Freunde der Sonne, schönen guten Tag. Wir haben heute einen unangenehmen regnerischen Tag im April. Der April, der April, der macht, was er will.
Das ist so ein äh eine kleine deutsche Redewendung. Der April, der April, der macht was er will, ne? Das Wetter ist immer ein bisschen komisch im April.
Eigentlich sollte es schon warm und frühlingshaft und fast schon sommerlich werden, aber es ist kalt und es regnet. Na ja, egal. Wir wollen die Gelegenheit trotzdem nutzen, um uns mal wieder vier schöne deutsche Werben anzuschauen.
Und unsere Werben heißen heute anfangen, aufhören, angeben und jetzt habe ich das vierte Verbessen. Muss ich noch mal kurz überlegen, was ich mir hier eigentlich äh eben ausgedacht habe. äh aufhören, anfangen, angeben und aufgeben.
Anfang. Dieses Verb ist in der deutschen Sprache sehr, sehr, sehr wichtig und ich nehme eigentlich an, dass ihr dieses Wort entweder alle schon kennt oder zumindest alle schon einmal gehört habt. anfangen bedeutet, dass etwas beginnt oder dass etwas startet oder dass ich mit etwas beginne oder mit etwas starte.
Ja, hier ist das Wetter gerade nicht so gut. Ja, aber wir haben keinen Regen bis jetzt. Der Himmel ist ziemlich bewölkt, aber Regen haben wir im Moment noch nicht.
Aber ich merke, dass vom Himmel schon so blup blup blup blup kleine Tröpfchen fallen und ich glaube, es fängt gleich an zu regnen. Gleich fängt es bestimmt an zu regnen. Es fängt an zu regnen.
Das heißt, der Regen beginnt. Ja, der Regen startet. Der Anfang vom Regen kommt gleich.
Ja, es fängt gleich an zu regnen. Aufhören. Ja, und aufhören, das ist im Prinzip das Gegenteil von Anfangen.
Wenn etwas beginnt, dann fängt etwas an. Und wenn etwas endet oder wenn etwas zu Ende geht, dann hört etwas auf. Ja, wir benutzen kurz unsere Fantasie.
Ja, wir sind jetzt hier im Wald und in unserer Fantasie hat es angefangen zu regnen. Ja, der Regen kommt hier runter und ich muss mir vielleicht meine Kapuze auf den Kopf ziehen, ja, damit mein Kopf nicht so nass wird, weil es sehr stark angefangen hat zu regnen. Ja, das heißt jetzt im Moment regnet es in unserer Fantasie und dann gehe ich durch den Regen und meine Jacke wird nass und ja, zum Glück habe ich meine Kapuze auf dem Kopf, so dass meine Haare zumindest noch trocken bleiben und dann ja gehe ich durch den Regen ungefähr 5 Minuten und dann schaue ich nach oben in den Himmel und oh, der Regen wird langsam schwächer.
Ja, der Regen wird langsam weniger. Es hört langsam auf zu regnen. Es hört auf zu regnen.
Das heißt, der Regen geht zu Ende. Ja, der Regen endet. Gleich regnet es nicht mehr.
Es hört auf zu regnen und der Regen wird schwächer und die Tropfen äh die Regentropfen werden kleiner und dann nach ein oder 2 Minuten ist der Regen vorbei. Nach ein oder 2 Minuten ist der Regen zu Ende. Und dann sagen wir auf Deutsch: Es hat aufgehört zu regnen.
Oder der Regen hat aufgehört. Ja, und wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, funktionieren diese beiden Verben anfangen und aufhören sehr oft in Verbindung mit anderen Verben, das heißt mit anderen infinitiven. Und in diesen Fällen benutzen wir immer Infinitivsätze mit zu bei diesen beiden Verben.
Ja, das ist ganz wichtig, dass ihr das wisst und dass ihr das auch so anwendet. Ja, wenn wir anfangen oder aufhören in Verbindung mit einem anderen Verbutzen, dann benutzen wir das in Form eines Infinitivsatzes mit zu. Ich möchte euch natürlich auch noch ein kurzes kleines Beispiel geben.
Wir nehmen einfach das Beispiel von gerade eben. Oh. Es fängt an zu regnen.
Ja, der Regen fängt an, es fängt an zu regnen. Hier haben wir anfangen in Verbindung mit regnen. Das heißt zwei Verben.
Und bei dem Verb anfangen verbinden wir ein anderes Verb zu. Und dann nehmen wir noch einen Beispielsatz für das Verb aufhören. Oh, schön.
Jetzt hat es aufgehört zu regnen. Ja, es hört auf zu regnen. Das ist die gleiche Konstruktion.
Es hört auf zu regnen. Aufhören und regnen wird hiermit zu wieder verbunden. Ja, das ist ganz wichtig, dass wir das wissen.
Das sind so zwei klassische Verben, die immer mit zu infinitiv setzen gebildet werden. geben. Für dieses Verb haben wir eigentlich zwei verschiedene Bedeutungen.
Wir benutzen dieses Verb hauptsächlich in zwei verschiedenen Kontexten. Und die erste Bedeutung ist, dass man ja Informationen weitergibt. Ja, man kann z.
B. seine Adresse angeben oder seinen Namen angeben oder sein Geburtsdatum angeben. Das hat dann die Bedeutung, ich übermittle meine persönlichen Informationen.
Ja, wo könnte das passieren? Z. B.
seid ihr im Internet auf einer Homepage und ihr wollt euch auf dieser Homepage registrieren. Und um euch auf dieser Homepage registrieren zu können, müsst ihr eure Daten angeben. Ihr müsst euren Namen in so ein Feld reinschreiben.
Ihr müsst eure Adresse in ein Feld schreiben und ihr müsst vielleicht noch euer Geburtsdatum in irgendein Feld reinschreiben. Und das bedeutet, ihr müsst eure Daten angeben, ihr müsst eure Daten übermitteln, ihr müsst eure persönlichen Daten transferieren. Ja, das ist so ein bisschen ein technischer, formeller Begriff.
Ja, ich gebe meine Daten an, das heißt, ich teile meine Daten mit. In der Umgangssprache hat dieses Verbedeutung, die eigentlich auch sehr wichtig ist. Und dafür gehen wir in ein kleines Beispiel.
Ich habe einen Freund und dieser Freund kauft sich gerne teure Klamotten und er hat sich eine teure Uhr gekauft vor ein paar Tagen. Okay. Und immer wenn sich dieser Freund neue Klamotten kauft, dann zeigt er diese Klamotten.
Ja. Oh, guck mal hier. Diese Jacke, die hat 500 € gekostet.
Oh, aber die ist schön warm, aber ein bisschen teuer, aber schöne Jacke, oder? Guck mal hier. Oh, guck mal meine Jacke, wie toll wie toll meine Jacke ist.
Und dann hat er sich diese Uhr gekauft und dann hat er immer allen Leuten diese Uhr gezeigt. Guck mal hier, meine Uhr, die ist hier oben aus Gold. Und ähm die Zeiger, die sind aus Edelsteinen und ja, ich habe diese Uhr für sehr viel Geld gekauft.
Die ist cool, oder? Was denkst du? Guck mal hier.
Ja, und er trägt die Uhr immer am Handgelenk äh sehr offen. Ja, er will immer, dass alle Leute diese Uhr sehen äh und sehen können, wie toll und teuer seine Uhr ist. Immer so, ja, hier, guck mal, was ich hier tolles habe.
Ja, und auf Deutsch sagen wir dazu, er gibt an. Ja, er ist ein Angeber, sagen wir auch. Er will immer seine tollen Sachen zeigen und er will, dass die Leute denken, boah, das ist aber ein cooler Typ.
Ja, er zeigt immer, wie toll er ist und was für tolle Sachen er hat, um Anerkennung von den anderen Menschen zu bekommen. Und diese Bedeutung hat das Verb angeben im Deutschen auch. Ja, angeben, zeigen, wie toll man ist, um Anerkennung zu bekommen, zeigen, was für teure Klamotten man hat oder zeigen, was für eine teure Uhr man hat.
Ja, hier guck mal, wie toll ich bin. Ja, das ist auf Deutsch ein Angeber und ein Angeber ist eine Person, die angibt. Und dann haben wir noch das letzte Verb für heute aufgeben.
Und hier möchte ich euch auch wieder zwei verschiedene Bedeutungen dieses Verbs erklären. Die erste Bedeutung ist, dass ich etwas gebe oder übergebe. Ja, wir gehen in ein kleines Beispiel oder wir nehmen ein kleines Beispiel.
Ich kann z. B. äh ein Paket aufgeben oder ich kann eine Hausaufgabe aufgeben.
Wo kann ich ein Paket aufgeben? Auf der Post. Ja, ich gehe zur Post und ich habe ein Paket und dann gehe ich zum Postschalter und sage: "Ah, ich habe hier ein Paket und das möchte ich gerne aufgeben.
" Ja. Wir können auch sagen, ich möchte das Paket gerne verschicken. Das würden wir vielleicht eher sagen, aber aufgeben passt in diesem Kontext auch.
Das ist auch wieder ein bisschen technischer, ein bisschen formeller und das bedeutet, ich übergebe dieses Paket an die Post, damit die Post dieses Paket zustellt. Ja, und wo kann ich Hausaufgaben aufgeben? Z.
B. Spiel im Deutschkurs. Am Ende äh meines Deutschkurses stehe ich als Lehrer vor dem Kurs und gebe die Hausaufgaben auf.
Ich sage den Schülern, heute macht ihr als Hausaufgabe bitte die Aufgabe 5 und 6 auf der Seite 37 und auf der Seite äh 41 macht ihr bitte noch die Aufgaben 1 bis 3 und dann will ich noch, dass ihr auf der auf der Seite 148 den Text lest und unten die fünf Fragen beantwortet. Ja, ich gebe immer gerne viele Hausaufgaben und in einem technischen oder in einem formelleren Kontext gebe ich diese Hausaufgaben auf. Ja, auf Deutsch.
Ich gebe viele Hausaufgaben auf. Ich gebe Hausaufgaben auf. Das heißt, ich übermittle diese oder ich übergebe diese Hausaufgaben an die Schüler, damit die Schüler diese Hausaufgaben machen, ne?
Ein anderes Beispiel vielleicht noch ähm wenn ihr mit dem Flugzeug fliegt, ja, dann gibt es ja zwei verschiedene Arten von Gepäck. Es gibt einmal das Handgepäck, dass ihr in der Hand habt und dass ihr mit ins Flugzeug nehmt und dann oben im Flugzeug in so ein Fach verstaut und dann, wenn das Flugzeug wieder gelandet ist, wieder rausnehmt und immer bei euch habt. Ja, das Handgepäck, das habt ihr immer dabei, auch im Flugzeug.
Aber die zweite Art von Gepäck beim Fliegen ist das Aufgabegepäck. Und dieses Aufgabegepäck, das habt ihr nicht immer dabei, sondern das gebt ihr beim Checkin Schalter ab. Ja, ihr geht, ihr habt einen großen Koffer vielleicht und diesen großen Koffer bringt ihr zum Checkin Schalter und sagt: "Bitttechön, hier ist mein Koffer.
Ähm, bringt bitte den Koffer für mich nach Istanbul z. B. , ja?
" Und dann nimmt die Airline diesen Koffer und packt den unten ins Flugzeug rein. Ja. Und in Istanbul wird dieser Koffer wieder ausgepackt und kommt dann auf dieses lange Band am Flughafen und ihr steht dann an diesem Gepäckband und wartet auf euer Aufgabegepäck.
Dieses Gepäck wird im technischen Sinne aufgegeben. Ihr geht zum Checkinschalter und gebt euren Koffer auf. Ihr übergebt den Koffer an die Airline, damit die Airline den Koffer für euch nach z.
B. Istanbul transportiert. Und dann haben wir noch die zweite Bedeutung von aufgeben.
Und ja, diese Bedeutung ist auch sehr wichtig. Hier gehen wir wieder in ein kleines Beispiel, das vielen von euch bekannt vorkommen dürfte. Und zwar stellen wir uns vor, dass wir Deutsch lernen.
Ja, und Deutsch lernen, das ist eine schwierige Aufgabe. Deutsch ist kompliziert, ne? Die deutsche Grammatik ist sehr kompliziert.
Es gibt sehr viele Wörter und es gibt in Deutschland auch viele Dialekte. Und Deutsch zu lernen, das ist keine einfache Aufgabe. Und vielleicht seid ihr irgendwann an einem Punkt, wo ihr denkt, oh, dieses Deutsch lernen, ich schaffe das nicht.
Ich kann nicht mehr. diese Aufgabe. Ah, ich will nicht mehr, ich mache nicht mehr weiter, ich gebe auf.
Ja, ich will eigentlich Deutsch lernen, aber es ist so schwer, dass ich sage: "Nein, ich bin raus. Deutsch, du hast gewonnen. Ich habe keine Chance gegen dich.
Ich gebe auf, ich höre auf, ich bin raus, ich bin fertig. " Ja, und dann sage ich zu euch: "Hey, Moment mal, Deutsch ist zwar eine schwere Sprache und es dauert vielleicht lange, diese Sprache zu lernen, aber nicht aufgeben, immer weitermachen, jeden Tag ein kleines bisschen besser werden, nicht aufgeben, sage ich dann zu euch. Ja, immer weitermachen, auch wenn es schwer ist, nicht die weiße Fahne hissen.
Ja, wir wollen nicht aufgeben beim Deutsch lernen. Wir wollen immer weitermachen und wir wollen gewinnen. Ja, wir wollen nicht, dass Deutsch gegen uns gewinnt, sondern wir wollen gemeinsam mit der deutschen Sprache gewinnen und erfolgreich sein.
Aufgeben bedeutet, ich habe keine Chance. Ich mache nicht mehr weiter. Ja, das benutzen wir z.
B. auch im Sport. Wir stellen uns vor, wir spielen eine Partie Tennis und ja, unser Gegner ist viel viel besser als wir.
Und nach ein oder zwei Sätzen sagen wir, ich gebe auf, wir brauchen das Tennisspiel nicht zu Ende spielen. Ich habe eh keine Chance. Ich gebe auf, du hast gewonnen.
Ja, aufgeben. Ich hoffe, das ist ein bisschen klar geworden. So, liebe Freunde der Sonne, das waren unsere vier Werben für heute.
Ich hoffe, dass ihr wieder mal etwas gelernt habt und euer Deutsch wieder ein kleines bisschen verbessern konntet. Und wenn euch das Video gefallen hat, dann gebt gerne einen Daumen nach oben und schreibt in die Kommentare und abonniert den Kanal. Und ihr könnt natürlich immer noch Mitglied auf dem Kanal werden.
Einen Link dazu findet ihr in der Videobeschreibung. Außerdem empfehle ich euch mal auf diese Homepage zu gehen, wenn ihr ein kostenloses PDF von mir haben wollt. Dort könnt ihr euch für den Newsletter abonnier registrieren und dann schicke ich euch eine E-Mail mit einer kleinen Kurzgeschichte ähm mit englischer Übersetzung und bald auch mit türkischer Übersetzung.
In diesem Sinne, ich freue mich darauf, euch im nächsten Video wiederzusehen und wünsche euch einen schönen Tag und macht's gut. Tschüss, bis bald.