Mein Name ist Gräber Borg. Ich bin Rohstoffgeologe, war 30 Jahre lang Professor für Lagerstättenforschung in Deutschland und berate eine ganze Reihe von Rohstoffunternehmen, die in der Exploration für Bundmetalle und Edelmetalle tätig sind. Ich bin hier in Ecuador in Makass in der Nähe des Kutuku Projektes und Projektgebietes und auf Einladung und im Auftrag des CEOs der Firma von Keith Baron, der ein große Erfahrung in der Hochstoffexploration hat, besonders auch in Südamerika und der mir eine Reihe von Fragen gestellt hat, die ich gerne wiederholen möchte.
Zunächst bin ich gefragt worden, was hat ihre Aufmerksamkeit aus geologischer Sicht am meisten auf das Lost City Kutugu Projekt gelenkt? Nun, was mir ganz früh aufgefallen ist, dass im Team von Keith Baron und vor allen Dingen auch durch seine eigene Arbeit kombiniert worden ist die Arbeit in historischen Archiven, vor allen Dingen über die Abenteuer und die Entdeckungen der Konkista, der spanischen Konquistadores in Südamerika mit modernsten Explorationsmethoden. Dazu gehört die Geophysik, dazu gehört die Geochemie, dazu gehört tiefes Verständnis der geologischen Strukturen, wo man ja tg tätig ist.
Und das ist ein heutzutage eine extrem seltene Kombination. Und ich bin sehr beeindruckt davon, dass bei diesen Untersuchungen auch einige dieser alten bereits zur spanischen und Konquistadoruszeit gefundenen und explorierten und abgebauten Lagerstätten wiederentckt werden konnten, denn es war vergessen worden, wo die sich eigentlich befinden. Ich bin ebenfalls gefragt worden, was aus geodynamischer Sicht in dieser Region einzigartig ist im Hinblick auf die Erzlagerstätten.
Wir befinden uns hier hinter einem der größten Orogene der Welt. Ist eine riesige Subduktionszone, die auf der Westseite von Nordamerika, Südamerika bekannt ist. Das ist der große pazifische Feuerring, wo die ozeanische Kruste des Pazifiks unter die kontinentale Kruste von Südamerika gedrückt wird und die anden sich aufgebaut haben.
Bei diesem Prozess entstehen auch Macken, die Metalle mitbringen und die treten an die Oberfläche. Und seit langem ist bekannt, dass in Südamerika sogenannte profyrische Kupferlagerstätten undische Gold oder auch Molenlagerstätten sich bilden. Das ist eine ganz klassische Art von Lagerstättenbildung, die wir da kennen.
Was besonders ist, ist, dass wir auf der Rückseite dieses Origens, also auf der Ostseite der Anden, dort, wo der Amazonas Regenwald beginnt, dass wir dort auch Sedimentbecken haben. Und diese Sedimentbecken sind Gräben, in die Erosionsmaterial des Gebirges hineingeschüttet worden sind und die nun erstmalig in Ecuador, nachfolgend auch in Kolumbien und im Peru entdeckt, auch Kupfervorkommen und Bundmetallvorkommen in diesen Sediment gestanden haben. Und das ist was ganz ungewöhnliches.
Wie gesagt, die bauführischen Kupferlagerstätten waren bekannt, aber nach meiner Kenntnis ist es die einzige Situation weltweit, in der man bisher entdeckt hat, dass diese Kombination auch in diesen Segmentbecken gefunden werden kann. Ich bin auch gefragt worden, wie das Potential in dieser Region im Henblick auf strategische Metalle abgesehen vom Gold einzuschätzen ist. Und da springt einem natürlich ein Metall besonders ins Auge und das ist das Kupfer.
Das Kupfer ist gar nicht so selten. Es gibt sehr, sehr viele Lagerstätten in der ganzen Welt, aber es werden auch immense Mengen an Kupfer gebraucht und das ist etwas Besonderes. So gesehen ist Kupfer eins der strategischen Metalle.
Wir brauchen beispielsweise für ein Elektrofahrzeug, ein Elektro äh Fahrzeug, das ja nun eigentlich eingeführt werden soll, um die Verbrenner abzulösen, brauchen wir dreimal so viel Kupfer wie für einen Verbrenner. Und das sind Mengen, die kann man nicht aus dem Recycling generieren. Wenn gleichzeitig die Absatzmärkte steigen, dann werden neue primäre Ressourcen gebraucht.
Zumal beim Recycling auch immer recycling Verluste entstehen, sodass wir diese Lücke durch primäre Lagerstätten, die gefunden und abgebaut werden müssen, füllen müssen. Außerdem bin ich gefragt worden, warum es denn eigentlich wichtig ist, an einem solchen Vorkommen, wie wir das wie wir das hier haben, auch weiter wissenschaftlich zu arbeiten, das genauer zu erkunden. Ich denke, dass die Firma Orania Resources und Keith Baron mit seinem Team hier einen neuen Typ von Lagerstätten entdeckt hat.
Wie gesagt waren zunächst einmal in dieser Region die porfhyrischen Kupferlagerstätten und die sogenannten epothermalen Wollagerstätten bekannt, aber in Kombination mit solchen an Sedimentgesteine gebundenen Buntmetall, Edelmetallagerstätten, das ist vollkommen neu. Das ist noch nirgendwo auf der Welt bisher beschrieben worden. Es ist so gesehen ein Nachweis eines Konzeptes erbracht worden, dass wir das hier haben.
Wir haben sowohl diese profhyrischen Lagerstätten, die in diese Sedimentbecken hinein introdiert sind, eingedrungen sind und die natürlich auch ihren Wärmee beeitrag leisten, ihren Metallbeitrag leisten und die dadurch letztendlich eigentlich so etwas wie so ein aufgeladenes, turbogeladenes Sedimentbecken, was man in der Form nicht hat, hier an den Tag gelegt hat. Und das ist etwas ganz ganz besonderes, das auch wissenschaftlich verstanden werden muss. Die Prozesse, die dabei abgelaufen sind, wie sich die Lagerstätten gebildet haben, kennt man noch gar nicht.
Und welche von diesen Zutaten, also das sedimentre Material, die Vulkanit, die da drin sind oder diese Porfüre, was die eigentlich an Zutaten zur Metallbilanz geliefert haben, das können wir bisher nur erahnen und das muss weiter untersucht und auch exploriert worden werden, damit man hier Lagerstätten findet, die auch dann abgebaut werden können. Ja.