>>SIGRID RÖSELER: Herzlich Willkommen bei ERF MenschGott. Heute hab ich einen Gast mit einer wirklich schier unfassbaren Geschichte. Bei Frank Breido wird akuter Blutkrebs im Endstadium festgestellt.
Die Ärzte geben ihm gerade mal noch drei Wochen zu leben und tatsächlich er stirbt. 12 Minuten lang ist er klinisch tot. In dieser Zeitspanne hat er eine Nahtoderfahrung, die sein ganzes Leben komplett verändert.
Hallo hier im Studio Frank Breido. >>FRANK BREIDO: Hallo. >>SIGRID RÖSELER: Puh, das ist wirklich eine unglaubliche Geschichte.
Du warst schwer krank, todkrank sozusagen. >>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Wie fing das denn an?
Was waren denn die ersten Symptome? >>FRANK BREIDO: Eine Grippe, ganz normale Grippe, wo man sich gar nichts bei denkt. Und ich hab mir dabei auch nichts gedacht, weil Grippe haben wir so oft im Norden nicht, weil es sowieso immer kalt ist und nass.
Und dann bin ich zum Arzt gegangen und hab, eigentlich, ich bin eigentlich nur zum Arzt gegangen, weil ich wollte nächste Woche wieder auf Montage und mit einer Grippe wäre ich wieder in die Werkstatt gekommen und das wollte ich nicht. Also bin ich am Freitag zum Arzt gegangen und der gab mir auch was mit fürs Wochenende und sagte: „Er schaut noch mal ins Blut. “ So hat er das, sich ausgedrückt und sagt: „Komm am Montag, bevor du auf Montage fährst, noch vorbei, dann hab ich Blutergebnisse.
“ Und am Sonntag hatte ich bereits schon über 40 Fieber, Schüttelfrost. Es brach quasi eine Welt für mich zusammen. Ich hab so eine Grippe noch nie erlebt, also auch noch nicht diese Auswirkungen.
Und am Montag bin ich dann zum Arzt. Ich konnte mir immer noch nichts Schlimmes vorstellen und ich wurde gleich durchgeführt und er sagte: „Du hast Blutkrebs. “ >>SIGRID RÖSELER: Ja, okay, also der Arztbericht, da heißt es ganz genau: Akute Myeloische Leukämie.
Was hieß das jetzt konkret für dich? >>FRANK BREIDO: Ich konnte gar nicht mit umgehen. Ich hab meine Mutter angerufen, hab gesagt: „Ich hab Krebs.
Es ist vorbei, aus, zu Ende. “ >>SIGRID RÖSELER: Hat der Arzt dir denn von Anfang an gesagt, dass du nur noch drei Wochen zu leben hast? >>FRANK BREIDO: Der Arzt nicht.
Er hat mich in eine Uniklinik überwiesen, die prädestiniert ist gerade für Blutkrebs. Und nach 48 Stunden hatten sie dann die Untersuchungsergebnisse und sagten, dass ich diese, ich kann dieses Wort immer nicht aussprechen, diese Leukämie hatte, diese akute, nicht chronische, akute. Und sie gaben mir dreieinhalb Wochen, ja, maximal dreieinhalb Wochen und sagten: „Wir fangen jetzt mit Chemo an.
“ Es waren damals sehr starke Chemos. Ich mein, heutzutage kann man das vielleicht gar nicht mehr vergleichen. Und sie fangen an, in allen Ecken im Körper Schläuche zu setzen.
Ich kriegte in die Halsschlagader Schläuche gesetzt und dann fingen sie an, wollten sie anfangen mit Chemo. Sie schoben mich in mein Zimmer. Ich sollte mich beruhigen, also das war, konnte man gar nicht.
>>SIGRID RÖSELER: Was ging in deinem Kopf vor? Hattest du noch irgendwie Hoffnung oder dachte oder dachtest du jetzt: Ich sterbe ich jetzt? Oder was war los mit dir?
>>FRANK BREIDO: Eigentlich hat man Panik. Du bist nur geschockt. Du willst dort weg.
Du verkrampfst dich. Du weinst und du weißt eigentlich nicht, was du machen sollst. Ja, dein, dein Leben, es ist an für sich, du fällst in ein Loch der Resignation.
>>SIGRID RÖSELER: Ja. >>FRANK BREIDO: Ich konnte auch nicht beten oder irgendwie jetzt noch einen Bibelspruch aufsagen und sagen: „Gott heilt dich. “ Oder nein, es war alles weg.
>>SIGRID RÖSELER: Ja. >>FRANK BREIDO: Und diese starken Chemos, die ich damals kriegte, liefen sechs Tage in den Körper rein. Non Stopp.
Also nicht wie heute eine Stunde oder 24 Stunden Chemos und hauen alles weg. Na ja und dann hab ich, lag ich da nur noch und hörte plötzlich meiner Atmung zu. Also ich hörte richtig, wie ich einatmete und ausatmete, also als wenn es über Lautsprecher man es hörte, so Haaach.
Also richtig, richtig verstärkt. Ja und das fand ich komisch. Und dann hörte ich, wie ich ausatmete.
Ich atmete aus, atme aus. Und das kann ich kaum erklären. Das ist, ist unglaublich extrem.
Du atmest aus und dann reißt dieser Ton ab. In diesem Moment merkst du, dass du gar nicht mehr atmest. Aber du kannst keinen Knopf drücken, du kannst nichts drücken.
Das ist viel zu spät. Und dann war, wusste ich nur, dass es dunkel wurde und es wurde unglaublich extrem still. Eine extreme Stille, wo du denkst: Das Dunkle um dich rum ist, als wenn es dich zerdrückt.
Ja, ich, mir fehlen dafür die Worte. Das und da wäre ich gestorben. Ja, dann weiß ich nichts mehr.
Dann weiß ich nur, dass die Schwester in diesem Moment rein kam, das erzählten mir dann die Ärzte, um wieder Blut von mir abzunehmen und stellte fest: Keine Atmung mehr. Du bekommst sofort eine mobile Beatmungsmaschine und gehst dann mit denen, im Laufschritt, die haben alles unterkellert, auf die Intensivstation. >>SIGRID RÖSELER: Ja, okay und was passierte jetzt mit deinem Körper?
>>FRANK BREIDO: Ich hab das nicht so mitbekommen. Ich weiß nur, was die Ärzte geschrieben haben, meine Mutter aufgeschrieben. Sie kam dann an mein Bett und an für sich ging es los, dass die Dialyse signalisierte, dass das Blut .
. . also erstmal gaben sie Chemo diese sieben Tage zu Ende.
Nach den sieben oder sechs Tagen war nichts passiert. Nur der Körper war kaputt und der Krebs war mächtiger da als vorher. Und dann gaben sie eine zweite Chemo.
Sie gaben alle zweieinhalb Minuten eine Infusion. Das ist, die haben alles rein gepumpt eigentlich. Das linke Bein fing an, nicht mehr zu durchbluten.
Das, meine Mutter sagt, das war alles schwarzes Gewebe. Ja, das lag einfach so. Und die Dialyse fing an zu piepen und dann haben sie gesagt: „Das Blut, was rein geht, kommt nicht wieder raus.
“ Also haben sie wieder mich genommen, wieder Schichtaufnahmen gemacht. Die haben überall Schläuche gesetzt gehabt. Du bist mehrfach angeschnallt, weil auch die Beatmungsmaschine ein furchtbares Instrument ist, ja, weil die alle 15 bis 20 Minuten anfängt zu fiepen, weil der Mund offen ist.
Es verschleimt alles. Sie kommen. Sie klicken dich ab und du erstickst jetzt.
Der eine saugt dich schneller ab. Der andere weniger. Und dann wartest du eigentlich nur auf das Piepen der Maschinen.
Und dann untersuchten sie den Körper und sahen, dass die Organe anfingen über, auf Grund dieser vielen Medikamente, zu bluten, innerliche Blutungen. Die Lunge fing an zu bluten. Es war sowieso schon Wasser durch den fehlenden Eiweißhaushalt im Körper drin in der Lunge.
Sie pumpten also ein Wassergemisch immer wieder raus, ein Blutwassergemisch. Sie sagten: „Akutes Lungebluten. Er wird sterben.
“ Sie sagten immer meiner Mutter, ich würde sterben. Meine Mutter sagte: „Nein, er wird leben, die Werke des Herrn verkündigen. “ Sie konnte das nicht sehen.
Sie hat angefangen zu beten und sie betete bis zu 14 Stunden am Bett nur die Verheißungen Gottes, die über Heilung sprechen. Aber die Niere verbrannte. Es kam kein Urin.
Es kam schwarzes Blut und auch Organstücke. Die Niere wird versucht, über den Körper abzusto. .
. der Körper versucht die Niere abzustoßen über die Harnwege. Ich blutete ein bis über beide Augen.
Blut läuft. Dadurch hatte ich auch diesen Geschmack von Blut immer im Mund. Blut läuft aus jeder Öffnung deines Körpers, aus Nase, Ohren, Mund, Augen.
Sie sagten, der Drck des Blutes reißt, drückt . . .
Normalerweise bist du tot, wenn es bis zum Herzen kommt. Und so fingen sie an, eine Studie zu machen. Es war, das Interessante für sie war, dass das Herz immer weiter schlug, obwohl sie mehrere Diagnosen hatten, wo ich eigentlich hätte tot sein müssen.
Das funktioniert nicht. >>SIGRID RÖSELER: Also ein absolutes Horrorspektakel. >>FRANK BREIDO: Ja.
>>SIGRID RÖSELER: Muss ich sagen, also wenn du das so erzählst. Und wie kam dann der Moment, dass du gestorben bist? >>FRANK BREIDO: Na ja, es ging, dreieinhalb Wochen saß meine Mutter an meinem Bett und hat immer wieder die Bibelstellen ausgesprochen.
Der Arzt hat schon gesagt: „Hören Sie auf mit dem Quatsch, das funktioniert nicht. “ Und sie sagte, sie hielt meine Hand und die Hand wurde plötzlich kalt. Sie spürt, dass ich kalt wurde und sie sagt, diese rosane Farbe, die wir als Deutsche ja auf unserer Haut haben, dass sie regelrecht rausgesaugt wurde.
In dem Moment zeigte auch der Monitor die Nulllinie an, also dass das Herz nicht mehr schlug. Und sie kamen einfach in mein Zimmer rein oder in das Zimmer rein. Sie haben mich nicht wieder belebt.
Sie sagten: „Er ist gegangen. Seien Sie froh, dass er gegangen ist. Bessere Welt.
“ Und was sie alles so erzählen. Ich persönlich hab nur erlebt, dass die Decke immer näher kam und ich dachte: Das geht nicht. Die Decke kann nicht näher kommen.
Du bist angeschnallt. Und das war ein ganz komisches Gefühl, ja. Die Decke hat mich mehr interessiert als alles andere, also als dieses Piepen und alles.
Das war irgendwie wie ausgeblendet und ich drehte mich instinktiv um und hab einen Schreck eigentlich gekriegt, ja, nicht so Furcht, aber ich dachte: Okay, du bist tot, weil ich drehte mich um und sah mich selber auf dem Bett liegen. Ich sah meine Mutter daneben sitzen. Ich sah, ich wusste damals nicht, ob es ein Arzt oder ein Pfleger war, der da an den Maschinen umher schaltete und dann hab ich so, ich hab einfach geguckt und gesehen und bin einfach rückwärts durch die Decke gegangen.
Ja. >>SIGRID RÖSELER: Und was passierte dann? Wir wissen von dir, 12 Minuten warst du klinisch tot.
>>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Was hast du jetzt in dieser Zeitspanne erlebt? Du bist durch die Decke gegangen.
>>FRANK BREIDO: Durch die Decke und war. . .
>>SIGRID RÖSELER: Und dann? >>FRANK BREIDO: Stand plötzlich vor einem, war in einer vollkommen anderen Dimension. Ja und stand vor einem riesigen kristallklaren Wasser.
Ja es, wie soll ich sagen, es sah aus, wie Kristall. Es bewegte sich nicht, so wie wir die Meere kennen, ja, wo sich Wellen am Strand ausrollen. Es ist einfach, es ist wie Kristall.
Es schiebt sich übereinander. Es bewegt sich. Es ist anmutig und man hat das Gefühl, als wenn es ein Organismus ist.
Ja, als wenn es lebt. Und was das Interessante war, was mir gefiel war, wenn das so hoch, die Gicht so auffuhr, wenn ich einatmete, hatte ich das Gefühl, als wenn unglaubliche Kraft da war, als wenn jede Zelle deines Körpers berstet vor Energie. Ich hab also keine Sekunde an diese Erde mehr gedacht, überhaupt nicht.
Es war wie, als wenn du ja aufstehst und woanders bist und ja, es ist ein bisschen komisch, aber ich hab nicht daran gedacht. >>SIGRID RÖSELER: Ja und was hast du dann erlebt? >>FRANK BREIDO: Ich stand vor diesem Meer.
Ich fand das so toll, dass so diese Kraft, diese so, als, na ja als Mann, ja, wenn du das so spürst und ich sah neben diesem großen Wasser eine Anhöhe und eine, ich sag immer goldfarbene Stadt drauf. Und ich hab mich einfach umgedreht und bin auf diese Stadt zugelaufen. Ich hab das Gras an meinen Füßen gespürt.
Was auch interessant ist, ist das Licht. Das Licht, wie wir das kennen, kennen wir das von einem Strahler, von einem Scheinwerfer, von der Sonne, von einem Beginn, von einem Objekt, was Licht ausstrahlt. Aber da ist, scheint das Licht überall zu sein.
Das Licht scheint dich zu umgeben, sich zu bewegen. Und du hast wirklich das Gefühl, wenn du läufst, als wenn dein Körper aus Gitter besteht, als wenn das Licht ja so durchflutet, ja. Und wieder hast du das Gefühl, als wenn alles berstet in dir, als wenn du so Bäume ausreißen kannst.
Es ist ein tolles Gefühl. Das gefiel mir. Du läufst gerne.
Und ich bin auf diese Stadt zugelaufen. Ich hab das Tor gesehen, was wie eine riesige Perle aussieht, schillernd in diesem Licht, ja. Das sah wahnsinnig aus.
Ich sah, wie dieses Tor aufging und ich sah eine Person, die durchs Tor oder im Tor auf mich zukam. Ja, ich weiß und ich wusste sofort, es ist Jesus. Ich hab mich immer gefragt, wie muss Jesus aussehen, das ich Frank Breido mich wegbewege und hinter ihm her gehe.
Ich mein, die Damen finden ja die ganzen Jesuse schön in den Filmen, ja, aber. >>SIGRID RÖSELER: Wie sah er aus? >>FRANK BREIDO: Ich kann es mit meinen Worten nicht beschreiben.
Er war ein Stück größer als ich. Er hatte längere Haare, ja. Er hat keine blauen Augen.
Er hatte kurzärmelig an und er war muskulös. Mir schoss nur ein Gedanke durch den Kopf. Das war so, als wenn, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, Erleuchtung hört sich ja blöd an, aber als wenn so eine Bibelstelle plötzlich so blitzt und sagt: Jetzt hast du es begriffen, warum überhaupt diese Jünger, diese Teenager hinter ihm hergelaufen sind.
Da dachte ich: Klar, meine ganzen Pfadfinder wären hinter mir her gelaufen, weil er drückt etwas aus. Er ist . .
. Ich bin auf ihn zu und was mich fasziniert hat, sind seine Augen. Seine Augen strahlen eine unglaubliche Liebe aus, eine unglaubliche Annahme, eine unglaubliche.
. . einen Respekt, eine unglaubliche Wertschätzung.
Ich hab viele Jahre drüber nachgedacht. Eigentlich sind es die Dinge, die du in der Welt versuchst zu erhaschen: Wertschätzung, Anerkennung, so ein bisschen. Das bekommst du.
>>SIGRID RÖSELER: Das lag alles in seinen Augen. >>FRANK BREIDO: Das lag in seinen Augen, ja. Diese Annahme, diese Akzeptanz, dass man sich nicht so händeringend, wie auf dieser Welt so seinen Platz erkämpfen muss, ja, oder seinen Status oder wie auch immer.
Was ja in jedem eigentlich irgendwo steckt so ein bisschen. Aber das, das ist einfach da. Und ich wartete einfach, dass er was sagt.
Ja, was machen wir jetzt? >>SIGRID RÖSELER: Ja. >>FRANK BREIDO: Ja, ich weiß nicht.
Ich glaub, ich hab auch gesagt: „Was machen wir jetzt? Hier bin ich. “ Ja, manche fragen, ob ich in die Stadt geguckt hab.
Das hat mich überhaupt nicht interessiert. Ja, wir hätten da noch eine ganze Ewigkeit stehen können, ja, einfach erstmal gucken. Ja, so sieht er also aus.
Ja, okay. >>SIGRID RÖSELER: Jetzt sitzt du aber hier unten auf der Erde. >>FRANK BREIDO: Ach ja.
>>SIGRID RÖSELER: Quicklebendig. >>FRANK BREIDO: Ja, das ist es ja. >>SIGRID RÖSELER: Was passierte, dass du wieder hier unten gelandet bist?
>>FRANK BREIDO: Ich hab gesagt: „Hey, was machen wir? Hier bin ich. “ Und er lächelt mich an und schüttelt leicht den Kopf und ich hätte gesagt, es fällt ihm schwer, es zu sagen.
Er sagt: „Du musst zurück. “ Und mich hat jemand eigentlich hochgehoben, ich hab früher gesagt an den Schultern, eigentlich an den Ellbogen, so als wenn da hinter mir jemand steht und mich hochhebt und mich umdreht. Und als ich umgedreht worden bin, war ich sofort in meinem Körper drin.
Das, was die Ärzte mir erzählt haben, sie haben also zwischen zehn und zwölf Minuten, ungefähr diese Zeit, war ich nicht da. Sie haben mich nicht wieder belebt. Sie haben meiner Mutter gesagt, er ist gestorben, sie soll Abschied nehmen.
Ja und meine Mutter, ja sie ist so ein bisschen anders, wie vielleicht die normalen Mütter, aber sie hat ja auch so einen komischen Sohn. Jedenfalls, ist sie aufgestanden, hat ihre Bibel zugemacht und hat dem Arzt gesagt: „Das steht nicht in meiner Bibel drin. Und außerdem bete ich nicht dreieinhalb Wochen und dann geht er einfach.
“ Halt Mama, ja. „Im Namen Jesus, du kommst zurück. “ >>SIGRID RÖSELER: Es war also eine sehr hartnäckige Frau.
>>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Aber wie ging es denn dir jetzt, als du wieder zurück in deinem Körper warst? >>FRANK BREIDO: Ich wollte nicht leben.
Ich wollte überhaupt nicht leben. Deswegen, die Ärzte haben dann gesagt: „Ich bin zurück. Die Maschinen schlagen wieder an.
“ Die haben sie nicht ausgemacht. „Er ist wieder da. “ Und sie haben meiner Mutter gesagt, das ist ein Aufbäumen des Körpers, sie kennen das bei manchen Patienten, dass die öfters sterben.
Das ist immer ein Hin und Her. Ja, dann sind sie tot, dann kommen sie wieder, vielleicht hustend oder röchelnd noch mal. Manche sterben nicht ruhig.
Und sie sagten, das ist ein Aufbäumen, er wird irgendwann zusammensacken. Wir lassen das einfach so laufen. Ja, aber sie haben mich unter künstlichen Schlaf gestellt, weil ich anfing, als ich zurückkam, diese Bänder wo ich an.
. . , fing ich an abzureißen, was eigentlich nicht gehen sollte.
Ich hab versucht, die Kabel zu ziehen. Ich wollte raus aus der Bude. Ich wollte auch raus aus meinem Körper.
Du kannst dir gar nicht vorstellen, ich mein, ich hab einen großen Körper, ja. Aber du kannst dir nicht vorstellen, der Unterschied zwischen . .
. . aus deinem Körper raus, dieses zu erleben, ist wunderschön.
Das ist einfach angenehm. Ja, so, kann ich nicht vergleichen. Aber wenn du zurückkommst, dann hast du plötzlich den Eindruck, als wenn alle deine Sinne wie in so einer kleinen Box sind, alles abgeschnitten ist, als wenn dein Körper zu klein ist, als wenn dir was fehlt, als wenn dir.
. . .
Nein, ich wollte lange Zeit nicht leben. Manche sind ja glücklich auf dieser Erde aber. .
. >>SIGRID RÖSELER: Du hattest so was himmlisches erlebt. >>FRANK BREIDO: Ja.
>>SIGRID RÖSELER: Du wolltest nicht auf die Erde zurück. Bist aber geblieben. >>FRANK BREIDO: Ja.
>>SIGRID RÖSELER: Und was, ich mein, du warst ja vorher todkrank, du hast als, aus allen Körperöffnungen geblutet. >>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Was wurde jetzt mit deinem Körper?
>>FRANK BREIDO: Sie haben mich unter künstlichen Schlaf gestellt und haben gewartet, dass ich sterbe. Das war eigentlich ihre. .
. ja. Und meine Mutter sagte, als ich zurückkam: „Jetzt ist er, ist er zurückgekommen.
Jetzt ist er auch gesund. “ Das war wieder für den Arzt zu hoch. „Ich geh in mein Hotel.
Rufen sie mich, wenn er aufwacht. “ Und dann haben sie mich so liegen gelassen und gewartet wirklich, dass ich sterbe. Und sie wissen nur von dem, von den Ärzten oder Schwestern, weiß ich, nach ungefähr 36 Stunden kam die Schwester rein, weil in den frühen Morgenstunden Visite war, kommt sie rein, um zu gucken, wie es mir geht.
Weil sie haben alles auf Monitoren auch bei sich im Arztzimmer. Sie brauchen nicht immer bei dir sein, wenn sie, wenn so was ist. Und sie guckt mich an.
Du hast ja nur so ein kleines Handtuch vielleicht noch über dir. Ansonsten liegst du dort eigentlich splitternackt. Und sie drehte sich um und drückte den Not-Knopf, Not-Alarm, also zweimal gedrückt und der Arzt meldet sich: „Was ist los?
“ Sie sagte: „Kommen Sie runter, es ist etwas passiert. “ Er sagte: „Ist er tot? “ „Nein.
“ „Ja, was denn? “ Sie sagt: „Ich bin kein Arzt. “ Hat er sich erst aufgeregt.
Dann ist er runtergekommen in den frühen Morgenstunden und man sah keine, sie haben Fotos für Studienzwecke gemacht, man sah keine Blutblasen mehr auf der Haut. Es war ja auch so, ich hatte ja auch Kanülen gestochen. Wenn die sich entzündeten, ziehen sie die und dann werden sie verbunden fest.
Und wenn sich das nicht zusammenzieht, blutet man sonst daraus. Diese Kanülenlöcher waren alle weg. Alte Narben waren weg.
Und dieser Arzt sagte: „Was passiert hier? Sofort durch die Röhre. Ich will wissen, was hier los ist.
“ Er schob mich durch die Röhre und während er mich durch die Röhre schob, da war ein Pfleger an meiner Seite, weil ich so viele Schläuche hatte, auf diesem Schlitten, dass nichts unter Spannung steht. Und dieser Pfleger sagt: „Herr Professor, er gibt Urin ab. “ Der Professor sagt: „Sehen sie die Röntgenaufnahme, er hat keine Niere.
Er kann kein. . .
“ „Ja“, sagt der Pfleger, „ich will da ja nichts zu sagen, aber. . .
“ Sie haben also Schichtaufnahmen gemacht. Sie haben einen komplett neuen Nierenkörper im Körper gefunden. Eine Leber, die funktionsfähig war.
Kein Blut zwischen den Organen mehr. Sie haben eine kleine Vernarbung auf einem Auge gefunden. Einen dunklen Fleck in der Lunge, was zeigte, dass Lungenbluten da gewesen ist.
Und interessant war, anhand der Leberwerte, hab ich keine Chemo bekommen, aber die Chemo lief noch rein. >>SIGRID RÖSELER: Okay. >>FRANK BREIDO: Sie haben und dann haben sie zusätzlich gefunden, ich weiß nicht, wie sie das machen, sie haben gefunden, dass mein Körper anfängt, Blut herzustellen ohne Knochenmark, und zwar 100 rote Blutkörperchen hätte ich hergestellt.
Weitere, ungefähr so diese Zeit, 36 Stunden ungefähr, hat mein Körper ein komplettes Blutbild ohne Knochenmark hergestellt. Sie haben mich also nach diesen 72, 75, 80 Stunden haben sie mich aufgeweckt oder aufwachen lassen, dieses künstliche Koma beendet und dann, dann lag ich da und dachte: Ich bin noch immer hier. >>SIGRID RÖSELER: Ja, ja, aber was du gerade erzählst, innerhalb dieser wenigen Stunden, du hast eine neue Niere, deine Leberwerte sprechen nicht die Sprache der Chemotherapie.
Die Blasen waren weg. Du hast ein absolutes Wunder erlebt. >>FRANK BREIDO: Ja.
>>SIGRID RÖSELER: Wie haben die Ärzte darauf reagiert? >>FRANK BREIDO: Eigentlich, wie soll ich sagen, es ist für sie schwierig, etwas zu akzeptieren, was sie nicht erklären können. Vor allen Dingen, wenn sie eine deutschlandweite Studie gemacht haben.
Denn diese Studie brach, ein befreundeter Professor aus München sagte, die brach plötzlich ab und als wir informierten, haben die gesagt: „Ja, der ist aufgestanden und nach Hause gegangen. " Sagte, das hat alles so viel Wellen geschlagen, ja, und das wollte ich ja gar nicht. Ich wäre ja gern gestorben.
>>SIGRID RÖSELER: Ja, du musstest dich noch damit arrangieren, dass du jetzt erstmal auf der Ede weiterleben musst sozusagen. >>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Dennoch hat ja diese krasse Erfahrung etwas in dir total verändert.
>>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Was ist das? >>FRANK BREIDO: Na, ich freu mich auf den Himmel.
Ja, meine Lebenseinstellung ist anders geworden und die Beziehung zu Jesus ist anders. Ich hab viele Dinge in der Bibel begriffen, was sie sagen. >>SIGRID RÖSELER: Zum Beispiel?
>>FRANK BREIDO: Ja, dass er mich kompromisslos liebt. Ja, dass er niemals böse auf mich ist, dass er ein komplettes, vollendetes Erlösungswerk geschaffen hat, dass ich gar nichts mehr machen brauch. Ja, nicht irgendeine Leistung erbringen, damit er gut ist, oder.
. . .
Er ist auch nicht enttäuscht, da er sowieso alles weiß. Ja, ist er nicht enttäuscht und er sagt: „Ich hab deine Sünden getragen bis zu deinem letzten Atemzug alle Sünden. “ Also kann ich ziemlich entspannt sein.
Ja und das ist einfach, es ist ein Lebensstil geworden irgendwie. Es ist, manche fragen mich: „Wie betest du? “ Ja, ich weiß gar nicht mal, ob das beten ist oder ob das ein Reden ist.
Ich glaub, ich hab begriffen, dass er eine ganz persönliche Beziehung zu den Menschen, zu dem einzelnen Menschen haben möchte. Nicht über eine Institution, sondern wirklich zwischen mir und ihm, ja oder ihm und der anderen Person. Und er in meine Probleme, in meine Welt hinein kommt, ja und uns versteht, es begreift und uns liebt und uns Kraft geben möchte und uns Erfrischung geben möchte.
Und er sagt: „Komm her zu mir, der mühselig beladen ist. Ich will dich erfrischen. Es soll, ich möchte dir einfach Kraft geben.
Ja, ich möchte. . .
“ Wir haben, es gibt verschiedene Lebenssituationen, aber er möchte uns da durchführen. >>SIGRID RÖSELER: Du hast ihm ja richtig gegenüber gestanden. Du hast gesagt, nach dem Aufwachen, du wolltest überhaupt nicht hier unten auf der Erde sein.
Du wolltest wieder hoch in, in den Himmel. Was ist es, wo du sagst, dafür lohnt es sich aber auch hier auf der Erde? >>FRANK BREIDO: Na ja, ich hab geheiratet.
Ich hab jetzt eine große Familie. Dafür lohnt es sich immer. Ja und, aber vorher hat es sich auch gelohnt zu leben.
Ich wollte die Geschichte ja nie erzählen. Aber die Menschen wollten sie hören. Und ich fing dann an, sie zu erzählen und erlebte, dass es Menschen gut tut, Hilfe gibt, dass auch Kranke gesund wurden und dass man einfach manche Menschen ja eine neue Perspektive geben konnte, ja nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen.
Und wenn man das dann erlebt, das, ja das ist sehr befriedigend. Das ist, ja, das ist eine schöne Aufgabe. >>SIGRID RÖSELER: Ja, du betest ja auch für Kranke.
>>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Ja, erlebst du da immer Heilung? Wahrscheinlich nicht, ne?
Oder doch? Oder wie ist es bei dir? >>FRANK BREIDO: Oft.
>>FRANK BREIDO: Na gut, aber die Frage, zielt ja darauf, ob ich auch jemanden habe, der nicht gesund wird. Ja, es gibt dann auch der ein oder andere, der nicht gesund wird oder stirbt. Das ist dann immer schwer.
Aber ich glaube, dass wir als Christen das tun sollen, was Jesus gesagt hat. Wir sollen auf Kranke die Hände legen und für sie beten. Ja, wir sollen die Kranken segnen und das tu ich, solange die Menschen auf dieser Erde sind.
Und ich mein, am Anfang sind Menschen gestorben und ich dachte: Wenn ich alle in den Himmel rein bete, das bringt ja auch nichts. Ob ich vielleicht gar nicht mehr für die Menschen bete? Aber ich glaub, das ist nicht meine Sache.
Gott steht zu seinem Wort und wenn jemand Gebet möchte, dass er die Krankheit verarbeiten kann, es aber nicht glauben kann, dass Jesus heilt, wird auch Gott ihm da begegnen. Ja und wenn jemand da ist und sagt: „Ich brauch jemanden, der für mich betet. Ich glaube, dass Gott heilt.
“ Mach ich mit ihm eins. Ja, aber wenn ich für die Menschen bete, glaub ich immer, dass sie gesund werden. Ja, sonst bräuchte ich ja nicht beten, nicht.
>>SIGRID RÖSELER: Ja. >>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Du machst das überhaupt, weil du glaubst, dass Jesus das tun kann, auch wenn es nicht so kommt, wie du dir das gewünscht hättest.
>>FRANK BREIDO: Ja, manchmal würde ich mir mehr wünschen. >>SIGRID RÖSELER: Das Gebet hat eine große Rolle gespielt. Du hast von deiner Mutter erzählt, die hartnäckig dran geblieben ist.
>>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Es gibt bestimmt viele Mütter, die für ihre Kinder gebetet haben. >>FRANK BREIDO: Ja.
>>SIGRID RÖSELER: Was sagst du diesen Frauen, die vielleicht ein gebrochenes Herz haben, wo es nicht "geklappt" hat, würde ich mal sagen? >>FRANK BREIDO: Das ist schwer, da die richtigen Worte zu finden. Aber ich würde ihnen immer sagen, dass sie ihr gebrochenes Herz, was schwer ist, wenn die Eltern die Kinder überleben, das sollen keine Eltern eigentlich erleben, aber wenn das passiert, trotzdem Jesus zu vertrauen und nicht ihn zu verdammen und auch einfach, ja, sich trösten lassen.
>>SIGRID RÖSELER: Ja, du betest selber für Kranke. >>FRANK BREIDO: Ja. >>SIGRID RÖSELER: Hast ja auch einen guten Grund, sag ich mal, weil du es selber erlebt hast, ja, aber was würdest du sagen, macht’s die Menge des Gebetes?
Muss ich nur viel genug beten, dass was passiert? Oder wie ist das? >>FRANK BREIDO: Dann wird es ja wieder Leistung.
>>SIGRID RÖSELER: Ja. >>FRANK BREIDO: Wenn ich viel bete, dann guckt Gott: Ah, ja, du hast den, den Pott voll gemacht quasi, jetzt kriegst du eine Segnung. Nein, das stimmt nicht.
Er will uns segnen, wenn wir zu ihm kommen und er möchte an für sich die Lasten, die wir im Leben haben, möchte er tragen, weil Jesus ist gekommen, um die Lasten zu tragen. Wir sollten es mal ausprobieren mit ihm. Ja und es ist wirklich entspannend.
Ich mein, ich brauch nicht mehr alles tragen. Nein, auch wenn ich ein Mann bin. >>SIGRID RÖSELER: Was ist es so, vielleicht zum Abschluss, was ist so dein Hauptgebet?
Was ist dein Herzensgebet? Würdest du uns das hier sagen in der Sendung? >>FRANK BREIDO: Ja, mein Herzensgebet ist, dass die Menschen erkennen, dass Jesus sie kompromisslos liebt, ohne dass der Mensch gotttauglich werden muss.
Ja, besondere Dinge er es tut oder lassen muss, besondere Sünden erst lassen muss, damit Gott ihn überhaupt hört. Das ist vollkommen Quatsch. Gott liebte uns bevor wir überhaupt existierten.
Denn er liebte, ging ja ans Kreuz vor 2000 Jahren und wir leben jetzt nach 2000 Jahren. Die Bibel sagt, wenn ich die Liebe des Vaters entdecke, wenn er mir seine Liebe zeigt, werde ich alles andere lassen und ich glaub, das muss gepredigt werden. Seine Gnade ist über allem.
Kompromisslos immer wieder, selbst wenn wir im tiefsten Drck rein fallen, brauchst du nicht drei Tage warten und erstmal robben und tun und machen, damit Gott. . .
Nein, dann schrei gleich zu Gott und Gott sagt: „Hey, bist gerade in ein Loch gefallen? Ich hol dich raus. “ Und wahrscheinlich ist seine Hand viel schneller da, als bevor du schreist.
Das glaube ich und erlebe es. >>SIGRID RÖSELER: Danke Frank. >>FRANK BREIDO: Gerne.
>>SIGRID RÖSELER: Echt wahr. Das ist eine heavy Geschichte, da werde ich noch eine ganze Weile drüber nachdenken müssen, was du da erlebt hast. Ich danke dir ganz herzlich.
>>FRANK BREIDO: Ja, danke für die Einladung. >>SIGRID RÖSELER: Vielleicht bist du auch in einer Not-Situation, in der du göttliche Hilfe brauchst. Dann bete zu Jesus!
Bitte ihn in dein Leben einzugreifen und schau was passiert. Wenn du mit ihm ein neues Leben anfangen willst, aber nicht weißt wie, dann maile uns oder kommentiere unter diesem Video – wir versuchen gern dir weiterzuhelfen. Vergiß nicht den Kanal zu abonnieren und vor allem vergiß nicht: Gott liebt dich!
Sei gesegnet!