell letztendlich lässt vermissten die distanziert abwägende betrachtung der schwächen stärken der menschenrechtspolitik für menschen
mit behinderungen gerade übrigens der gesellschaftskritische blickwinkel würde es ermöglichen menschenrechte und deren universalisierung als effekte gesellschaftlichen handelns wahrzunehmen menschenrechte müssen ebenso wie behinderung als historische soziale und kulturelle konstruktion begriffen werden und zum beispiel gerade auch im kontext der post kolonialstadt dies diskutiert werden zusammenfassend jedes modell hat stärken und schwächen was die beziehung zwischen den ansätzen betrifft lässt sich so argumentieren währenden disability studies das individuelle modell zur abgrenzung dient und das relationale modell ein eher impliziten aus einfluss ausübt haben die disability studies zwei eigene gesellschaft orientiert und einen kulturwissenschaftlichen ansatz entwickelt wobei hierzulande das soziale modell
aus großbritannien meines erachtens stärker wahrgenommen wird und dass kultur kulturelle modell als in jüngerer zeit dabei ist konturen zu entwickeln in unterschiedlicher gewichtung sind alle diese ansätze in das menschenrechtliche modell eingeflossen jetzt habe ich in meinen ausführungen bis jetzt habe ich ja mehr oder weniger abgehoben auf den internationalen diskurs man kann sich aber auch die modell des diskussion mit bezug auf die debatte hierzulande angucken das muss ich jetzt sehr kurzem nämlich an angesichts derzeit interessant ist dass sie hier die hitzige debatte in der internationalen diskussion in vielen aspekten gleicht aber auch spezifika aufweist aus meiner
sicht hat gerade der individualisierende blick auf behinderung aufgrund einer langen tradition der aussonderung hier eine eine feste position und wird weiter ja auch benutzt gleichwohl übrigens seit dem 19 jahrhundert gibt es stimmen die behinderung eine gesellschaftliche bedingtheit zugeschrieben haben was jetzt das modell diskussion im engeren sinne betrifft kann man von ersten konturen tatsächlich sprechen ab ende der 60er jahre aber zunächst in eher akademischen diskursen die mit den disability studies nicht viel zu tun hatten ich werde hier einfach nur mal ein bisschen namedropping betreiben ich nenne hier vor allem die medizin soziologen christian von ferber 1969
nicht andersrum 1967 auf dem 65 deutschen fürsorge tag in hamburg trug er hielt er einen vortrag zum thema der behinderte mensch und die gesellschaft wichtig sind natürlich auch walter tim mit seiner dissertation mit blindheit als gesellschaftliche kategorie mit seinem ersten sammelband unser 72 zuge der behinderten und er gilt ja auch als vertreter des relationalen modells und des normalisierung des prinzips interessantes das zeitlich parallel der priener behinderten pädagoge wolfgang janssen eine neo marxistisch inspirierte politik ökonomische sichtweise auf behinderung entwickelt und eigentlich an der uni bremen brot er ja einen ansatzpunkt von dem aus sich ein soziales
modell hätte entwickeln können in der deutschen behindertenbewegung es gab ja tatsächlich auch persönliche kontakte mit der zwischen ganzen und der bremer gruppe gruppe letztlich verhinderte aber der standpunkt des experten den ganzen prozess bewusst einnahmen das eine engere zusammenarbeit sich entwickelte team rk bis zu ziemlich heftigen kontroversen von bremer aktivisten also der prima mittlerweile ja legendären gruppe gruppe wurde der so genannte gruppe standpunkt entwickelt ähnlich wie etwa die frauenbewegung zielen die gruppe gruppen auf die veränderung der alltagsbedingungen sie verfolgten aber gleichzeitig einen grundlegenden gesellschaftlichen wandel waren also durchaus links und radikal eingestellt parallel dazu teilt sich
parallel entwickelte sich ja dann in frankfurt auch dass es ja schon erwähnt worden eine praxis und ein konzept die sich nannte emanzipatorische oder politische behindertenarbeit hier ging man ähnlich davon aus dass sich der körperliche zustand meistens waren sich an menschen mit körperbehinderungen das also man ging von der erkenntnis aus dass nicht der körperliche zustand für die eigene ausgrenzung verantwortlich war sondern eine gesellschaft die ausgrenzt ich nenne hier exemplarisch gusti steiner natürlich der leiden heute nicht mehr unter uns weilt und ernst klee den nichtbehinderten journalisten das konzept der manta torische behindertenarbeit ist aber nie wirklich ausgearbeitet
worden und ich habe mir das dann im raten für diesen vortrag noch mal genauer angeguckt in der version von ernst klee läuft es letztlich auf eine sehr individualistisch emanzipation heraus auch der gruppe standpunkt ist nicht wirklich ausgearbeitet worden aber diese fundstelle verdanke ich zwar kürzel lediglich in den 80er jahren im kontext der finis kritik an der neuen audi nick wurde innerhalb der behinderten frauenbewegung ja hat ein kleiner versuch einer gesellschaft orientierten begriffsbestimmung entwickelt nämlich von uns beiden tatsächlich mir war das ganz entfallen vielen dank nochmal für den hinweis aber das hat jetzt den diskurs nicht
wirklich beeinflusst ist fand schlicht keine beachtung damals gab es ja ende der 80er bereits einen ich sag mal kritischen diskurs zur behinderung man könnte auch sagen prototypische disabilities da ließ deutschsprachiger bewegung und es ist klar die kritische haltung der der behindertenbewegung liegen den helfenden professionen die identitätspolitik die haben mit verbunden war all das weist deutliche parallelen zu dem sozialen modell aus großbritannien auf was wegen kampf und selbstbestimmung betrifft und für gleiche rechte zeigen sich natürlich überschneidungen mit dem randgruppen ansatz der us-amerikanischen disability studies aber man kann letztendlich bis zu beginn der 2000er jahre nur von
einem impliziten sozialen modell sprechen der britische ansatz wurde vermutlich erst ab 2003 zur kenntnis genommen nämlich tom shakespeare hat entsprechenden aufsatz publiziert in der ersten publikation der deutschsprachigen disability studies herausgegeben von petra lutz thomas machen heike pferden und anderen und natürlich auch ganz wichtig der vortrag von mark priest ley britische soziologe heute hat er eine professur für disability policy am berühmten center for disability studies an der university of leeds erhielt da haben wir es also markt riesling hier damals im rahmen der sommeruni 2003 einen vortrag zum britischen modell diese rezessionsphase war von anfang an begleitet
von versuchen einen deutschsprachigen des british artist eigene ansätze zu entwickeln zum beispiel theresia degener in ihrem eröffnungsvortrag der bereits erwähnten sommeruniversität einen entsprechenden interessanten heute noch lesenswerten vortrag zum sozialen modell und was das kulturelle modell betrifft muss ich natürlich hier mache ich ungern aber meine eigenen arbeiten der innen- und zwar glaube ich dass mich mit dem aufsatz von 2005 daher sehr stark rezipiert wird durchaus dazu beigetragen habe dass sowohl der gesellschafts orientierter ansatz als auch das kulturelle modell in den deutschsprachigen des tages angekommen sind und im weiteren veröffentlichungen der letzten jahre ging es mir darum
diesen ansatz weiter zu entwickeln für den menschenrechtlichen ansatz ist ja prominent zu nennen theresia degener die sich ja von dem sozialmodell mittlerweile distanziert und versucht das menschenrechtliche modell zu profilieren zusammenfassend halten wir fest immer noch gilt das soziale behinderung modell als dreh und angelpunkt zusätzlich hat sich in den letzten jahren das kulturelle modell stärker profiliert und die gesellschafts orientierte perspektive wurde um dann den menschenrechtlichen ansatz ergänzt es erscheint aber nach nunmehr fast 40 jahren in denen es die disability studies gibt dringend an der zeit die modelle diskussion in den hintergrund treten zu lassen und die
theorie diskussion zu intensivieren so ich werde jetzt wegen der zeit die mir jetzt hier gerade signalisiert worden ist meine auseinandersetzung zu begrüßen es in den des politisch da dies schlicht und einfach weglassen schade aber geht ja anscheinend nicht ich springe also so ja das sind alles die folie nicht weglassen muss brauchen so aber man kann dass der folgende auch sehr schön mit anhand der modelle diskutieren modelle sind noch keine theorien was sind modelle eigentlich im unterschied zur theorie ich lasse jetzt meine ausführungen zu den begriffen einfach weg warum sind modelle noch keine theorien ich versuche
mich dieser frage zu nähern indem ich einfach erstmal die schlüsselbegriffe definiere ich komme zur vokabel modell was ist eigentlich ein modell da kann man ganz einfach so vorgehen dass man mal in die duden guckt und dort wird man eine ganze palette von bedeutungen finden zum beispiel modell gilt als verkleinerte nachbildung eines gegenstandes als eine person die sich malen oder fotografieren lässt und so weiter in unserem zusammenhang geht es natürlich um wissenschaftliche modelle und da kann man vielleicht kurz und knapp sagen ein modell ist im wesentlichen eine symbolische grafische darstellung der struktur der verhaltensweisen von sachverhalten
und system unter bestimmten gesichtspunkten ich kann auch sagen ein modell ist eine gedankliche konstruktion es abstrahiert und generalisiert und besitzt einen hypothetischen oder auch heuristischen charakter in anderen worten modelle sind methodologische hilfsmittel im rahmen von theoriebildung was aber ist theorie bild theorie eigentlich auch hier kann ich in den duden gucken das spare ich jetzt mir und sage ich definiere also vorläufig theorie als ein system von aussagen bzw gesetzen über zusammenhänge und beziehungen innerhalb eines gegenstandes bereich mit dem anspruch weitere aussagen bzw gesetz zur hypothesen zb ableiten und empirisch überprüfen zu können ich muss mal kurz
was trinken gut modell quatsch theorien theorien haben die funktion wirklichkeit zu verstehen und zu erklären sie bieten die beschreibung von zusammenhängen zwischen beobachteten sachverhalten und sie wollen verursachende vorgänger bzw bedingungen verstehen helfen also sind modelle und theorien letztlich denkwerkzeuge sie unterscheiden sich aber hinsichtlich ihrer funktion und komplexitäten modelle können können zu theorien können zu modellen führen als vereinfachte darstellung oder abbildung sie sind werkzeuge modelle demonstrieren beschreiben simulieren sie bilden ab theorien beschreiben zusammenhänge sie ermöglichen verstehen sind deutung und bieten erklärungen zum beispiel in form von kausalitäten korrelation sie sollen neue erkenntnisse über die wirklichkeit generieren
auf dieser basis möchte ich das war jetzt sehr kurz zusammengefasst auf dieser basis möchte man letzten teil zeigen dass die unterschiedlichen behinderungen modelle überraschungen theoretisch begründet sind und es aus diesem grund sehr viel sinn macht sich mit theorie zu beschäftigen auch ein bisschen umfangreicher geplant vielleicht dass das jetzt sehr kursorisch machen wieder die gleiche reihenfolge geht man einfach diese verschiedenen modellen hat durch was findet man da als theoretische quellen das individuelle modell ja tatsächlich liefert die theoretische fundierung dieses modells einmal der struktur funktionalismus nach tossens sowie die interaktion ist ische stigma theorie von irving hoffmann
sowohl fans als auch öffnen sind kritisch rezipiert worden in den disability studies aber gerade kommen wird nicht nur kritisiert sondern auch immer noch zum beispiel von rosen veganen johnson und anderen akzeptieren rezipiert und zwar deshalb weil man wenn man berücksichtigt dass er im kopf bin ich ein allgemeiner soziologe ist und als vertreter des im britischen inter aktionismus gilt man sein ansatz auch sehr schön gegen den strich lesen kann und dabei für die dispositiv studies interessante facetten entdecken kann etwa die rahmen analyse eine identität theorie eine körper theorie eine normalität theorie und das konzept des swing
das unter dem stichwort anging doing gender längst davon in gender studies aufgegriffen wollte zum relationalen modell will ich nur kurz erwähnen das ist das da die perspektive des realismus dominant ist und die dieser ansatz des kritischen realismus wird auch in den displays ist all dies benutzt zum beispiel von nick watson dass minderheiten modell wiederum lässt sich auf die soziologische randgruppen theorie auf dem label inge brot und wiederum die stieg batterie zurückführen als auch auf politische ökonomische ansätze sowie auf die vorurteile und diskriminierung forscher mit ihren verschiedenen theorie ansetzen irving carola betrieb ja kritische medizin soziologie
und analysierte zum beispiel medizin als instanz sozialer kontrolle mit seinem etikettierung sun satz gewann hat internationale reputation aber seine arbeit ist übrigens auch stark vom sozialen interaktion ismus und den der autokratie der chicago school beeinflusst gary albrecht wiederum hat in seinen arbeiten auch ein prominenter amerikanischer soziologe innerhalb der disability studies er hat einen politischen ansatz verfolgt als neo marxisten würde man ihn jedoch nicht bezeichnen können er ist er reformistische orientiert dagegen beruht das soziale modell auf einer materialistischen neo marxistischen argumentation insbesondere stark gemacht zb marc oliver kohl mb hans und andere man muss dabei festhalten
dass zum beispiel plant die stück matteoli von goldman zusätzlich aufgriff oder pink ist durch seine lebensgeschichte auch von der rassismus geprägt war von der rassismus kritik geprägt war das soziale modell hat eigentlich einen struktur theoretischen schwerpunkt von in der aktionistischen oder sozialpsychologischen ansätzen halten die vertreterinnen er abstand dagegen geht es um gesellschaftliche makro der meso ebene und die analyse von institutionen das kulturelle modell wiederum hat als wichtigen bezugspunkt natürlich die karl schuss da dies die in den großen zum beispiel stark von start vor geprägt wurden und hoher kombiniert den neonazismus mit foucault mit haltegriff auf
kampfjets und seine hegemonie konzept zurück und waren früher früher vertreter der post colonias da dies heute arbeiten die culture disability studies also im kontext kulturellen modells vorzugsweise mit dem poststrukturalismus oder dem dekonstruktivismus also beziehen sich auf co zum beispiel oder auch auf der ek die lotterie und butler das menschenrechtliche modell habe ich erwähnt ist bislang noch wenig theoretisch konturiert es gibt ansätze die man nutzen könnte zum beispiel die theorie der bürgerschaft citizenship mit hilfe der disability studies neu zu rezipieren zb gibt es da vorarbeiten von client est schöner oder es werden auch die arbeiten von
nancy fraser aufgegriffen die theorie des postkolonialismus spielt bisher noch kaum eine rolle in diesem modell es gibt also viele möglichkeiten für die theorie arbeit in den develogen studies diese zu nutzen so rum es gibt viele möglichkeiten diese ansätze für die künftige theorie arbeit zu nutzen ich muss jetzt wieder ein leider nein teil überspringen und bin im grunde genau am ende meines vortrags bereits 1 angelangt die zeit verstreicht immer im fluge wenn man hier oben steht ja sorry ach ja das wollte ich genau ich komme notgedrungen zum schluss okay was wollte ich denn sagen genau wenn
man sich die mühe macht das spektrum der in den disability studies bereits angewandten theorien zu erfassen lässt sich eine eigentlich nicht lesbare das ist eigentlich der sinn und zweck der übung visualisierung erstellen die bereits eine große unüberschaubare theorie anzahl von theorien zeigt aber übrigens keineswegs vollständig ist wenn man kann wenn man davon ausgeht dass es grundkonsens der disability studies ist dass betty als konstruktion zu erforschen kann man im wesentlichen fünf ich nenne das jetzt mal wissenschafts theoretische grundpositionen herausfiltern die ich kurz nennen also der konstruktivismus in seinen spielarten die kritische oder auch gesellschaftstheorie der poststrukturalismus
der kalten und wie gesagt es ist nicht vollständig grundsätzlich gilt jede wissenschaft benötigt wie sie ernsthaft zu neuen erkenntnissen beitragen und das ist mein anliegen tatsächlich im akademischen feld ernst genommen zu werden jede wissenschaft benötigt entsprechend nicht nur heuristiken nicht nur konzepte nicht nur begriffe oder modelle sondern immer auch differenzierte theorie ansätze die und das ja als in der übung mit gewinn in empirischen studien angewandt werden können umgekehrt benötigt jede empirische untersuchung einen theoretischen rahmen als ausgangspunkt will sie nicht in den eigenen daten stecken bleiben klose fakten huber rey betreiben oder die eigenen vornamen nur
bestätigen so zum schluss wäre ich an den beginn meines vortrags zurück und zu dem zitat von denner davis ich habe nämlich den ersten satz schlagen im original status ist nämlich mit diesem ansatz den ich in eigener übersetzung vorlese die meisten normalen und ich füge hinzu akademikerinnen und akademiker denken zwar dass sie wissen worum es beim thema behinderung geht aber tatsächlich wissen sie es nicht und ich finde dass es in theoretischer hinsicht sehr produktiv ist von dem eigenen nichtwissen auszugehen das ist meines erachtens ein guter ausgangspunkt um einen gewinn neuer erkenntnisse zu erreichen und das wünsche
ich mir von und für die disability studies soweit mein vortrag vielen dank [Applaus]